Freitag, 10. September 2010




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Archäologie
Dienstag, 19. August 2008
Steine im See Genezareth
Marineforscher Gal Itzhaki vom Kibbuz Afikim entdeckte eine Reihe mysteriöser Steinpfähle, die wegen des immer weiter sinkenden Wasserspiegels des Sees Genezareth mittlerweile hervorschauen.

Im Abstand von etwa 30 Metern voneinander erstreckt sich diese Steinkette entlang des östlichen Seeufers über eine Strecke von 3,5 Kilometern.

Itzhaki, der den See und dessen Umgebung sehr genau kennt und bereits mehrere Fachbücher darüber veröffentlicht hat, sah die Steine zum ersten Mal, als er am Strand spazieren ging. Seiner Meinung nach sind sie ein faszinierendes Phänomen und anscheinend Teil eines beeindruckenden Bauwerks.

Bisher wurden die Steinpfähle noch nicht näher untersucht. Eine Theorie geht dahin, dass es sich um Grenzmarkierungen zwischen Ortschaften am Ostufer handelt. Genannt werden hierbei die Städte Hippos/Susita und Gadara, die beide zur Dekapolis zählten, einer Gruppe von zehn florierenden Städten in der römischen Provinz von Palästina. Die zehn Städte werden auch im Neuen Testament erwähnt.

Eine andere Theorie sieht in den Stelen Überreste einer Kette von Wachtürmen, die entweder kleine Gebäude trugen oder Fischern zum Auslegen ihrer Netze dienten.

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