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Mittwoch, 11. Juni 2008
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Todessehnsucht
Israels Kritiker machen gern darauf aufmerksam, dass mehr Palästinenser im
anhaltenden Konflikt ums Leben gekommen sind als Israelis. Sie sagen, dass die
vergangenen sieben Jahre eskalierender Gewalt, die zum Tod von fast 5000
Palästinensern und „lediglich“ ca. 1000 Israelis geführt hat, ein Beweis dafür
sei, dass Israel der Aggressor ist.
Es gibt aber eine Erklärung für die ungleichen Opferzahlen, die nicht nur Israel
entlastet, sondern sogar von den Palästinensern selbst kolportiert wurde: „Die
Feinde Allahs wissen nicht, dass das palästinensische Volk seine Todes- und nach
Tod strebenden Methoden entwickelt hat“, sagte Fathi Hammad, Hamas-Mitglied des
palästinensischen Parlaments, in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede.
Hammad sagte, dass die Palästinenser deutlich machen wollen, dass Palästinenser
„den Tod begehren wie die Israelis das Leben“. Das Streben nach dem Tod liegt
dem Phänomen zugrunde, dass palästinensischen Kindern beigebracht wird zu hassen.
Ungehindert benutzen Terroristen dicht besiedelte Wohngebiete, um Raketen auf
Israel abzuschießen.
Hammad erklärte, dass palästinensische Frauen, Kinder und Alte – die körperlich
schwächsten Elemente der Gesellschaft, deren Tod internationale Kritiker des
jüdischen Staates am liebsten hervorheben – in dieser Todeskultur besonders „herausstechen”.
„Aus diesem Grund bauen sie menschliche Schutzschilde aus Frauen, Kindern und
Alten“ um die gesuchten palästinensischen Terroristen herum.
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