Hamas gegen Fatah: Kalter Krieg
Kampf und Versöhnungsversuche wechseln ab in den Beziehungen zwischen Hamas und
Fatah. Je nachdem, was gerade auf der Tagesordnung steht, wirkt der Bruderkampf
weit über die Grenzen von Judäa, Samaria und Gaza hinaus.
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Al Jazeera gegen Al-Arabiya
Der Krieg in Gaza gab den in scharfer Konkurrenz stehenden arabischen Sendern Al
Jazeera und Al-Arabiya Gelegenheit, ihre jeweilige Zuschauerquote zu verbessern.
Im Zentrum der Auseinandersetzung zwischen den beiden regionalen Nachrichten
riesen steht zum Beispiel die Frage, ob man diejenigen, die während der
Offensive Israels getötet wurden, als „Märtyrer“ oder lediglich als „Opfer“
bezeichnen sollte.
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Gaza in den Medien
Während Israel endlich auf die unzähligen Raketen reagiert, die von der Hamas
auf die südlichen Städte und Ortschaften gefeuert wurden und immer noch werden,
stürzt sich die arabische Presse auf das „Massaker“.
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Muslime bekämpfen jede christliche Kultur
Ein palästinensischer Kolumnist kritisierte die Verfolgung von Christen in
arabischen Ländern, besonders der Christen in seinem heimischen
Palästinensischen Autonomiegebiet. Abd Al-Nasser Al-Najjar schreibt für die
Tageszeitung Al-Ayyam.
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Die arabische Presse in Bezug auf die US-amerikanischen Wahlen
Iran indirekt für Obama
Die kurz bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA lassen den Iran in
den kommenden zwei Monaten Zurückhaltung üben. Man will nicht den Republikanern
und ihrem Kandidaten John McCain in die Hände spielen, dessen Politik dem
persischen Staat gegenüber eine schärfere Gangart hätte. Obama hat angedeutet,
dass für ihn Verhandlungen mit dem Iran eine Option wären.
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Idan Raichel bei Al Jazeera
Idan Raichel ist einer der erfolgreichsten Musiker Israels. Besonders mit seinem
„Idan Raichel-Project“ und den vielen Kulturen und Genres, die er in seine Musik
einbezieht, hat er die Herzen der Fans erobert. Seine besondere Liebe gilt den
äthiopischen Einflüssen in der Musik.
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Terrorverschwörung hinter sinkendem Dollar?
Ein Artikel, der kürzlich im Sada Al-Jihad-Magazin (Echo des Dschihads) erschien
und auf mehreren moslemischen Internet-Seiten ins Netz gestellt wurde, spricht
davon, dass die Anschläge vom 11. September 2001 für den Wertverfall des Dollars
verant wortlich seien.
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„Israel gehört den Juden“
Nicht die Moslems haben das historische Recht auf Palästina, sondern die Juden“,
schreibt der irakische Schriftsteller und Kommentator Aref Ilwan.
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„Der Holocaust war ein Witz“
Während Israel am Abend des 30. April im Rahmen des jährlichen Gedenktags der
Holocaustopfer gedachte, hat im Gazastreifen der palästinensische Hamas-Rundfunk
die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg geleugnet.
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Hamas lässt die Puppen tanzen
Im Hamas-kontrollierten Fernsehen gab es Ende März im Kinderprogramm ein
Puppentheater nach Terroristenart. Eine kleine palästinensische Kinderpuppe,
Sohn eines irakischen Vaters und einer libanesischen Mutter mit Brüdern im
Gazastreifen, dringt ins Weiße Haus in Washington ein.
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Tibi: „Ich fahre wohin ich will.”
Der arabische Knessetabgeordnete Ahmed Tibi war Anfang April in Beirut, obwohl
das israelische Gesetz israelischen Staatsbürgern ausdrücklich untersagt,
feindliche arabische Länder zu besuchen.
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„Raketen sind O.K.”
Die israelische Bevölkerung hat im März erneut miterlebt, dass die arabischen
Knessetabgeordneten jede Gelegenheit nutzen, um Israel vor der
Weltöffentlichkeit in ein schlechtes Licht zu rücken.
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Israel ist „Zionazi“
In den arabischen Nachrichtensendungen wurde die turbulente Demonstration
israelischer Araber in der arabischen Stadt Um el Fachem übertragen, die von den
arabischen Knessetabgeordneten angeführt wurde.
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„Die Hamas ist schuld!“
Der kuwaitische Journalist Abdallah Alhadelek hat in der kuwaitischen Zeitung
Al Watan mit seinem Artikel „Wer hat Gaza ins Dunkle getaucht?“ scharf die
Hamas angegriffen, die er den ganzen Artikel über als Terrororganisation
bezeichnet.
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Aus Angst untergetaucht
Die palästinensische Hamasführung im Gazastreifen ist im Untergrund verschwunden.
Dies veröffentlichte die in London erscheinende arabische Zeitung Al Quds el
Arabi. Aufgrund der täglichen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf
Israel befürchten die Hamaspolitiker eine israelische Vergeltungsreaktion.
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„Keine Freiheit in arabischen Staaten“
Ein ägyptischer Artikel kritisiert den Mangel an Toleranz in der arabischen
Welt. In der in London erscheinenden Tageszeitung Al-Sharq Al-Awsat
veröffentlichte der Direktor des Center for Political and Strategical Studies
des Al-Ahram-Verlages, Abd Al-Mun im Said, einen Artikel unter der
Überschrift „Weshalb leben wir nicht als freie Menschen?“
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Kinder gegen den „zionistischen Feind“
Al Aksa TV, der Fernsehsender der palästinensischen Autonomiebehörde, der
von der Hamas produzierte Programme ausstrahlt, pflegt in seinen Kindersendungen
gegen Israel zu hetzen.
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„Bush, der Führer”
Der Kolumnist Ghaleb Hassan Mohammad hat in der regierungsnahen syrischen
Tageszeitung Al‑Thawra US‑Präsident George W. Bush als „Führer“ bezeichnet,
wobei die Parallele zum Nationalsozialismus offenbar gewollt war.
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MTV jetzt auch auf Arabisch
Der weltweit bekannte Musiksender MTV wird demnächst mit einer geläuterten
Variante seines rasanten Musikvideokanals auf Sendung gehen – MTV Arabia,
zugeschnitten auf das junge arabische TV-Publikum.
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„Juden benutzen Drogen zur Eroberung der Welt“
Das libanesische Fernsehen, das sich mit dem libanesischen
Parlamentsabgeordneten Nabih Beri zusammengeschlossen hat, präsentierte eine
Show über Die Protokolle der Weisen von Zion und behauptete darin, dass
die Juden Drogen nähmen, um Intifadas zu durchkreuzen, und dass ihr Gott ihnen
befohlen habe, die Nationen und Völker der Welt auszulöschen.
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Ägyptischer Schauspieler in der Kritik
Ägyptische Zeitungen haben einen der populären jungen Schauspieler des Landes
scharf kritisiert, da dieser in einer Serie mit einem israelischen Schauspieler
zusammen auftritt. Amr Waked, bekannt aus dem Hollywoodfilm Syriana,
spielt in einer vierteiligen Serie über Saddam Husseins Leben mit Yigal Naor,
einem Israeli mit irakischen Wurzeln.
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Die Charta der Hamas
Die Hamas veröffentlichte 1988 eine Charta, die die Zerstörung Israels fordert
und Nahost-Friedensinitiativen als reine Zeitverschwendung ablehnt. Die Bewegung
propagiert die Scharia und den Heiligen Islamischen Krieg zur Befreiung
Palästinas, wobei mit Palästina ausdrücklich auch israelisches Staatsgebiet
gemeint ist.
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„Zionisten mobilisieren Kreuzritter“
Während eines Fernsehinterviews in der Türkei behauptete der ehemalige
Premierminister der Türkei und Gründer der Islamischen Bewegung, Prof.
Necmettin Erbakan, dass die Juden Bakterien und eine Krankheit seien, die
dringend aufgehalten werden müsse.
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Kein Platz im Koran
Moslemische Übersetzer im Saudischen König Fahed Zentrum in Riad haben in ihren
letzten Druckausgaben des islamischen Korans den Namen „Israeliten“ und „Kinder
Israels“ ausgemerzt, der im Urtext des Korans oft erscheint.
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Märtyrer-Mickey ist jetzt mausetot
Die Hamas-Produzenten haben ihrer palästinensischen Version von Mickeymaus
namens „Farfur“ ein brutales Ende bereitet: In der letzten Folge der
wöchentlichen Kinderserie wird die Gaza-Maus von einem israelischen
Sicherheitsbeamten erschlagen.
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Arabische Polit-Karikatur
Gewinnerbild des Wettbewerbs der Holocaust-Leugnungskonferenz, Iran.
Karikaturist Derkaoui aus Marokko
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Schadenfreude
Die palästinensische Presse macht sich über die Raketenangriffe auf die
südisraelische Stadt Sderot lustig. So wurden in einigen Ausgaben der Zeitung
Al Risslah Bilder von fliehenden und weinenden Israelis gezeigt. „Der
palästinensische Widerstand gegen die Zionisten bewährt sich und zwingt die
Siedler, ihre Heimat zu verlassen“, hieß es im Artikel vom 21. Mai.
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Gaza Kindergarten
Im palästinensischen Fernsehen wurde Ende Mai die Abschlussfeier der 29.
Kindergarten klasse der „Islamischen Assoziation in Gaza“ gesendet. In der
bunten Kindersendung waren die Palästinenserkinder in militärische Tarnanzüge
gekleidet. Sie marschierten stolz wie vermummte Terroristen mit
Spielzeuggewehren in ihren Händen.
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Hamas: Neues „Kinder-Video”
Die Hamas hat ein zweites Video für Kinder produziert, das dazu ermutigen soll,
dem Gründer der Hamas, Ahmed Yassin, nachzueifern, der von der israelischen
Armee getötet wurde.
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Palästinensischer Sprecher: Allah möge alle Juden töten
Ahmad Bahr, Sprecher des Palästinensischen Legislativrates und Mitglied der
Hamas, rief vor kurzem in seiner Freitagspredigt im Sudan zu Allah, er möge alle
Juden töten. Die Predigt wurde vom sudanesischen Fernsehen übertragen. „Amerika
wird vernichtet, doch der Islam bleibt bestehen.
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„Wir werden Palästina überrollen”
Der Vertreter der Hisbollah im Iran, Abdallah Safialdeen, hat erklärt, dass die
terroristische Organisation im Südlibanon keinen großangelegten Krieg benötigt,
um Israel zu besiegen. Er prognostizierte, dass die Hisbollah „Palästina“
überrollen werde, sobald sich die USA aus dem Irak zurückziehen werden.
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Eine Meldung – zwei Versionen
Der arabische Nachrichtendienst Ma’an veröffentlicht seine Meldungen
nicht nur auf Arabisch, sondern ebenso auf Englisch. Der Palestinian Media
Watch hat kürzlich beobachtet, wie die arabische Presseagentur ein und
dieselbe Meldung über den jüngsten Selbstmordanschlag in Eilat auf Arabisch und
Englisch ganz unterschiedlich beschrieb.
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Aufrüstung von Hamas und Fatah
Moslems und der Westen rüsten die Hamas und die Fatah mit Waffen aus, damit sich
Palästinenser gegenseitig umbringen können“, schrieb Nasser Laham, der
Chefredakteur der unabhängigen palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an in
Bethlehem.
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»Ich schäme mich, Palästinenser zu sein.«
Wir müssen das Kind beim Namen nennen. Im Gazastreifen eskaliert die Situation
zu einem Bürgerkrieg zwischen Hamas und Fatah“, schrieb der Chefredakteur der
arabischen Zeitung Kul el Arab in Israel, Suhir Andreus.
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Hamas-Beamter rügt seine Regierung
Der palästinensische Regierungssprecher Ghazi Hamad hat in einer vernichtenden
Einschätzung die Hamas-Bewegung, der er selbst angehört, sowie die
palästinensische Autonomiebehörde scharf kritisiert. Sein Kommentar erschien in
einem Editorial der palästinensischen Tageszeitung Al Ayyam und wurde
von MEMRI übersetzt.
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Klagemauer „nicht jüdisch”
Ein Programm des palästinensischen Fernsehens mit Hassan Khader, dem Gründer der
Al Quds- [Jerusalem-] Enzyklopädie, spricht der Klagemauer und dem
Tempelberg jegliche jüdische Wurzeln ab.
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Video verherrlicht Selbstmordterror
Im Internet ist auf einer islamischen Webseite ein dreiminütiges Video mit dem
Titel „Spreng dich in die Luft“ zu sehen.
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Dunkeläugige Jungfrauen
Noch bevor es zu dem tragischen Unfall im Gazastreifen kam, bei dem 19
unschuldige Palästinenser von einer israelischen Panzergranate getötet wurden,
schickte der palästinensische Rundfunk pausenlose Hetzprogramme gegen Israel
über den Äther und ermutigte die palästinensische Bevölkerung, religiöse
Selbstmordanschläge auszuführen.
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„Weltherrschaft des Zionismus”
Die saudi-arabische Tageszeitung Al-Madina veröffentlichte eine Serie
antisemitischer Artikel der Kolumnistin Najah Al-Zahhar, die der Meinung ist,
dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ authentisch sein müssen, da die
derzeitige Weltsituation beweist, dass die Juden die Welt beherrschen. „Die
Protokolle“ – die bewiesenermaßen falsch sind – sprechen von einem Plan der
Juden, die Weltherrschaft zu übernehmen.
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Islamisten über den Papst
Als im September Kirchen in Nablus und im Gazastreifen brannten, weil der Papst
zuvor in Deutschland eine Rede gehalten hatte, die ein islamkritisches Zitat
enthielt, wetterten hierzulande die religösen Islamisten in ihren
Freitagspredigten von den Kanzeln ihrer Moscheen gegen den Papst.
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Palästinensische Medien über Hassan Nasrallah
Palästinensischen Umfragen (Al-Ayyam) zufolge unterstützten 96% der
palästinensischen Bevölkerung die Hisbollah in ihrem Kampf gegen Israel. Im
palästinensischen Autonomiefernsehen wurden täglich Bilder über den Krieg gegen
Israel gezeigt. „Deine Wunde ist unsere Wunde“ hieß ein Fernsehprogramm, in dem
Geld für die betroffenen libanesischen Familien und die Hisbollah gesammelt
wurde. Darüber hinaus sammelte das PA-Fernsehen rund um die Uhr Spenden für den
Kampf der Hisbollah gegen die Zionisten.
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Syrische Zeitung: Macht weiter mit dem Kampf gegen Israel
Nach den israelischen Vergeltungsschlägen gegen die Hisbollah im Libanon rief
die regierungsnahe syrische Zeitung Al-Thawra die Terroristen dazu auf,
weiter den Weg des Widerstands zu gehen, dem einzigen Weg, der gegen Israel
Wirkung gezeigt habe.
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Islamisten: Selbstmordattentäter kommen in die Hölle
Forscher an der islamischen Forschungsakademie in Ägypten sagten, dass
Selbstmordattentäter, die sich im Namen Allahs selbst in die Luft sprengen,
keine Märtyrer seien, sondern ihre Seelen dem Satan verkaufen. Die arabische
Zeitung al-Sharq al-Awsat mit Sitz in London zitierte hochrangige
islamische Geistliche der Al-Azhar-Universität
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Iraner über Atomprogramm
Während sich der Westen wegen des iranischen Atomprogramms aufregt, führte ein
iranisches Institut im staatlichen Auftrag eine Umfrage zum Atomprogramm des
Landes durch, welches von der arabischen Internetseite Roozonline.com
veröffentlicht wurde. Der Studie zufolge würde die Mehrheit der Iraner das
iranische Atomprogramm nicht unterstützen.
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Moslems sollten sich dem Westen anpassen
Mit der Frage, an welchen Werten und Traditionen sich im Westen lebende Moslems
orientieren sollten, beschäftigte sich der Autor Yousef Ibrahim der arabischen
Tageszeitung Al-Ittihad (Vereinigte Arabische Emirate).
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Islam: eine rückständige Religion
Als ehemalige Moslemin, jetzt Atheistin, debattierte die arabisch-amerikanische
Psychologin Wafa Sultan am 21. Februar im arabischen Fernsehsender Al
Dschasira mit einem moslemischen Kleriker. Dabei setzte sie dem Islam hart zu.
Die Übersetzung und das Gesprächsprotokoll wurde vom Middle East Media
Research Institute bereitgestellt. Der Internetclip ihrer Debatte wurde
bereits millionenfach heruntergeladen.
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Der Hamas fehlt kein Geld
In der in London herausgegebenen panarabischen Tageszeitung Al-Sharq Al-Awsat
wurde im Februar der Wahlerfolg der Hamas kommentiert. Der Hamasregierung werde
das Geld nicht ausgehen, schrieb man, auch wenn sie durch die Streichung
finanzieller Mittel internationalem Druck ausgesetzt wird.
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Deutschland hat eine Regierung von Sklaven
In den Auseinandersetzungen mit dem Iran wird Bundeskanzlerin Merkel jetzt auch
persönlich angegriffen. Im Februar 2006 erschien in der staatlichen iranischen
Tageszeitung Kayhan ein Kommentar, in dem behauptet wird, dass die
Deutschen Sklaven der Zionisten sind.
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Scharon als Spiegelbild arabischer Führer
Anlässlich des Schlaganfalls von Ariel Scharon veröffentlichte die in London
erscheinende panarabische Tageszeitung Al-Sharq Al-Awsat am 9. Januar
einen Kommentar der arabischen Journalistin Mona Eltahawy über den israelischen
Ministerpräsidenten. Darin vergleicht die Autorin die Rolle von Scharon in
Israel mit derjenigen der arabischen Führer: Sie alle hätten Massaker zu
verantworten, Scharon sei aber immerhin demokratisch gewählt, schreibt Eltahawy,
und plädiert für ein Ende der Ära der alten Männer in der Region.
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Lust auf Heiligen Krieg
Mitte November kritisierte der saudische Wissenschaftler und Kolumnist Sa’ad
Al-Sowayan in der saudischen Tageszeitung Al-Iqtisadiyya das breite
Angebot religiöser Audiokassetten in Saudi Arabien, mit denen insbesondere junge
Menschen zum Heiligen Krieg – Dschihad - aufgerufen werden.
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Ist Terror besiegbar?
„Wie kann man am besten gegen Terrorismus vorgehen“ - darüber debattierte am 21.
September die linke Oppositionszeitung Al-Ahaly aus Ägypten. Amin Huwaidi
hingegen hält eine Zusammenarbeit aller Staaten für die wichtigste Voraussetzung
im Kampf gegen den Terrorismus.
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Arabische Politkarikatur
‘Israel als Hure und Araber als Freier’
Palästinensische Organisationen und Medien bezeichnen arabische Staaten und
Araber, die mit Israel und Israelis verhandeln, als Freier von Huren.
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Sein Traum vom großen Heiligen Krieg
„Jetzt beginnt der größere Dschihad,“ sagte Palästinenserchef Mahmud Abbas (Abu
Mazen) nach der Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen. Unter
anderem erklärte er in der palästinensischen Zeitung Al-Hayat Al-Jadida:
„Der ‚kleinere Dschihad’ des Kampfes gegen die Besatzung ist beendet. Jetzt hat
der ‚größere Dschihad’, das Bemühen um Wiederaufbau, Entwicklung, Sicherheit und
Ruhe für das palästinensische Volk begonnen.
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Andere Terrorkarikaturen
Die in den letzten Jahren in westlichen und arabischen Staaten verübten
Terroranschläge haben den Terrorismus auch in der arabischen Welt zu einem der
Hauptthemen öffentlicher Debatten gemacht.
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Drohungen aus dem Iran
Die neue iranische Regierung treibt die Militarisierung der iranischen
Außenpolitik nicht nur im Rahmen des Atomprogrammes voran. Zudem wird
gegenwärtig auch eine neue militärische Einheit rekrutiert, die als „Kommando
der freiwilligen Märtyrer“ bezeichnet wird.
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Aus der Schweizer Presse
Am 30. 8. kritisierte die Journalistin Karin Wenge in der Berner Tageszeitung
‘Der Bund’ die Beschränkungen, die Israel den palästinensischen Fischern von
Gaza auferlegt.
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Selbstkritik
Am 8. August erschien in der jordanischen Tageszeitung Al-Dustour ein
Kommentar von Dr. Huda Fakhoury, der die Ursache für Selbstmordattentate in der
Geschichte und Gegenwart der amerikanischen Politik sieht. In der gleichen
Ausgabe der Zeitung erschien auch ein Kommentar, der in eine ganz andere
Richtung zielt.
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Arabische Politkarikatur
Aus der ägyptischen Zeitung El-Foud
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„Warum hassen wir Juden?“
Der saudische Kolumnist Hussein Shubakshi rief am 16. Mai in einem Artikel der
in London erscheinenden arabischen Tageszeitung Al-Sharq Al-Awsat zu einer
Diskussion über den Hass der arabischen Welt gegenüber den Juden auf:
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Der Judenvirus
Der moslemische Kleriker Ibrahim Mudayris sagte am 13. Mai im
palästinensischen Rundfunk, dass der Tag nahe sei, an dem Großbritannien, die
USA und die gesamte Welt, ausschließlich der Juden, vom Islam beherrscht werden.
„Im Gegensatz zu den christlichen Ländern können Juden keine fremde Obrigkeit
ertragen und aus diesem Grund müssen sie vernichtet werden“, so der geistliche
Führer Mudayris.
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Rafsanjani über Jesus und den Papst
In einer Freitagspredigt lobte derweil der ehemalige – und möglicherweise
zukünftige – iranische Staatspräsident Hashemi Rafsanjani den
verstorbenen Papst und kritisierte gleichzeitig die USA: „Papst Johannes Paul
II. war eine herausragende Persönlichkeit.
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„Wo ist der Papst der Moslems?“
Der Tod von Papst Johannes Paul II. wurde auch in arabischen Medien von den
unterschiedlichsten Reaktionen begleitet. Die jordanische Tageszeitung al-Dustour
veröffentlichte z.B. im April einen Kommentar von Hussein al-Ruwashada, in dem
er einen „moslemischen Papst“ fordert:
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