Donnerstag, 9. September 2010




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Politik
Dienstag, 13. April 2010
Sohn eines Top-Terroristen riskiert sein Leben für Israel und Jesus
Drei Dinge sind einem Moslem strengstens verboten: Israel helfen, die Juden lieben und an Jesus glauben. Jeschua kam als Jude und ist der Israel verheißene Messias. Als Mosab Hassan Yousef (32) sich entschied, Israel zu helfen, war es nur eine Frage der Zeit, bis seine Liebe zu den Juden erwachen und er in Jeschua seinen Gott und Erlöser erkennen würde. Der Sohn von Scheich Hassan Yousef, einem der hochrangigsten Hamasterroristen im sogenannten Westjordanland, wurde vom hasserfüllten anti-israelischen Fundamentalisten zum gottesfürchtigen, wiedergeborenen Unterstützer des jüdischen Staates.

Das Leben Mosabs begann wie das eines gewöhnlichen palästinensischen Jungen, der als Jugendlicher gefangen wird im Netz der Gewalt gegen Israel. Mit 18 wird Mosab von israelischen Sicherheitskräften festgenommen. Dort weiß man, wer sein Vater ist. Der Geheimdienst Shin Bet macht ihn von 1996-2006 zum Doppelagenten. Viele Palästinenser arbeiten für den Shin Bet. Sie kassieren gutes Geld dafür. Aber Mosab Hassan Yousef geht es nicht ums Geld. Er hat sich entschieden, jüdisches Leben zu retten. Er arbeitet heute gegen seine frühere Ideologie, die er als falsch erkannt hat.

„Ich kam ins Untersuchungsgefängnis. Das war hart. Ich wurde sogar geschlagen. Dann kam ein Mann zu mir, er war vom Shin Bet. Ich sollte mit ihnen zusammenarbeiten. Ich dachte bei mir, wenn ich das Angebot zum Schein annehme, kann ich mich an den Israelis für alles rächen, was mir und meinem Vater angetan wurde“, sagt Mosab im Interview der Zeitung Ha’aretz.

Sie lassen Mosab noch eine Weile im Gefängnis, damit seine Tarnung glaubwürdig ist. In dieser Zeit wird er Zeuge von Geschehnissen, die ihm die Augen für den wahren Feind öffnen: „Ich war zusammen mit Hamas-Anhängern in der Zelle. Sie haben Mitgefangene schlimm misshandelt. Die meisten gehörten auch der Hamas an. Und alles nur, weil diese im Verdacht standen, mit den Israelis zusammenzuarbeiten. Mich ließen sie in Ruhe. Als Sohn eines Scheichs war ich vertrauenswürdig. Diese Leute haben vor meinen Augen ohne Grund Menschen umgebracht. Ich verlor meinen Glauben an die Hamas.“

Dass die Israelis keine Monster sind, merkt Mosab schnell. Die Schauermärchen, die ihm von der Hamas eingetrichtert wurden, stimmen nicht. „Ich war erstaunt. Sie hatten gar nichts gegen die Palästinenser. Sie gingen nur gegen die Extremisten vor. Ich beobachtete die Menschen, die ich früher töten wollte. Mir wurde klar, dass alles, was ich über sie gehört hatte, falsch war“, bekennt er.

Foto:
Mosabs Vater, Hamas-Scheich Yousef, in israelischer Haft. Es war sein Sohn, der für die Verhaftung sorgte, um damit das Leben seines Vaters zu schützen.

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