Freitag, 10. September 2010




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Palästinenser
Donnerstag, 16. April 2009
Schüsse in die Knie
Obwohl die israelische Offensive „Gegossenes Blei“ längst vorbei ist, ist das Leben der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen seitdem nicht ruhiger geworden. In den ersten drei Wochen nach dem Gazakrieg wurden von der radikalen Hamasregierung 15 Palästinenser, Mitglieder der Fatah, unter dem Vorwurf, Kollaborateure zu sein, öffentlich hingerichtet.

Zahlreichen Palästinensern wurden zur Strafe die Knie zerschossen, weil sie verdächtigt wurden, über Ramallah Informationen über Hamasverstecke und Bunker an israelische Sicherheitskräfte übermittelt zu haben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte erstmals das brutale Verhalten der fanatischen Hamas gegen über ihren eigenen Lands leuten. Dem Bericht zufolge wurden Palästinenser entführt, gefoltert und ermordet, die sich „Allahs Eiferern“, der Hamas, nicht unterordneten. Solche Palästinenser gelten pauschal als Kollaborateure und sind praktisch vogelfrei.

Das radikale Hamasregime im Gazastreifen dementiert nicht einmal diese Anschuldigungen. Im Gegenteil: Man besteht darauf, ein legitimes Recht zu haben, die zu bestrafen, die Israel helfen. Nicht wenige der gezielten israelischen Luftangriffe waren nur mit Hilfe von Google Earth möglich. Palästinensische Fatahmitglieder sollen über den Internetatlas Israels Sicherheitskräfte direkt zu Hamaszielen geleitet haben.

„Die Hamas terrorisiert die eigene Bevölkerung“, kritisieren arabische Medien die Nachkriegszeit im Gazastreifen. Hunderte Fatahmitglieder im Gazastreifen sind deswegen in den Untergrund gegangen und hoffen, irgendwie mit ihren Familienangehörigen aus dem Gazastreifen gerettet zu werden. „Die Bevölkerung hat Angst. Die eingeschüchterten Menschen hüten sich, irgendwelche Kritik an der regierenden Hamas verlauten zu lassen“, sagte der Palästinenser Yussef zu israel heute. Das Telefongespräch könnte das 30-jährige Fatahmitglied in Lebensgefahr bringen und musste daher heimlich geführt werden. Aus seinem Versteck im Gazastreifen rief uns Yussef über Umwege an. Wir kennen seinen Aufenthaltsort und seine Telefonnummer nicht.

„Die Hamas rechnet mit allen ab, die irgendwie verdächtigt werden, mit Israel kollaboriert zu haben“, sagte uns Yussef. „Ich habe zwei Mal miterlebt, wie bewaffnete Hamas mitglieder Freunde von mir aus dem Haus zerrten und auf der Straße vor den Augen ihrer Kinder und Frauen in die Beine geschossen haben. Die Hamas kennt keine Gnade und lässt ihre Wut über ihre Niederlage an der palästinensischen Bevölkerung aus. Wo waren die Hamaskämpfer während der Kriegstage? Sie haben sich alle unter der Erde verkrochen, zu feige, sich mit Israel anzulegen.“

Foto: Hamas-Terroristen suchen nach Fatah-Angehörigen im Gazastreifen. Ihr Koran (Sure 4:91-92) sagt: Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten... und wer einen Gläubigen tötet, dessen Lohn ist Dschahannam (Hölle).

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