Donnerstag, 9. September 2010




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Jüdische Weisheiten
Montag, 11. Juni 2007
Wenn die Wüste ruft
Das tiefste Bedürfnis der Menschen ist das Heimweh nach Gott, das uns erst in der Einsamkeit der Wüste bewusst wird. Wenn schon Mose und Elia und selbst Jesus es nötig hatten, in der Einsamkeit der Wüste die Gemeinschaft mit Gott zu suchen, um wie viel mehr haben wir es heute nötig?

Für den, der Gott sucht, wird die Wüste zur Himmelsleiter.

Es ist so wohltuend und heilsam, sich in die Einsamkeit zu begeben, wo uns Gott mit seiner Wahrheit überflutet.

In der Stille der Wüste findest du mehr als in Büchern, weil man dort Gottes direktes Reden vernimmt.

Wer zum ersten Mal in die Stille der Wüste geht, kommt sich vor, als sei er einer der drei Jünglinge im Feuerofen, um hinterher von Gott verklärt wieder in seinen Alltag zurückzukehren.

Der wahre Gott ist nicht verhüllt, du bist es, der ihn verhüllt; in der Stille der Wüste aber zeigt Er sich dir neu.

Wenn der Mensch sogar die irdische Wüste zum Blühen bringt, um wie viel mehr bringt die Gottesbegegnung in der Wüste den Menschen zum Blühen.

Als mein Gebet in der Wüste immer stiller wurde, vernahm ich immer deutlicher Gottes Gegenwart.

In der Stille der Wüste kehre ich jedes Mal zu Gott zurück wie der verlorene Sohn zu seinem Vater.

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