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Dienstag, 19. August 2008
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Steine im See Genezareth
Marineforscher Gal Itzhaki vom Kibbuz Afikim entdeckte eine Reihe mysteriöser
Steinpfähle, die wegen des immer weiter sinkenden Wasserspiegels des Sees
Genezareth mittlerweile hervorschauen.
Im Abstand von etwa 30 Metern voneinander
erstreckt sich diese Steinkette entlang des östlichen Seeufers über eine Strecke
von 3,5 Kilometern.
Itzhaki, der den See und dessen Umgebung sehr genau kennt und bereits mehrere
Fachbücher darüber veröffentlicht hat, sah die Steine zum ersten Mal, als er am
Strand spazieren ging. Seiner Meinung nach sind sie ein faszinierendes Phänomen
und anscheinend Teil eines beeindruckenden Bauwerks.
Bisher wurden die Steinpfähle noch nicht näher untersucht. Eine Theorie geht dahin, dass es sich um Grenzmarkierungen zwischen Ortschaften
am Ostufer handelt. Genannt werden hierbei die Städte Hippos/Susita und Gadara,
die beide zur Dekapolis zählten, einer Gruppe von zehn florierenden Städten in
der römischen Provinz von Palästina. Die zehn Städte werden auch im Neuen
Testament erwähnt.
Eine andere Theorie sieht in den Stelen Überreste einer Kette von Wachtürmen,
die entweder kleine Gebäude trugen oder Fischern zum Auslegen ihrer Netze
dienten.
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