Donnerstag, 9. September 2010




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Kultur
Donnerstag, 21. August 2008
Die Rolle jüdischer Künstler in Comics
Das Kindermuseum My Jewish Discovery Place in Florida (USA) beherbergt bis Ende August die Wanderausstellung „ZAP! POW! BAM! Der Superheld: Das goldene Zeitalter der Comic-Hefte, 1938- 1950”.

Museumsdirektorin Debbie Hochman sagte, dass die Ausstellung Kindern die Möglichkeit gebe, nicht nur etwas über die Comic-Helden zu erfahren, sondern auch über die Menschen, von denen die Comics gezeichnet wurden.

Comic-Held Superman wurde im Jahr 1938 von zwei jüdischen Jungen, Jerry Siegel und Joe Shuster, erschaffen, Batman im Jahr 1939 von Bob Kane und Bill Finger, die ebenfalls jüdisch waren. 1940 erfanden die jüdischen Künstler Joe Simon und Jack Kirby Captain America, der nicht nur ein herkömmlicher Held war, sondern eine politische Gestalt, die gegen die Nationalsozialisten kämpfte.

Die Mehrzahl der Karikaturisten waren Kinder jüdischer Einwandererfamilien aus Europa, die in den USA geboren wurden. Auch in Amerika schlug den Juden Ablehnung entgegen. Im damaligen Amerika bedeutete diese Diskriminierung, dass Juden nicht jeden Beruf ausüben konnten.

Die Comic-Buchverlage waren allerdings überwiegend in jüdischer Hand, so dass die jüdischen Künstler es in diesem Bereich einfacher hatten als in anderen Berufen.

Joe Shuster im Jahr 1975 mit einem Stapel seiner Comics.

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