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Brennpunkt Jerusalem
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Mittwoch, 10. August 2005
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Hass um Jerusalems willen
Es ist Montag, der 20. Juni 2005. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Das
israelische Militär trifft Vorbereitungen für Israels Abzug aus dem Gazastreifen
und die Evakuierung der jüdischen Siedler.
Alles sieht nach Frieden zwischen den Palästinensern und Israel aus, denn
Israels Regierung kommt den Palästinensern bis zum "Geht-Nicht-Mehr" entgegen.
An diesem wunderschönen Tag macht sich die 21-jährige Palästinenserin Wafa Samir
Al-Biss aus Gaza auf, um in Beerschewa – wie sie stolz gestand – mindestens 50
Israelis zu töten, „egal ob Kinder oder Babys“.
Wafa ist ein Beispiel für die moslemische Unberechenbarkeit. Gewiss, jede
Verallgemeinerung ist falsch, denn es gibt auch Moslems, die Terroranschläge
verurteilen. Doch Ausnahmen bestätigen leider die Regel. Über das Phänomen der
moslemischen Unberechenbarkeit dozierten schon moslemische Experten wie Essad
Bey, Suraiya Farouqhi, Abdul-Halim Mahmud, El-Sayed Hussain Al-Shafei und Nadim
Al-Jisr.
Wafa wurde im Dezember 2004 schwer verletzt, als in ihrer Wohnung der
Ofengasbehälter explodierte. Ihre Familie brachte die lebensgefährlich verletzte
Wafa nach Beerschewa ins israelische Soroka-Hospital, wo die Ärzte um ihr Leben
kämpften. Nachdem sie durch Bluttransfusionen aus der israelischen Blutbank am
Leben erhalten wurde, sagte ihr ein Arzt, dass nun in ihren Adern jüdisches Blut
fließe, was ein Symbol dafür sei, dass Palästinenser und Israelis in Frieden
zusammen leben können.
Weil sie immer wieder zu Nachbehandlungen nach Beerschewa musste, erhielt sie
einen Passierschein, mit dem sie jederzeit nach Israel einreisen konnte. Als
Fatah-Terroristen der Al-Aksa Brigade, deren Ziel es ist, Jerusalem aus den
Händen der Juden zu befreien, von Wafas Reisegenehmigung erfuhren, rekrutierten
sie Wafa als Selbstmordterroristin, denn „sie habe als Kind schon davon geträumt,
als Märtyrerin zu sterben, um ins Paradies zu kommen“. Eine perfekte Hurija (Jungfrau),
da im islamischen Dschihad (Heiliger Krieg) auch Frauen erlaubt ist,
teilzunehmen, die dann „die Oberste der für die männlichen Märtyrer
versprochenen 72 Jungfrauen werden, d.h. die Schönste der Schönen“. Ihre Eltern
waren mit Wafas Vorhaben einverstanden, denn ihnen war klar, dass ihre durch
Narben entstellte Tochter keinen Mann finden wird und sie daher der Familie zur
Last fallen würde. Durch ihren Terrortod aber würden sie von der Fatah-Bewegung
finanzielle Unterstützung bekommen.
So ließ sich Wafa einen Sprengstoffgürtel mit 10 kg Sprengstoff anfertigen, den
sie unter ihrer Unterwäsche versteckte. Damit wollte sie ihre Ärzte – denen sie
vorher noch ein Dankschreiben für deren lebensrettenden Einsatz geschickt hatte
– und Mitpatienten töten. Als den Grenzbeamten ihr unförmiger Unterleib auffiel,
musste sie zur Leibesvisitation. Sie geriet in Panik und versuchte dort den
Zünder auszulösen. Der aber versagte. So verhinderte Gott durch die Wachsamkeit
israelischer Grenzbeamten ein grausames Blutbad. Dieser Fall, der leider kein
Einzelfall ist, macht Israelis gegenüber Palästinensern, die in Israel
medizinische Hilfe suchen, misstrauisch und verdeutlicht die moslemische
Unberechenbarkeit, jene Unberechenbarkeit, die wie ein Damoklesschwert über
allen Nichtmoslems hängt. Ihr Wahn, Jerusalem aus den Händen der Juden zu
befreien, wird zum Hass, der keine Dankbarkeit gegenüber ihren Lebensrettern
kennt. August 2005 13 Brennpunkt Jerusalem
Bild: Wafa Al-Biss in Panik: ihr teuflischer Plan, „so
viele Juden wie möglich zu töten“ schlug fehl.
Parolen von Wafas Al-Aksa Brigade
„Die Stunde ist gekommen, an der wir Jerusalem (arab. Al-Kuds) zurückerobern.“
„Wateten die christlichen Kreuzritter bis zu den Knöcheln im Blut, als sie
Jerusalem eroberten, werden wir bis zu unseren Knien im Blut waten.“
„Wir sind bereit, die Hälfte unseres Volkes für die Eroberung Jerusalems zu
opfern.“
„Jeder, der für die Eroberung Jerusalems sein Leben verliert, erhält im Paradies
einen Ehrenplatz und mit ihm 70 Freunde, die er schon auf Erden bestimmen kann.“
„Je mehr die Israelis vom Frieden reden, desto mehr schärfen wir unsere Waffen
zur Befreiung Jerusalems.“
„Uns allen wurde von Allah die Pflicht auferlegt, das heilige Jerusalem (Al-Kuds
heißt Die Heilige) vor dem Ungeheuer in Gestalt der Juden zu retten.“
... solche Slogans werden in Moscheen verkündet und stehen als Graffities an den
Häuserwänden.
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