Bericht zur Situation in Gaza
In den Augen der internationalen Gemeinschaft gilt der Gazastreifen als
verarmter Landstrich voller Hungersnot. Sogar zu Vergleichen mit
Konzentrationslagern im Zweiten Weltkrieg neigt die Welt. Doch immer mehr
Journalisten machen sich nach dem Hilfsflotten-Debakel auf, um vor Ort in Gaza
der Realität auf den Grund zu gehen. Wir haben bereits im vorangegangenen
Magazin berichtet, was Tom Gross, Korrespondent der National Post,
bislang entdeckte.
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Reaktion des palästinensischen Pfarrers Jadallah Shihade aus der Abrahams-Herberge in Bet Jalla
Vielen Dank für Ihre Mail und auch dafür, dass Sie uns fragen bevor Sie
irgendwas über uns schreiben. Wir wissen, einiges ist über uns geschrieben
worden aus einer bestimmten Richtung, ohne wirklich zu überprüfen, ob dies
richtig oder nicht richtig ist.
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Palästinenserinnen häkeln jüdische Kippas
Im palästinensischen Dorf Deir Abu Meshal in der Nähe von Ramallah häkeln Umm
Ali und andere Palästinenserfrauen jüdische Kippas. Seit Jahren verdienen
Palästinenserinnen ihren Lebensunterhalt damit, Kopfbedeckungen für religiöse
Juden in Israel herzustellen.
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Esel-Zebras in Gaza
Palästinenser im Gazastreifen haben zwei Esel mit Farbe und Paintbrush angemalt,
um die Tiere wie Zebras aussehen zu lassen. Viele Kinder glauben tatsächlich,
dass es sich um echte Zebras handelt.
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Abbas: Gaza ist ein „Emirat der Finsternis“
Der palästinensische Präsident und Fatah-Chef Mahmud Abbas, hat in einer
öffentlichen Rede im Oktober in Jenin im sogenannten Westjordanland gesagt, dass
die Hamas-Palästinenser im Gazastreifen ein „Emirat der Finsternis“ aufbauen.
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Luxus-Einkaufszentren für Palästinenser
Die Palästinenser haben sich in der Vergangenheit immer wieder mit Erfolg als
unterdrückte, verarmte Flüchtlinge dargestellt, die unter einer „brutalen und
niederdrückenden israelischen Besatzung” leiden. Da mutet es schon ein wenig
merkwürdig an, dass nur wenige Medien über den durchschlagenden Erfolg eines
neuen Luxus-Einkaufszentrums in Jenin berichten.
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Holocaust-Museum für Palästinenser
Es gibt zahlreiche große und kleine Gedenkstätten und Museen, die dem
Andenken der im Holocaust ermordeten Juden gewidmet sind. Sie alle haben
dieselbe Absicht: Sympathie mit den Opfern hervorzurufen und ein Zeichen zu
setzen, dass so etwas nie wieder geschehen darf. Ein neues Holocaust-Museum in dem kleinen palästinensischen Ort Naalin verfolgt ganz andere Ziele.
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Jenin – Ein Modell für Frieden?
Allein die Erwähnung dieser Stadt im sogenannten Westjordanland weckt bereits
schreckliche Erinnerungen an angebliche Massaker, Terrorzellen und
Feindseligkeiten. Aber trotz seiner unerfreulichen Vergangenheit wird Jenin in
diesen Tagen als Modell für die Kooperation mit Israel nach einer möglichen
Staatsgründung der Palästinenser vorgeführt.
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Schüsse in die Knie
Obwohl die israelische Offensive „Gegossenes Blei“ längst vorbei ist, ist das
Leben der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen seitdem nicht ruhiger
geworden. In den ersten drei Wochen nach dem Gazakrieg wurden von der radikalen
Hamasregierung 15 Palästinenser, Mitglieder der Fatah, unter dem Vorwurf,
Kollaborateure zu sein, öffentlich hingerichtet.
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Mitleid mit den Menschen
Weltweit wurde Israel während der jüngsten Offensive „Gegossenes Blei“ im
Gazastreifen wegen des angeblich aggressiven Verhaltens gegenüber der
palästinensischen Bevölkerung als Kriegsverbrecher verurteilt. „Israel hat kein
Mitleid mit der palästinensischen Zivilbevölkerung“, hieß es.
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Ups, Entschuldigung, das war falsch...
Während der Bodenoffensive im Gazastreifen wurde Israel wegen der Bombardierung
der UNRWASchule in Gaza-Stadt verurteilt, bei der nach palästinensischen und UN-Quellen
über 40 Palästinenser ums Leben gekommen sein sollen. Ende Januar hat die UNO in
internen Untersuchungen festgestellt, dass dies nicht der Fall war.
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Palästinenser als Schutzschild der Hamas
Im Gaza-Krieg befinden sich die palästinensischen Zivilisten in einer denkbar
misslichen Lage, sie sitzen praktisch zwischen allen Stühlen. Sie werden wie
wertlose Bauern auf dem Schachbrett für die arabische Sache verheizt. Viele
meinen, dass die Palästinenser selbst schuld daran sind, dass sie von der Hamas
so zynisch behandelt werden.
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PA betreibt PR in Israel
Palästinenser haben in vier großen israelischen Tageszeitungen ganzseitige
Anzeigen geschaltet, in denen sie für die saudische Friedensinitiative werben.
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Die palästinensische Wirtschaft
Die stagnierende palästinensische Wirtschaft scheint aus der globalen
Finanzmarktkrise gestärkt hervorzugehen. „Die Wirtschaft im Westjordanland wird
stärker, die Arbeitslosenzahlen verbessern sich drastisch“, so Samir Hulileh,
Geschäftsführer der Palestinian Development and Investment Ltd.
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Oktoberfest in Taybeh
Die Akkordeonklänge einer bayerischen Blaskapelle rauschen durch den
Herbsthimmel. Das Publikum singt die Trinklieder lautstark mit, das Bier fließt
reichlich. Mit einem Wort: Oktoberfest. Aber dieses Oktoberfest findet nicht in
Europa statt, sondern in einem kleinen arabischen Dorf hinter einem Checkpoint,
im Schatten eines Armeestützpunktes.
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Der Turm der Hoffnung
BEIT SAHOUR – Er steht da wie ein Symbol der Hoffnung für palästinensische
Kinder – der Kletterturm, so hoch wie ein dreistöckiges Haus. Die Kletteranlage
wurde durch Volontäre der nichtstaatlichen Organisation Paidia errichtet.
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Weltweit größte Palästina-Fahne
Araber in Syrien behaupten, die weltweit größte Palästina-Fahne zusammengenäht
zu haben. Diese soll sogar größer sein, als die Israel-Fahne, die zur
60-Jahr-Feier Israels angefertigt wurde und den Größenrekord brach.
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Arabische Städte verteilen „Nakba”-Broschüre
Israelische Araber wollen landesweit in der Umgebung von Schulen arabischer
Wohngebiete 20.000 Broschüren verteilen, die über die „Nakba“, die „Katastrophe“,
informieren sollen. Das Heftchen soll erklären, was mit den Palästinensern nach
1948 passierte.
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„Bitte baut eure Bomben woanders!“
Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) hat seinen Sitz im
Gazastreifen. Nachdem es wiederholt einen schweren Unfall beim Bombenbasteln
gegeben hat, gab das PCHR seiner großen Besorgnis Ausdruck.
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Konferenz zur Gehirnforschung
Das israelische Auswärtige Amt berichtet auf seiner Internetseite über eine
dreitägige internationale Konferenz. Hirnforscher der Hebräischen Universität
Jerusalem und der palästinensischen Al-Quds-Universität organisierten einen
Kongress zum Thema Alzheimer-Krankheit.
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Todessehnsucht
Israels Kritiker machen gern darauf aufmerksam, dass mehr Palästinenser im
anhaltenden Konflikt ums Leben gekommen sind als Israelis. Sie sagen, dass die
vergangenen sieben Jahre eskalierender Gewalt, die zum Tod von fast 5000
Palästinensern und „lediglich“ ca. 1000 Israelis geführt hat, ein Beweis dafür
sei, dass Israel der Aggressor ist.
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80 % der Einwohner von Gaza wollen raus
Vier von fünf Einwohnern Gazas bezeichnen die Lage als sehr schwierig und ziehen
deshalb in Betracht, auszuwandern. Dies ergab eine Studie des Instituts für
Entwicklungsstudien in Gaza.
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Abbas ehrt Helferin des Sbarro-Mörders
Die höchste Medaille, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unter
Mahmud Abbas (Fatah) vergeben wird – das Al-Quds-Ehrenzeichen – soll zwei
Terroristinnen verliehen werden, die Beihilfe zum Mord an Israelis geleistet
haben und derzeit in Israel inhaftiert sind.
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Hamas gibt „Palästina“-Mythos zu
Palästinensische Unabhängigkeit an der Schwelle zum Islamischen Imperium
Behauptungen, dass zionistische Juden in einen bestehenden arabischen
Hoheitsbereich namens „Palästina” eingedrungen seien und einheimische Araber
enteignet hätten, die jahrzehntelang als „Palästinenser“ bekannt waren, können
leicht durchschaut werden.
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Barmherzig oder Böse?
In den blutigen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Soldaten und
palästinensischen Hamas-Terroristen im Gazastreifen bekommt die
Weltöffentlichkeit oft den falschen Eindruck, als würde Israel gezielt und
absichtlich die palästinensische Bevölkerung bekämpfen.
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Ein Lichtlein brennt
Als Israel zeitweilig die Lieferung von Strom in den Gazastreifen unterbrach und
auch die Öl lieferungen stoppte, nutzte die palästinensische Seite die
Gelegenheit geschickt aus, um gegen Israel Stimmung zu machen.
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Mit Falschgeld auf Einkaufstour
Viele Palästinenser aus dem Gazastreifen, die nach dem gewaltsamen Mauersturm in
Rafah nach Ägypten gingen, um dort Vorräte zu kaufen, haben zum Bezahlen
gefälschte israelische Banknoten benutzt, meldete die israelische Tageszeitung
Maariv.
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Hamas will Anschluss an Ägypten
Der Premierminister und Führer der Hamas, Ismail Haniyeh, erklärte, dass er für
eine Gaza-Abkoppelung von Israel sei und eher eine verstärkte Kooperation mit
Ägypten plane, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht.
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53 % der Palästinenser gegen Kassam-Raketen
Eine palästinensische Umfrage der Al‑Najah Universität in Nablus förderte
interess ante Daten zutage: Die meisten Palästinenser sind demnach gegen einen
fortwährenden Beschuss von Kassam-Raketen auf Israel.
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20 Jahre Hamas: Der Tod als Höhepunkt des Lebens
Hamas – 20 Jahre Terror ohne Ende. Die Hamas existiert nicht ohne Terror, wie
auch der Terror ohne die Hamas niemals so blutig und brutal wäre – nicht nur in
Israel, sondern weltweit. Aus dem fanatischen Glauben an Allah entstand ein
tödlicher Cocktail, gemixt mit Terror, Mord und blindem Hass gegen Israel und
den Westen.
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Licht für Bethlehem
DEHEISHE – Sie nennen es „Drop and Run“ (Fallenlassen und Wegrennen). Der
Kleinbus fährt an eine Bushaltestelle heran, jemand steigt eilig aus, drückt der
Person, die am nächsten steht, ein Paket in die Hand und braust mit dem Fahrzeug
davon. Fremde sind im Flüchtlingslager selten. Sofort bildet sich eine
Menschentraube.
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Amnesty International prangert Menschenrechtsverletzungen an
Die Eskalation des Machtkampfes zwischen Hamas und Fatah hat die
Menschenrechtssituation in den palästinensischen Gebieten drastisch
verschlechtert.
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PLO-Botschafter besucht Auschwitz
Der PLO-Botschafter in Polen, Khaled Sufan, besuchte zum ersten Mal ein
Konzentrationslager. Vom israelischen Botschafter in Polen, David Poleg,
begleitet, fuhr er nach Auschwitz und Birkenau. Beide Botschafter sind eng
befreundet.
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Um Seines Namens willen verfolgt
Es gibt in unserer Zeit wohl kaum gefährlichere Orte, um das Evangelium
weiterzusagen, als den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen, in dem
bibelgläubige Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
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Das Leben im Schrott
Palästinensische Gastarbeiter aus der Autonomiestadt Hebron übernachten auf
einem Autofriedhof in Beerscheva. Wegen der hohen Arbeitslosenquote in den
palästinensischen Autonomiegebieten flüchten tausende Palästinenser aus dem
Südbezirk in Judäa in Richtung Beerscheva, wo der Sicherheitszaun noch nicht
geschlossen ist.
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Hamaskontrolle
Eine Menschenkette palästinensischer Journalisten hat das Leben des Vorsitzenden
des palästinensischen Pressebundes, Sachar Abu el Awan, gerettet. Die
Journalisten umringten sein Haus, als 15 Hamaspolizisten ihn verhaften wollten.
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Arabische Identitätsprobleme
Die arabische Bevölkerung Israels hat ein tiefgreifendes Identitätsproblem. So
sieht es jedenfalls die arabische Doktorandin an der Hebräischen Universität in
Jerusalem, Maram Massarawui.
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Terroristen gegen Terroristen
Verräter, Kollaborateure, Putschisten” – so bezeichnen Hamas-Sprecher die
Mitglieder der Fatah-Organisation von Jassir Arafat und seine Nachfolger. Die
palästinensischen Fatah-Chefs Mahmud Abbas und Mohammed Dachlan sind in den
Augen der fanatischen Hamasregierung der Teufel.
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„Wenn, dann totale Trennung!“
Die Räumung des Gazastreifens im Sommer 2005 hat das Leben auf der
palästinensischen und israelischen Seite nicht leichter gemacht. Sowohl
Palästinenser als auch Israelis leiden unter palästinensischen
Kassam-Raketenangriffen und israelischen Verteidigungsschlägen.
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Drohungen gegen TV-Station
Eine radikal-islamische Fraktion, die sich „Gerechtes Schwert des Islam“ nennt,
hat Anfang Juni damit gedroht, allen weiblichen Angestellten der Fernsehstation
der palästinensischen Autonomiebehörde im Gazastreifen die Kehle
durchzuschneiden, die durch „unzüchtige Kleidung und ihr Verhalten“ gegen die
Lehre des Islam verstoßen würden.
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So wird Misstrauen erweckt
Im Mai wurde der Palästinenser Maseb Bashir in Israel verhaftet. Der 25-Jährige
aus dem Gazastreifen gab bei der Vernehmung zu, seit einigen Monaten
Informationen für ein Attentat auf Israels Ministerpräsidenten Ehud Olmert
gesammelt zu haben. Weil er für die Menschenrechtsorganisation „Ärzte ohne
Grenzen“ arbeitete, durfte er mit einer Sondergenehmigung ständig nach Israel
einreisen.
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Vorbereitungen für einen neuen Krieg
Seit Monaten werden die palästinensischen Polizeitruppen und Sicherheitsdienste,
wie auch die diversen Terrorgruppen Hamas, Heiliger Dschihad und Fatah einem
besonders harten Training unterzogen.
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Brücken bauen per Radio
Wenn Sie im Heiligen Land sind, stellen Sie doch einmal den Radiokanal 107.2 FM
ein. Wenn Sie erst eine Stunde Hebräisch hören und dann eine Stunde Arabisch,
wundern Sie sich nicht, ihr Radio hat sich nicht verstellt. All for Peace
(Alles für den Frieden) heißt der Radiosender, der von Israelis als auch
Palästinensern betrieben wird. Er erzählt die Geschichten des Konfliktes aus der
Sicht der jüdischen Israelis und der arabischen Palästinenser.
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Palestine Times - Neue PA-Zeitung will humanes Bild vermitteln
Es trifft gewiss nicht für alle Palästinenser zu, dass sie auf ihre Lage mit
terroristischen Aktivitäten, Entführungen und Kassam-Raketen aufmerksam machen
wollen. Dass es andere Möglichkeiten gibt, beweist eine neue palästinensische
Zeitung, die seit kurzem in ganz Israel, sogar in jüdischen Vierteln vertrieben
wird, um ein „wahres Bild der Palästinenser“ zu zeichnen, wie es der
Chefredakteur Othman Haj Mohammed ausdrückt.
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Auge in Auge mit dem Feind
Zwei ausländische Künstler, ein französischer Fotograf und ein nordafrikanischer
Fachberater aus der Technologiebranche, glauben, dass sie das Mittel zur Lösung
des Nahostkonflikts entdeckt haben. JR und Marco – beide halten ihre Nachnamen
unter Verschluss, da ihr Projekt genaugenommen illegal ist – berichten auf ihrer
Webseite, dass sie 2005 nach Israel reisten, um herauszufinden, „warum
Palästinenser und Israelis keinen Weg finden konnten, miteinander auszukommen“.
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Terrorschule wo einst eine jüdische Siedlung stand
Palästinenser haben einen neuen Campus auf den Ruinen einer jüdischen Siedlung
im Gazastreifen gebaut, dessen Universität in Verdacht steht, nicht nur als
akademische Institution zu fungieren, sondern auch als Rekrutierungs- und
Trainingszentrum für Terroristen.
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Vorbereitungen für einen Kampf mit Israel
Die palästinensische Autonomiebehörde scheint ins Koma gefallen zu sein. Das
ganze System funktioniert nicht mehr. Alles dreht sich nur um die blutigen
Auseinandersetzungen zwischen den Rivalen Hamas und Fatah. Doch im Schatten des
Chaos im Gaza-Streifen bereitet sich die Hamas auf einen massiven Zusammenstoß
mit Israel vor.
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Das Flüchtlingsdilemma
Irakischen Palästinensern, die unter Saddam Husseins Regime immer ein
privilegiertes Leben geführt haben, schlägt heute heftiger Wind ins Gesicht, der
die generelle arabische Abneigung gegen sie zu bestätigen scheint: Dieselben
Araber, die terroristische Anschläge gegen Israel feiern, sehen verächtlich auf
die Palästinenser herab, die sie in ihrem eigenen Land nicht haben wollen.
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Misshandlung palästinensischer Frauen
Fast ein Viertel der palästinensischen Frauen sind Opfer von häuslicher Gewalt,
Misshandlungen und Vergewaltigungen, während die offiziellen Behörden nichts zu
deren Schutz unternehmen – so klagt ein neuer Bericht der
Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch an.
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Mögliche PA-Einheitsregierung
Die jüngste Kriegssituation hat die Palästinenser zum Umdenken gezwungen. Die
islamistische Hamasregierung unter Ismael Haniya führt inzwischen mit der Fatah
von Palästinenserchef Mahmud Abbas Gespräche über eine mögliche nationale
Einheitsregierung.
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„Beängstigende“ Sicherheitsaussichten
Die Lage im Gazastreifen spitzt sich zu. Sicherheitsexperten schlagen Alarm.
Nach Einschätzung nationaler Sicherheitsexperten spitzt sich die Lage in Gaza zu.
Israels Sicherheitschef berichtete, dass Terroristengruppen Waffen nach Gaza
schleusen und ihre Kampffähigkeit massiv ausweiten. „Die Terrorgruppen in Gaza
haben ihre Lektion aus dem Libanonkrieg gelernt und sind dabei, massiv mit
Raketen und Flugkörpern aufzurüsten und sich als Armee zu organisieren“, warnte
Yuval Diskin.
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45 EURO oder Terror
In den palästinensischen Autonomiegebieten (PA) hat das neue Schuljahr noch
nicht begonnen. Der Grund: Die Lehrer erhalten seit Monaten kein Gehalt mehr.
Dem jüngsten Bericht der Weltbank zufolge ist für 2006 die bislang schlechteste
Wirtschaft sbilanz in den Palästinenser gebieten zu erwarten.
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Palästinenser nennen Babys Hisbollah
Um zu zeigen, wem ihre Sympathie und Loyalität gelten, haben Palästinenser in
diesem Sommer ihren neugeborenen Babys Namen wie Hisbollah oder Nasrallah
gegeben, um so die im Libanon sesshaft e islamische Terrorgruppe zu ehren. Nahed
Ghurani erklärte stolz, seinen neugeborenen Sohn Hisbollah Ghurani nennen zu
können, jedoch gab es zuvor einige familieninterne Diskussionen
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Reicht euch die Hände
Wenn sich doch nur die Verantwortlichen daran ein Beispiel nehmen würden
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Palästinenser feiern jeden Katjuscha-Angriff
Landauf, landab wird in palästinensischen Dörfern lautstark der Freude über
jeden Verlust auf Seiten der Israelis Ausdruck verliehen – gleich, ob Hisbollah-TV
oder das israelische Fernsehen Verluste meldet.
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Die dritte Front
Ein Großteil der Mitglieder des palästinensischen Parlaments, die der Hamas-
Terrorgruppe angehören, wurde bekanntlich von Israel inhaftiert. Doch solange
der Ende Juni im Gazastreifen entfürte Soldat Gilad Schalit nicht freikommt,
wird die Verhaftung von Hamas-Führern weitergehen.
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Christlicher Al-Aksa-Märtyrer
Zwei Mitglieder der terroristischen Al Aksa Märtyrer-Brigaden sind am 23. April
in Bethlehem bei einem israelischen Militäreinsatz ums Leben gekommen. Einer der
beiden war der palästinensische Christ Daniel Abu Hamameh, Mitglied der Fatah
Terrorgruppe.
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Fatah gegen Hamas
Wer Gewalt gegen Israel predigt, wird auch im eigenen Volk der Gewalt nicht
Herr. In dieser Situation befindet sich zur Zeit die palästinensische
Hamas-Regierung.
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israel heute-Gespräch mit Chaled Aseisi
„Die neue Hamas-Regierung verdient eine Chance. Ich erwarte, dass sie letztlich
Israel anerkennen wird“, sagte der Editor der hebräischen Nachrichten im
palästinensischen Autonomierundfunk, Chaled Aseisi, gegenüber israel
heute. „Die Hamas will die Anerkennung nicht umsonst hergeben und fordert
von Israel eine Gegenleistung.“
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Die Gelder fliessen
Die Welt hat Mitleid mit den Palästinensern und das ist ganz natürlich. In
erster Linie ist es nämlich die palästinensische Bevölkerung, die unter der
langjährigen Terrorwelle ihrer eigenen Führer zu leiden hat und welcher Israel
mit Sicherheitsvorkehrungen, Zäunen und Vergeltungsmaßnahmen begegnet.
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Gespräch mit dem christlichen Hamaskandidaten Al-Tawil
Als unabhängiger Kandidat wurde der palästinensische Christ Hussam Al-Tawil mit
Unterstützung der islamischen Terrororganisation Hamas ins Parlament gewählt.
Al-Tawil ist ein griechischorthodoxer Christ, der in Gaza geboren und
aufgewachsen ist. Sein Vater sowie sein Großvater wurden in palästinensische
Räte gewählt.
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Weniger Terror - Mehr Raketen
Nach jüngsten Angaben des israelischen Sicherheitsdienstes Schin Bet ist
die Zahl terroristischer Aktivitäten im Jahr 2005 von 4.000 auf 2.990 gesunken,
doch dafür sind die Raketenangriffe (Kassam und Mörser) aus dem Gazastreifen
gestiegen. So kamen im Jahr 2005 45 Israelis durch palästinensische
Terroranschläge ums Leben, 72 weniger als im Vorjahr.
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Bankrott und Anarchie
Glaubt man den Worten des palästinensischen Chefunterhändlers Saeb Erekat, steht
die palästinensische Autonomiebehörde (PA) kurz vor dem Bankrott. „Die
Steuereinnahmen reichen kaum mehr aus, um die Gehälter der Mitarbeiter zu
bezahlen“, sagte Erekat dem amerikanischen Nachrichtensender CNN. Erneut
forderte er die westlichen Geberländer auf, ihre Zusagen einzuhalten.
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Wahlsieger hinter Gittern
Der Führer der palästinensischen Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden Tanzim, Marwan
Barghuti, gewann Ende November die internen Wahlen der großen Fatah-Partei in
Ramallah. 96% der palästinensischen Wähler stimmten für Häftling Barghuti, der
während der jüngsten Al-Aksa-Intifada ab September 2000 für zahlreiche
Terroranschläge verantwortlich war.
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Spiel für den Frieden
Unter dem Motto „Spiel für den Frieden“ traten am 29. November israelische und
palästinensische Fußballer gegen die Barcelonier in Spanien in einem
Fußballmatch gegeneinander an. Das Fußballspiel im Nou Camp Stadion in
Barcelona war angesetzt worden, um für Frieden im Nahen Osten zu werben.
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Offene Grenze bei Rafah
„Dies ist ein kleiner Traum, ein Meilenstein auf dem Weg zu einem unabhängigen
Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt“, erklärte Palästinenserchef
Mahmud Abbas (Abu Mazen) am 25. November bei der Einweihung des Grenzübergangs
von Rafah im Süden des Gazastreifens. Knapp 1.600 Palästinenser überquerten nach
Angaben europäischer Aufseher am Eröffnungstag die internationale Grenze nach
Ägypten.
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Chaos und 75 Entführungen
„Anstatt kriminelle Palästinenserbanden zu bekämpfen, nimmt die palästinensische
Autonomieführung mit ihnen Verhandlungen auf,“ sagte im September ein
palästinensischer Politiker dem israelischen Webdienst Ynet.
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Nicht jeder ist ein Terrorist
Nicht jeder Palästinenser ist ein Terrorist, doch jeder wird oft als Terrorist
verdächtigt. Tausende Palästinenser versuchen täglich, über offene Schleichwege
in den frühen Morgenstunden nach Israel einzudringen, denn ihr israelischer
Arbeitgeber wartet auf sie.
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Die Flucht zurück
Den ersten 100.000 palästinensischen Flüchtlingen und ihren Nachkommen, die
während des Sechstagekrieges 1967 aus dem Gazastreifen nach Jordanien flohen,
soll gestattet werden, wieder nach Gaza zurückzukommen. Darüber verhandeln
zurzeit die palästinensische Autonomieführung und die jordanische Regierung.
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Israels Abzug aus arabischer Sicht
Israels einseitiger Abzug aus dem Gazastreifen war für die arabischen
Karikaturisten das Thema in den letzten Wochen. Zu den berühmtesten
Karikaturisten in der arabischen Welt zählen die Palästinenser Omayya Juha und
Khalil Abu Arafeh.
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Mauergraffiti
Die acht Meter hohe Sicherheitsmauer, die nur 5% des 700 km langen
Sicherheitszaunes ausmacht, ist zum Tatort palästinensischer Graffitikünstler
geworden. So wie die Berliner Mauer ihrer Graffitis wegen weltberühmt wurde, so
soll dies auch der Sicherheitszaun zwischen Israel und den Palästinensergebieten
werden.
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Eine „liebevolle“ Hamas?
Um ihr Image zu verbessern, arrangierte die Terrororganisation Hamas Ende Juli
eine Massenhochzeitsfeier in Nablus (bibl. Sichem) mit 226 Paaren. Sie sollte
eine andere Seite der Hamas, die Dutzende von Selbstmordanschlägen in Israel
ausführte, zeigen.
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Kurei: ‘Heute Gaza, morgen Jerusalem’
Ministerpräsident Ahmed Kurei, alias Abu Ala, machte vor tausenden rekrutierten
palästinensischen Männern der palästinensischen Streitkräfte deutlich, dass
dieser Gaza-Abzug seitens Israel nur das erste einer Reihe vieler weiterer
Zugeständnisse auf dem Weg zur kompletten palästinensischen Eigenstaatlichkeit
sei.
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Hamas-Führer: „Israel wird von der Erde verschwinden“
Der führende Vertreter der Hamas-Organisation, Mahmud Azahar, verkündete
just an dem Tag, als in London vier Bomben explodierten und über 50 Menschen
getötet wurden, in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere
della Sera, dass die Hamas die Gründung eines palästinensischen Staates in
den Grenzen von 1967 ablehne: „Auf lange Sicht gesehen wird Israel vom Erdboden
verschwinden.“
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PA bedient sich eines Top-Terroristen
Seit Anfang des Jahres wird auf Befehl von Palästinenserchef Mahmud Abbas hin
eine neue, so genannte Palästinenserarmee gebildet und zwar aus zweierlei
Gründen:
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Die „geschmuggelte“ Braut
Die illegalen Tunnelbauten zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, eigentlich für
Waffen und Terroristenschmuggel bekannt, wurden kürzlich für etwas wesentlich „friedvolleres“
zweckentfremdet.
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Jesus, Mose & Allah
Das palästinensische Autonomiefernsehen machte Christen und Juden am 21. April
Vorwürfe, der biblischen Lehre Jesu und Moses nicht zu folgen. „Die Christen
beachten die Lehre der Liebe nicht, mit der Jesus seine Gläubigen beauftragte“,
erklärte der palästinensische Moderator, der mit seinen Gästen den christlichen
und jüdischen Glauben in Frage stellte.
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