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Montag, 18. August 2008
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Gesetzlosigkeit ist Gottlosigkeit
Heute sind viele Menschen im Hinblick auf ihre Zukunft verunsichert. Sie werden
daher immer orientierungsloser, was wiederum dazu führt, dass sie moralisch
immer haltloser werden.
Jesus sagte in Matthäus 24, dass die Endzeit eine Zeit
sein wird, wie sie in den Tagen Noahs war; eine Zeit, die keinen Gott mehr kennt
und nur im Vergnügen nach Sinnspendern des Lebens sucht.
Obwohl Gott verheißen hat, dass keine Sintflut mehr kommen wird (1. Mose 8,21),
können wir in der Natur einen schädlichen Klimawandel beobachten, übersehen
dabei aber, dass gleichzeitig ein geistlicher Klimawechsel stattfindet. Denn
biblische Maßstäbe, die früher die Grenzwerte unserer Moral waren, sind
mittlerweile in einem religiösen Ozonloch verschwunden.
Wer sich als Jude oder als Christ klar zu seinem Glauben bekennt, ist als
orthodoxer Eigenbrötler oder als evangelikaler Phantast verschrien. So gelten
bibeltreue Juden und bibelgläubige Christen als Störenfriede. Die Gottlosen
haben dagegen durch das Abholzen biblischer Werte in sich eine Leere verursacht,
die sie nun mit ungehemmtem Lebensstil auffüllen wollen. Sie beklagen das
Abholzen der Regenwälder, treiben aber an sich moralisch derart Raubbau, dass
sie glaubensmäßig schon entwurzelt sind.
Leider holzt man auch in vielen Kirchen und sogar in freien Gemeinden
großflächig biblische Wahrheiten ab, weil man die „Freiheit in Christo“
missversteht. Das fängt bereits damit an, dass man unter dem Begriff „Meinungsfreiheit“
nur noch das versteht, was der eigenen Vorstellung dient. Medien, die von
anderen Meinungsfreiheit verlangen, verweigern selber anderen die
Meinungsfreiheit, wenn es sich bei den Anderen um Menschen handelt, die
versuchen, noch nach biblischen Richtlinien zu leben.
Selbst christliche Medien tun sich schwer mit der Meinungsfreiheit; besonders
wenn es um Israel geht. Das beginnt damit, dass sie alles, was jüdisch ist –
damit meine ich nicht „messianisch-jüdisch“ (judenchristlich), sondern was
alttestamentlich ist – als eine „andere Religion“ verwerfen und es neben den
Islam und Buddhismus stellen.
Wann endlich lernen die Christen, dass sie gegenüber dem Judentum keine neue
Religion sind, sondern dass das Christentum die in Gottes Heilsbaum
eingepfropfte Fortsetzung von Gottes ewigem Bund mit Israel ist: „So hat der
HErr (!) gesprochen: Sollten die festen Ordnungen (des Himmels und der Erden)
jemals aufhören, erst dann soll die Nachkommenschaft Israels aufhören. Ebenso
wenig will ich die gesamte Nachkommenschaft Israels verwerfen wegen alles dessen,
was sie begangen haben.“ (Jer. 31) – wenn das keine Gnade ist?!
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