Namen Gottes
Als Gott Mose am brennenden Busch erschien und ihm den Auftrag gab, die
Israeliten aus Ägypten herauszuführen, fragte Mose: „Was soll ich Pharao und den
Israeliten sagen, wer mich gesandt hat?“ Da antwortete Gott: „Eheje ascher eheje!“
Das heißt korrekt übersetzt „Ich bin der Dabeiseiende!“
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Wie beten Juden?
Ein Großteil der jüdischen Gebete sind Brachot (Benediktionen), in denen
der Beter Gott segnet. Eine der häufigsten Segensformen lautet: „Baruch Ata
Adonai, Eloheinu, Melech ha-Olam – Gesegnet bist Du, Ewiger, unser Gott, König
der Welt“.
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Wenn’s ums Geld geht
Awinu Sche‘ BaSchamajim – unser Vater im Himmel, gib mir, was ich brauche; was
ich nicht brauche, gib mir nicht!“ Das ist die jüdische Antwort auf das
Bibelwort in Sprüche 30,8: „Armut und Reichtum gib mir nicht; Reichtum nicht,
damit ich dich nicht aus Übersättigung verleugne; und Armut nicht, damit ich
nicht zum Dieb werde und dadurch deinen Namen entehre“.
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Gruppen im biblischen Judentum
Vor der Zerstörung des Tempels 70 n. Chr. und der Zerstreuung der Juden unter
alle Völker gab es im Judentum hauptsächlich vier verschiedene
Glaubensrichtungen.
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Wer ist die Wurzel, die uns trägt?
Israelfreunde sagen, das biblische Judentum sei die Wurzel, die das Christentum
trägt. Andere dagegen behaupten, die Wurzel sei Jesus Christus.
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Das Blut
Das Blut ist eines der lebenswichtigsten Organe. Die roten und weißen Blutkörperchen sind wie Mann und Frau, die unser Leben in Gang halten. Eine der Hauptaufgaben des Blutes ist der
Sauerstofftransport von den Lungen zu den Geweben.
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Wein oder Saft?
In manchen Kirchen teilt man beim Abendmahl aus Rücksicht auf Alkoholgefährdete
anstatt Wein Traubensaft aus. Es ist nicht meine Aufgabe darüber zu befinden, ob
dies richtig oder verkehrt ist, sondern ich möchte hier nur den biblischen
Begriff Wein analysieren.
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Rotes Meer oder Schilfmeer?
Die Sinai-Halbinsel war seit dem 2. Jh. ein beliebter Ort für von den Römern
verfolgte Christen, die als Eremiten hier in Felsenhöhlen lebten. Als Katharina,
eine Aristokratin aus Alexandria, im Jahre 310 den Märtyrertod erlitt, weihten
die Eremiten den höchsten Berg im Sinai der Katharina.
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Die Beschneidung
Gott sprach zu Abraham: „… Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, der
zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir besteht: Alles Männliche
soll bei euch beschnitten werden! Und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut
beschnitten werden: Das soll das Zeichen des Bundes zwischen mir und euch sein!
Jeder Knabe soll im Alter von acht Tagen bei euch die Beschneidung empfangen,
Geschlecht für Geschlecht.“ (1.Mose 17,9-12)
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Antisemitismus von der Antike bis zu den Kreuzzügen - Teil 14
Es ist ein Irrtum zu sagen, antijüdische Ausschreitungen gab es nur durch
Christen und in von Christen dominierten Ländern. Diese Behauptung wird oft von
Moslems vorgebracht, entweder aus Unwissenheit oder um von ihren eigenen
Judenverfolgungen abzulenken.
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Die Thora
Das hebräische Wort „Thora“, auch „Tora“ geschrieben, heißt übersetzt „Lehre“
bzw. „Unterweisung“. Die Thora ist der Pentateuch (griech. Fünfbuch), d.h. die
Fünf Bücher Moses.
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Antisemitismus von der Antike bis zu den Kreuzzügen - Teil 13
Gewiss, die Christen, die von der Irrlehre beseelt sind, dass die Kirche an die
Stelle Israels getreten sei und das jüdische Volk daher kein
heilsgeschichtliches Existenzrecht mehr hat, sehen im Antijudaismus bzw. im
Antisemitismus, dem heutigen Antizionismus kein vor Gott strafbares Vergehen.
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Wenn die Wüste ruft
Das tiefste Bedürfnis der Menschen ist das Heimweh nach Gott, das uns erst in
der Einsamkeit der Wüste bewusst wird. Wenn schon Mose und Elia und selbst Jesus
es nötig hatten, in der Einsamkeit der Wüste die Gemeinschaft mit Gott zu suchen,
um wie viel mehr haben wir es heute nötig?
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Antisemitismus von der Antike bis zu den Kreuzzügen - Teil 12
Es gab unter dem Islam Zeiten religiöser Toleranz. Das wird von moderaten
Moslems, die den Dialog mit Andersgläubigen suchen, besonders dann betont, wenn
Islamisten radikal gegen Nichtmoslems vorgehen. Sie zitieren wohlmeinend den
Koran, Sure 6,84-86: „Unter den Nachkommen Abrahams werfen wir ein freundliches
Licht auf David, Salomo, Hiob, Joseph, Mose und Aaron. So loben wir ihre Tugend.
Zacharias, Johannes, Jesus und Elias zählen zu den Gerechten. Ismael, Elisa,
Jona und Lot erheben wir über ihre Mitmenschen.“
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Das Judenporzellan
Ich weiß nicht, ob ich von genetischer Vererbung sprechen kann, aber meine
Eltern seligen Angedenkens, deren Porzellanvorliebe auch ich teile, hinterließen
mir u.a. Mokkatassen. Daraus wurde im Laufe der Zeit eine schöne Sammlung. Dabei
interessiert mich besonders das „Judenporzellan“.
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Warum findet eine Bar-Mitzwa Feier statt?
Die Mischna (mündliche Lehre aus dem
2. Jh. n. Chr.) und der Talmud (kanonische Lehrsammlung aus dem 5. Jh. n. Chr.)
erklären, dass ein Knabe mit seinem 13. Lebensjahr religiös reif bzw. Bar Mitzwa
– ein Sohn der Pflicht ist, denn es ist ein sinaitisches Gebot, dass der Knabe
mit 13 Jahren religiöse Pflichten übernehmen soll, da er von nun an in Anlehnung
an 1. Mose 34,25 Mann genannt wird.
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Darf man sich verbrennen lassen?
Das Judentum verbietet Bezug nehmend auf die Bibel die Einäscherung, da es eine
schwere Sünde ist, einen Toten zu verbrennen. Das galt auch bei Israels
Nachbarvölkern, die nur ihre Feinde verbrannten, um damit das Gedächtnis an sie
auszulöschen.
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LINKS und RECHTS
„Und Abram sagte zu Lot: ´Gehst du nach links, gehe ich nach rechts, und gehst du nach rechts, so gehe ich nach links`.“ Aus diesem Vers in 1.Mose 13, 9 lassen sich politische und geistliche Grundsätze zwischen Links und Rechts erklären. Die folgenden Versen erläutern, wie Lot das
bewässerte Jordanland bei Sodom und Gomorra zu seiner Linken wählte, das Gott
wenig später zerstörte.
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Da irren die Substitutions-Theologen
Noch immer geistert die Ersatztheologie (Substitutionstheologie;
Replacement-Theology) durch Kirchen und Freikirchen, die lehrt, dass die
Kirche an die Stelle Israels getreten sei. So forderte im Juli die amerikanische
United Methodist Church: „Wenn die Christen mit der Unterstützung Israels
aufhören und über das Christus verneinende Judentum einen Wirtschaftsboykott
verhängen, werden die Juden Jesus Christus annehmen.“
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Ist der Davidstern okkult ?
Wenn der Davidstern okkult ist, ist auch jede Schneeflocke okkult, die in
myriadenfacher Weise als sechszackiger Davidstern ihren Schöpfer
verherrlicht. Davidstern heißt auf Hebräisch Magen David -
מגן דוד, was Schild Davids bedeutet, weil er aus
zwei übereinander gelegten Dreieckschilden besteht, wie sie zu Zeiten Davids um
1000 v. Chr. als Verteidigungsschilde üblich waren.
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Der jüdische Alltag
Zuerst muss klargestellt werden, dass man mit dem Begriff „Juden“ differenziert
umgehen muss, denn so, wie der eine Jude seinen Alltag lebt und wie er die
jüdischen Feste feiert, ist das für den anderen Juden noch lange keine
verbindliche Regel.
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Yad Vashem ehrt Nazi Offizier
Sechs Jahren lang recherchierte der Amerikaner Dr. Michael Good aus Durham,
Connecticut, um näheres über einen Nazioffizier in Erfahrung zu bringen, dem er
und seine Familie ihr Leben verdanken. Angefangen hatte es damit, dass er mit
seiner Mutter nach Vilnius in Litauen, in die Geburtsstadt seiner Mutter reiste.
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Schiller und die Juden
„Die Nation der Hebräer muss uns als wichtiges universalhistorisches Volk
erscheinen, und alles Böse, welches man diesem Volk nachzusagen gewohnt ist,
alle Bemühungen witziger Köpfe, das Volk der Hebräer zu verkleinern, werden uns
nicht hindern, gerecht gegen dasselbe zu sein.“
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“Masal Tov!” Zur Hochzeit
Zu heiraten und Kinder zu haben gehört im Judentum zur natürlichen und
gottgewollten Lebensordnung. Schon dem Säugling wünscht man, dass er/sie zur
„Ehe heranwachse“, und im Talmud (Jewamot 62b-63a) stellen die Rabbinen
fest, dass ein Mensch erst dann vollkommen sei, wenn er einen Ehepartner hat.
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Die Beschneidung – Brit Mila
Nach den Bestimmungen des Religionsgesetzes, der Halacha, ist Jude, wer
von einer jüdischen Mutter geboren ist. Heiratet ein jüdischer Mann eine
nichtjüdische Frau, gelten seine Kinder als Nichtjuden. Heiratet jedoch eine
jüdische Frau einen nichtjüdischen Mann, sind ihre Kinder Juden.
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Was darf ein Jude essen?
Im traditionellen Judentum kann man nicht zwischen religiösen und profanen Lebensbereichen unterscheiden, denn nichts im Leben ist wirklich profan. Wie man sich kleidet oder was man isst gehört ebenso zur Religion wie Gebet und Gottesdienst. Die Beachtung der Speisegesetze in einem jüdischen Haushalt macht deutlich, wie die Religion jeden Bereich des täglichen Lebens durchdringt.
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