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Sonntag, 9. März 2008
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Homo-Lesben-Debatte
Im israelischen Parlament wurde ein Gesetzesvorschlag beraten, der vorsieht,
dass in Israels Hauptstadt Jerusalem Gay- Paraden strikt verboten werden sollen.
In einer turbulenten Sitzung im zuständigen Knessetausschuss stritten orthodoxe
und liberale Politiker und Vertreter des Homo-Lesben-Vereins über die jährlichen
Märsche in Jerusalem.
Jegliche Demos oder Märsche, die religiöse Werte und Gefühle verletzen, sollen
in Zukunft in Jerusalem nicht mehr erlaubt sein. Der orthodoxe
Schass-Abgeordnete Elijahu Gabai konnte 40 Knessetabgeordnete für seine Petition
gewinnen und hat somit die erste Abstimmung für seinen Vorschlag erfolgreich
überstanden.
„Jerusalem ist eine heilige Stadt, die Stadt des jüdischen Tempels“, sagte Gabai
zu Israel Heute. „So wie die Katholiken den Vatikan vor Gräueln
bewahren und die Moslems Mekka, so bestehen wir darauf, dass in Jerusalem Homos
und Lesben nicht für ihre Sünden werben.“
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| Zurueck zu Brennpunkt Jerusalem |