Es kommt sowieso ans Licht
Gott ist Licht; in ihm und bei ihm ist keinerlei Finsternis (1.Joh. 1,5), denn
Licht hat keine Gemeinschaft mit der Finsternis. Das Licht hat noch nie
Finsternis gesehen, denn überall wo das Licht hinkommt, flieht die Finsternis
und wird zum Schatten. Und je näher wir Gott kommen, desto mehr tauchen wir in
sein Licht ein. Damit verblassen unsere eigenen Konturen.
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Besser umkehren als irregehen
Das Gute an Sackgassen ist, sie zwingen uns zur Umkehr. Es ist besser, wir
befinden uns plötzlich in einer Sackgasse, als unendlich in falscher Richtung
weiterzufahren. So können wir umkehren, um den Weg in die richtige Richtung
fortzusetzen.
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Gute oder schlechte Frucht?
Es gibt Bibelsprüche, die man derart oft hört, dass man sie gar nicht mehr
richtig wahrnimmt. Dazu gehört die Bibelstelle Galater 5,22 wo von der Frucht
des Geistes Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue,
Sanftmut und Beständigkeit die Rede ist.
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Der Tote Winkel
Seit 50 Jahren fahre ich Auto und hatte noch nie einen Unfall. Das ist Gnade
Gottes! Jeder Autofahrer weiß, dass es nicht nur an seiner eigenen Fahrweise
liegt, unfallfrei ans Ziel zu kommen, sondern auch an den anderen neben mir,
nicht fahrlässig zu fahren.
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Gesetzlosigkeit ist Gottlosigkeit
Heute sind viele Menschen im Hinblick auf ihre Zukunft verunsichert. Sie werden
daher immer orientierungsloser, was wiederum dazu führt, dass sie moralisch
immer haltloser werden.
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Mut zur Stille
Das Buch Hiob nimmt unter den Büchern der Bibel eine einzigartige Stellung ein.
Nicht nur seine dichterische Schönheit fasziniert, sondern vor allem sein Inhalt.
Somit gehört das Buch Hiob zur Weltliteratur.
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Fromme Prominentensucht
Evangelikale haben die Chefetagen erreicht“, lautete die Überschrift eines
Artikels in einem christlichen Magazin, der beschreibt, dass Amerikas
Evangelikale ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt und sich zu den
Schaltzentralen der Macht hochgearbeitet haben. Man könnte nun tief durchatmen
und zufrieden ausrufen: „Wir haben es geschafft!“
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Unser Exodus
Wir sind noch alle auf dem Weg, noch keiner von uns hat das eigentliche Ziel
erreicht. Uns geht es wie den Israeliten, als sie aus dem Sklavenhaus Ägypten
befreit ins Gelobte Land zogen. Es dauerte nur drei Tage, bis sie aus Ägypten
heraus waren, es dauerte aber 40 Jahre, bis die ägyptische Gesinnung aus ihnen
heraus war.
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Was habe ich nicht getan?
Man bewertet den Menschen oft nur nach dem, was er getan hat. Hat er sich durch
besondere Leistungen hervorgetan, ehrt man ihn mit Verdienstorden oder Ähnlichem.
Es muss ja nicht gleich das Bundesverdienstkreuz sein. Auch unsere Nachbarn
messen wir daran, was sie getan haben – sei es Gutes oder Böses.
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Licht für die Finsternis
Seleukidenherrscher Antiochos IV. Epiphanes (175-164 v. Chr.) ging als einer der
Erzfeinde des jüdischen Volkes in die Geschichte ein. Er plünderte den
Tempelschatz, besetzte Judäa und Samaria und im Herzen Jerusalems baute er eine
Festung für syrische Soldaten.
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Unsere Schwachheit ist Gottes Potential
Manchmal findet man im Gottesdienst seltsame Menschen, die durch ihr
eigenartiges Verhalten auffallen. Gemeindeglieder genieren sich ihretwegen.
Besonders wenn Fremde im Gottesdienst sind, fragt man sich: „Was mögen jetzt die
Fremden denken?“
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Wahrer Lobpreis
Ein etwas bösartiges Sprichwort sagt: „Manche Frauen tun für ihr Äußeres Dinge,
für die ein Gebrauchtwarenhändler ins Gefängnis käme.“ Altersfalten werden
zugespachtelt, damit man wieder jung aussieht.
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Gottes Liebesfilter
Die Sonnenbrille filtert die für unsere Augen gefährlichen ultravioletten
Strahlen aus dem Licht heraus. Und wenn unser Auto keinen intakten Ölfilter hat,
verschmutzt der Motor, was zum Totalschaden führt. Und fehlt der Luftfilter,
dringen Staubteilchen in den Verbrennungsraum und unser Auto bringt keine
Leistung.
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„Ihr sollt Heilig sein, denn Ich bin Heilig!“
Dieses in 3. Mose 19,2 und 1. Petrus 1,15 von Gott verlangte Heiligsein besteht
nicht aus Kopfsprüngen in frommen Heroismus, sondern aus der geduldigen
Schritt-für-Schritt-Nachfolge, denn nur denen, die in kleinen Dingen treu sind,
werden auch große Dinge anvertraut.
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Leben mit Gott
Manche Menschen sind von Noahs Arche derart fasziniert, dass sie Expeditionen
zum Berg Ararat durchführen, um noch 4000 Jahre alte Holzreste der Arche zu
finden. Schon Theophilos von Antiochien schreibt um 180 n. Chr., dass damals
Reste der Arche Noah gezeigt wurden, die viele Menschen anlockten.
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Gottesdienst Ja, aber für wen?
Juden feiern das achttägige Pessachfest und Christen begehen die Karwoche. In
beiden Fällen nimmt Blut die Zentralfunktion ein. In Ägypten strichen die
Israeliten zu Pessach das Blut eines Lammes an ihre Türpfosten, damit der
Würgeengel an ihnen vorüberzöge.
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Der Erste und der Letzte
Ich bin das A (Alpha) und das O (Omega), der Erste und der Letzte, der
Anfang und das Ende“, verkündet der Allmächtige in Offenbarung 22,13. Da das
Buch der Offenbarung in Griechisch verfasst wurde, obwohl viele Experten
annehmen, dass Johannes es seinem Schreiber Prochoros in Hebräisch diktierte,
sind diese drei unterschiedlichen Versionen, die uns Gott als Anfang und Ende
beschreiben, nicht von ungefähr, sondern haben eine dreidimensionale Bedeutung.
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Sei stark!
Das Pessachfest, das in diesem Monat gefeiert wird, erinnert daran, dass Gott
die Israeliten mit starker Hand aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat.
Es ist unumstritten, dass der HErr es war, der die Israeliten ins Gelobte Land
führte.
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Gott in der Westentasche
Alle Jahre wieder wird zur Weihnachtszeit in vielen Kirchen Jesus als Babyfigur
dekorativ vor den Altar gelegt, um nach Epiphanias wieder in irgendeiner
Schublade für das nächste Jahr verstaut zu werden. Viele Christen lächeln
darüber, besonders evangelikale Christen und Freikirchler haben dafür kaum
Verständnis – und Juden erst recht nicht.
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Aus Gelb und Blau wird die Mischfarbe Grün
Wir leben in einer Zeit, in der fast alles genormt ist, angefangen vom DIN A4
Papierformat bis hin zur genormten Form und Größe der EU-Banane. Die
Globalisierung erfordert internationale Einheitsnormen.
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Jeder ist ein Gläubiger
Die Toren glauben in ihrem Herzen: Es gibt keinen Gott“ (Psalm
14,1). Ihnen gegenüber stehen die Verständigen, die nach Gott fragen und in
ihren Herzen glauben, dass ein Gott existiert. Demnach sind beide
Gläubige: der Tor wie auch der Kluge.
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Unser täglich Brot
Juden, die Auschwitz überlebten, erzählen, wie sie durch eine kleine Brotkruste
neue Lebenshoffnung fanden. Und Christen, die um ihres Glaubens willen
inhaftiert waren, berichten, dass das sonst so alltägliche Gebet „Unser
tägliches Brot gib uns heute“ eine völlig neue Bewertung erfuhr, denn Brot ist
mehr als nur ein Nahrungsmittel.
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Glaube oder Vernunft
Das hebräische Wort für Glauben ist Emunah und bedeutet in seiner Wurzel etwas anderes als von den meisten angenommen, denn für die meisten ist Glauben der Gegensatz von Vernunft. So hört man z.B.: „Ich glaube nur, was ich sehe, dass z.B. ein Pfund Rindfleisch
eine gute Suppe gibt“.
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Die göttliche Balance
Von dem spanischen Franziskaner Paschalis Baylon, der 1540 am Pessachfest
geboren wurde, als Hirte aufwuchs und zu Pfingsten am 17. Mai 1592 starb, stammt
der Satz:
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Furcht in der Predigt
Schlägt man im "Sag es treffender" nach, findet man unter dem Stichwort Feigling
Begriffe wie Leisetreter, Weichei, Schwachmatikus und Angsthase. Hinter vielen
Kanzeln stehen Prediger, die aus Furcht, ihre letzten Gottesdienstbesucher zu
vergraulen, nur noch lauwarme Vorlesungen halten.
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Wahre Freude ist eine ernste Sache
Oft treffe ich Christen, die jubeln: „Wir feiern Jesus!“ Wunderbar! Und wenn ich
frage, welchen Kampf sie gekämpft haben, um feiern zu können, höre ich: „ Jesus
hat für uns gekämpft!“ Lob und Dank! Das ist wahr, aber nicht die ganze Wahrheit,
denn zum vollen Evangelium gehört der Kampf, den die Apostel unter Leiden und
Opfer gekämpft haben und zu dem sie auch uns immer wieder auffordern.
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Wurzelschäden
Viele Christen schmücken zu Weihnachten ihre Wohnzimmer und Kirchen mit einem
Weihnachtsbaum, obwohl der Brauch, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, erst 1600
Jahre nach Jesu Geburt aufkam. Der erste urkundliche Hinweis auf einen
Weihnachtsbaum stammt von 1605 aus Straßburg: „Auff Weihnachten richtet man
Dannebäume in den Stuben auf, daran hängt man Rosen aus buntem Papier, Äpfel,
Oblaten, Rauschgold und Zuckerwerk“.
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Freude ist ansteckend
Wenn Tausende Fans ihrer Fußballmannschaft zujubeln, jubelt auch der
Unparteiische mit. Wenn Pilger zum Laubhüttenfest vor Freude tanzend durch
Jerusalem ziehen, machen auch die Schaulustigen Luftsprünge. Freude ist
ansteckend.
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Fels oder hartgetretene Erde
Wer ein Haus baut, sollte dies auf einem Felsen tun, da es sonst von
Wasserfluten unterspült werden könnte und daraufhin zusammenbricht. Damit will
Jesus sagen, dass allein Täter Seines Wortes ihr Glaubenshaus auf sicheren
Felsen bauen (Matth. 7,24-25). Daher ist die Gemeinde Jesu auf Gottes Felsen
gegründet, damit die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen können (Matth.
16,18).
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Recht - nicht Rache
Simon Wiesenthal verbrachte einst den Sabbat im Hause eines wohlhabenden
Diamantenhändlers, ein ehemaliger KZ-Häftling, der ihn fragte: „Warum sind Sie
nicht Architekt geblieben, sie wären heute Millionär!“ Wiesenthal antwortete: „Sie
glauben an Gott genau wie ich.
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Wahre Friedensstifter
In diesem Jahr ist der Oktober ein Monat voller Festtage. Es handelt sich um
Feiertage, die Gott als ewige Ordnung eingesetzt hat, wie es u.a. in 2.Mose
12,14 heißt. Von diesen Feiertagen darf keine Regierung auch nur einen einzigen
streichen, um dadurch volkswirtschaftlich mehr aus dem Volk herauszuholen.
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Der Geist der Hellenen
Es gehört heute zum Repertoire von Unterhaltungssendungen, sich über Gott lustig
zu machen. Auch von der Kanzel wird die Predigt oft mit einem Witz über den „lieben
Gott“ eingeleitet. Man möchte wie die neue „Volxbibel“ volxnah sein. Das X ist
eine Anspielung auf „Asterix und Obelix“ als wären Gottes Propheten und Apostel
lustige Typen mit Knollennasen.
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Die Schicksalsfrage
Zweifellos: Gott ist ein liebender Gott. Aus Liebe zu uns Menschen opferte Er
Seinen Sohn. Er ist aber auch ein gerechter Gott, dessen Gerichtsurteile für uns
Menschen unbegreiflich sind (Römer 11, 33). Es klingt schön, wenn von der „alles
zudeckenden Liebe Gottes“ die Rede ist.
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Blinde Blindenleiter
Einer der populärsten theologischen Irrtümer ist die Aussage, dass „wer Israel
antastet, Gottes Augapfel antastet“. So aber steht es nicht in Sacharja
2,12. Selbst Studenten des einfachen Hebraicum sollten wissen oder in den
Kommentaren u.a. von Rabbi Hirsch und Prof. Ehrlich nachlesen, dass das
Suffix im „angetasteten Auge“ (eno) sich nicht auf Gott, sondern auf den Antastenden (hanogea)
bezieht.
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„Wir haben die Wahl Israel zu segnen oder zu fluchen indem wir es nicht segnen!“
Wenn ich Vorträge halte, setze ich jedem Vortrag über die aktuelle Situation in
Israel folgendes Vorwort voran:
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Wenn Gott verstockt
Wie es kommt, dass Israel machen kann, was es will und die Welt dennoch mit
Israel nicht zufrieden ist? Als Israel eine aktive Verteidigungspolitik betrieb
und Terrorführer wie Scheich Jassin ausschaltete, wurde Israel von der UNO
verurteilt. Als Israel daraufhin eine passive Verteidigungspolitik einschlug und
einen Sicherheitszaun errichtete, um seine Bürger vor dem Terror zu schützen,
wurde Israel vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag verurteilt.
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Das Wort beim Wort nehmen
Die Überlieferung sagt, dass Petrus auf der Via Appia vor den Toren Roms
Christus erschienen sei und Christus auf die Frage des Petrus „Quo vadis,
Domini – wohin gehst du, Herr?“ antwortete: „Um ein zweites Mal zu sterben!“
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