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Donnerstag, 21. August 2008
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Die Rolle jüdischer Künstler in Comics
Das Kindermuseum My Jewish Discovery Place in Florida (USA) beherbergt
bis Ende August die Wanderausstellung „ZAP! POW! BAM! Der Superheld: Das goldene
Zeitalter der Comic-Hefte, 1938- 1950”.
Museumsdirektorin Debbie Hochman sagte, dass die Ausstellung Kindern die
Möglichkeit gebe, nicht nur etwas über die Comic-Helden zu erfahren, sondern
auch über die Menschen, von denen die Comics gezeichnet wurden.
Comic-Held Superman wurde im Jahr 1938 von zwei jüdischen Jungen, Jerry
Siegel und Joe Shuster, erschaffen, Batman im Jahr 1939 von Bob Kane und
Bill Finger, die ebenfalls jüdisch waren. 1940 erfanden die jüdischen Künstler
Joe Simon und Jack Kirby Captain America, der nicht nur ein herkömmlicher
Held war, sondern eine politische Gestalt, die gegen die Nationalsozialisten
kämpfte.
Die Mehrzahl der Karikaturisten waren Kinder jüdischer Einwandererfamilien aus
Europa, die in den USA geboren wurden. Auch in Amerika schlug den Juden
Ablehnung entgegen. Im damaligen Amerika bedeutete diese Diskriminierung, dass
Juden nicht jeden Beruf ausüben konnten.
Die Comic-Buchverlage waren allerdings überwiegend in jüdischer Hand, so dass
die jüdischen Künstler es in diesem Bereich einfacher hatten als in anderen
Berufen.
Joe Shuster im Jahr 1975 mit einem Stapel seiner Comics.
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