Haus aus der Zeit Jesu in Nazareth freigelegt
Kurz vor Weihnachten stellte die israelische Altertumsbehörde (IAA) in Nazareth
Journalisten ein vor kurzem freigelegtes Gebäude vor, das in der frühen
römischen Zeit entstanden ist, also zur Zeit Jesu. Es ist nur wenige Meter von
der Verkündigungskirche entfernt. Die IAA nahm dort eine kleine Ausgrabung vor,
weil die „Association of Mary“ auf dem Gelände ein Internationales
Marien-Zentrum von Nazareth plant.
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Tropfsteinhöhle birgt interessante Überreste
Bei Vorbereitungsarbeiten für eine neue Abwasserleitung stieß man auf eine
bislang unbekannte Tropfsteinhöhle. Die Höhle liegt in einem Waldstück des
Jüdischen Nationalfonds (JNF).
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Steine im See Genezareth
Marineforscher Gal Itzhaki vom Kibbuz Afikim entdeckte eine Reihe mysteriöser
Steinpfähle, die wegen des immer weiter sinkenden Wasserspiegels des Sees
Genezareth mittlerweile hervorschauen.
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Aschkelon restauriert alten Torbogen
Eines der ältesten bogenförmigen Tore der Welt steht in Aschkelon. Fast 4000
Jahre nach seiner Errichtung wurde es nun restauriert. Das kanaanitische Portal
wurde etwa 1850 v. Chr. als Teil der Stadtbefestigung erbaut.
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Erstes Abkommen zwischen Archäologen
Im Zuge des ersten Abkommens seiner Art, das zwischen israelischen und
palästinensischen Archäologen geschlossen wurde, wird Israel den Palästinensern
alle archäologischen Funde, die seit 1967 im sogenannten Westjordanland und in
Ostjerusalem ausgegraben worden sind, übereignen. Eingeschlossen sind die
Objekte, die sich bereits in Ostjerusalemer Museen befinden.
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Seltene Silbermünze gefunden
Bei den Ausgrabungen in der Davidstadt unterhalb der Altstadtmauern wurde
passend zum Purimfest eine sehr seltene Silbermünze gefunden.
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Siegel aus der Zeit des Ersten Tempels
Bei der Ausgrabung am nordwestlichen Teil des Vorplatzes der Klagemauer in
Jerusalem, die in Zusammenarbeit der IAA und der Western Wall Foundation
durchgeführt wird und bereits zwei Jahre läuft, stießen die Forscher jetzt auf
eine Schicht aus der späteren Periode des Ersten Tempels (8. bis 6. Jh. v. Chr.),
die sich als überaus fundreich erwiesen hat.
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Die aufregende Entdeckung eines Kanals aus dem antiken Jerusalem
Am 8. September, einem Sonntag, fand ich in meinem E-mail-Posteingang die
Einladung zu einer Pressekonferenz. Es sollte ein archäologischer Fund
präsentiert werden. Das ist in Jerusalem zwar an der Tagesordnung, diesmal
schien es aber um etwas Besonderes zu gehen.
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Antike Kirche in Tiberias entdeckt
Im Auftrag der Firma Mekorot führte Israels Altertumsbehörde (IAA) in den
letzten drei Monaten eine Ausgrabung in Tiberias durch, die neues Licht auf die
Geschichte der Stadt am See Genezareth wirft.
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Mosaik aus dem 6. Jahrhundert
Bei der Ausgrabung von Javne-Jam in der Nähe des Kibbuzes Palmachim wurde ein
Mosaik-Fußboden aus dem 6. Jahrhundert freigelegt. Es zeigt Bäume und Obstkörbe
und gehört zu einer byzantinischen Villa.
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Heliodorus-Stele im Israel Museum
Im Jerusalemer Israel Museum wurde eine einzigartige, 2200 Jahre alte Stele
enthüllt, die einen Einblick in die dramatische Geschichte des Heliodorus und
des Jerusalemer Tempels gibt, wie es im zweiten Buch der Makkabäer berichtet
wird.
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60 Jahre: Das Geheimnis der Qumran-Schriftrollen
Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, warum im Frühling 1947 Muhammed
edh-Dhib vom Stamm der Ta’amira- Beduinen den Steilhang an der Westküste des
Toten Meeres herabkletterte.
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Griechischer Helm im Meer gefunden
Ein holländisches Baggerschiff hat im Hafen von Haifa unter anderem einen
bronzenen Helm zu Tage gefördert. Hugo van de Graaf, der Besitzer des Schiffes,
übergab den Fund der Abteilung für Meeresforschung der Israelischen
Altertumsbehörde (IAA).
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Antike unterm Wohnzimmer
Amir Krispin, der für ein Wohnprojekt in Ramat Jischai im Norden Israels Bauland
erwarb, staunte nicht schlecht, als gleich nach Beginn der Bauarbeiten antike
Gebäudereste ans Licht kamen. Die Altertumsbehörde grub die antiken Strukturen
aus, sie stammen aus den Perioden der Abessinier, der Kreuzfahrer, der
Mamelukken und der Türken.
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Neue Funde in Schuafat
Schon seit einiger Zeit dauert die Ausgrabung im Schuafat-Stadtviertel im Norden
Jerusalems an, wo nach und nach eine große jüdische Ortschaft aus der Zeit kurz
nach Zerstörung des Zweiten Tempels zum Vorschein kommt.
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Türkische Beobachter am Mugrabi-Tor
Eine hochrangige siebenköpfige Delegation aus Archäologen, Historikern,
Architekten und Bauingenieuren besuchte Israel. Den Informationsaustausch hatten
Ministerpräsident Ehud Olmert und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip
Erdogan bei einem Besuch Olmerts in der Türkei vereinbart.
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Genetische Archäologie
Forscher des Weizman-Instituts fanden in Zusammenarbeit mit Kollegen der
Universität Tel Aviv (TAU) und der amerikanischen Harvard-Universität heraus,
dass in antiken Knochen genetisches Material über Jahrtausende hinweg erhalten
blieb.
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210.000 virtuelle Besucher
Seit die israelische Altertumsbehörde vor etwa drei Wochen Internetkameras für
Interessierte an den Ausgrabungen neben dem Mugrabi-Tor installierte und die
Bilder live ins Netz stellt, besuchten bereits mehr als 210.000 Menschen diese
Webseite, um die Arbeiten zu beobachten.
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Beit-Hakerem-Viertel auch antik
Inmitten des Jerusalemer Wohnviertels Beit Hakerem stieß man bei Bauarbeiten für
neue Wohnhäuser unerwartet auf archäologische Fundstücke. Die Altertumsbehörde,
die in solchen Fällen unverzüglich einzubinden ist, veranlasste eine Ausgrabung.
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Ausgrabungen an der Klagemauer
Bei der Erforschung der westlichen Seite des Klagemauer-Vorplatzes durch die
israelische Altertumsbehörde stieß man auf Reste einer Säulentrasse aus der
römisch-byzantinischen Periode. Die Säulen sind bereits in der berühmten
Madaba-Mosaik-Landkarte (6. Jh. n. Chr.) dargestellt.
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4000 Jahre alte Gräber in Jerusalem
Bei Bauarbeiten am „Holyland Park“-Wohnprojekt auf dem ehemaligen Gelände des
Holyland Hotels im Beit Vegan-Viertel Jerusalems stießen die Arbeiter auf einen
mehr als 4000 Jahre alten kanaanitischen Friedhof. Bereits im Sommer waren erste
Hinweise auf Grabhöhlen entdeckt worden.
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Antike Anker
Ofer Hermoni, Rettungsschwimmer am Strand von Netanja, entdeckte beim täglichen
Schnorcheltraining in etwa 250 Meter Entfernung vom Strand einen riesigen
Metallanker auf dem Meeresboden.
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Rätsel um das Siegel aus Stein
Im Zuge der Bauarbeiten an einem neuen Wohnviertel in der Nähe der Ortschaft
Alonei Aba, nördlich von Tivon im Norden Israels, stießen Beamte der
Altertumsbehörde auf eine antike Ölpresse. Der sehr gut erhaltene Fund ist mehr
als 2000 Jahre alt und diente zur industriellen Herstellung von Olivenöl.
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Grundsteinlegung für Archäologiezentrum
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde am 15. Oktober im Jerusalemer
Museumsviertel gegenüber der Knesset im Kreise geladener Gäste der Grundstein
für das neue Archäologiezentrum gelegt.
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Goldene Armreifen in Ramle
Bei einer Ausgrabung der Altertumsbehörde in der Stadt Ramle kamen Überreste von
Häusern und Geschäftsgebäuden zum Vorschein, die der frühen arabischen Periode
angehören. In den Ruinen der Läden wurden zahlreiche Funde gemacht.
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Uraltes Landwirtschaftsdorf entdeckt
In den Feldern des Moschaw Menocha, nördlich der Stadt Kiriat Gat, entdeckte die
Ausgrabungsleiterin der israelischen Altertumsbehörde, Pirchia Nachschoni, ein
antikes Dorf, das aus der Zeit der Kanaaniter stammt. Die Einwohner lebten von
der Landwirtschaft.
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Weinkellerei und Tonfabrik der Byzantiner neben Gazastreifen
Im Zuge der Planung einer Sicherheitsstraße um den Gazastreifen nach dem
israelischen Abzug stießen Forscher der israelischen Altertumsbehörde (IAA) bei
Hirbet Nemaus, nahe des heutigen Karni-Warenübergangs zum Gazastreifen, auf die
Reste einer großen Weinkellerei aus byzantinischer Zeit.
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Jüdisches Dorf größer als gedacht
Schon Ende 2003 berichteten wir über den Fund der Überreste eines jüdischen
Ortes aus der Zeit zwischen der Zerstörung des Zweiten Tempels und der Bar-Kochba-
Revolte. Nach zweijähriger Ausgrabungszeit ist die Archäologin der IAA,
Debbie Skaler-Parnes, nun davon überzeugt, dass es sich um die größte
jüdische Ortschaft der damaligen Zeit bei Jerusalem handelt, die jemals gefunden
wurde.
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Ausgrabungsdaten 2006
Einige Angaben zu verschiedenen Ausgrabungen, die in diesem Jahr stattfinden werden. Wenden Sie sich bitte persönlich an die jeweils angegebenen Kontakadressen, E-mails oder Webseiten.
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Kirche erster Christen bei Megiddo
An der nördlichen Kreuzung, wo sich in der Antike die Stadt Megiddo befand,
steht heute das Megiddo-Gefängnis. In die Scheinwerfer der christlichen Welt
geriet es, weil bei Ausgrabungen der israelischen Altertumsbehörde (IAA)
Forscher überraschenderweise auf einen Mosaikfußboden einer frühen christlichen
Kirche stießen.
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Funde aus Tempelzeit
Bei einer Ausgrabung der IAA (Israelische Altertumsbehörde) bei Nachal Tut im
Norden Israels entdeckten die Forscher Dr. Gerald Finkelstein und Amir
Gorselsani einen beeindruckenden Komplex eines antiken „Regierungszentrums“, der
aus der Zeit des Ersten Tempels stammt.
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Siegel sorgt für Aufregung
Bei Ausgrabungen in der Davidsstadt in Jerusalem stieß man auf ein etwa 2.500
Jahre altes Siegel mit dem Namen „Jehojachel ben Schlemijahu ben Nubi“ in
alten hebräischen Buchstaben. Diese Person wird unter diesem Namen und dem Namen
des Vaters zweimal im Propheten Jeremia erwähnt, einmal in Kapitel 37 Vers 3 und
in Kap. 38, 1.
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Neue Rollen-Fragmente vom Toten Meer
Seitdem 1965 zum letzten Mal Teile von antiken Schriftrollen in der judäischen
Wüste gefunden wurden, tauchten jetzt zwei neue Fragmente der Rollen auf.
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2000-jähriger Dattelkern grünt
„Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum... Und wenn sie auch alt werden,
werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein...“ Psalm 92,13-16
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Gebäude der unteren Stadt von Jerusalem
Anläßlich des Jerusalem-Tages wurden Funde der neuen Ausgrabungen am westlichen
Abhang Tiropieon gegenüber dem originalen Siloah-Teich präsentiert.
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Die Artifakte des Tempelbergs
Eine kleine Gruppe israelischer Archäologen und Volontäre durchsuchen derzeit
Schuttberge, die der islamische Waqf von den Bauarbeiten auf dem Tempelberg zu
einer städtischen Müllhalde hatte bringen lassen. Dabei haben sie bisher einige
Artifakte entdeckt, die sie auf die Perioden des Ersten und des Zweiten Tempels
datieren.
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