Freitag, 10. September 2010




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Politik
Dienstag, 20. Oktober 2009
Gemeinsames Manöver mit GSG9
Sechzig Berufssoldaten der deutschen GSG9 waren zu einer gemeinsamen Übung Gast der israelischen Anti-Terror-Einheit YAMAM. Das Manöver war das erste seiner Art.

Was es bedeutete, dass 70 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Militärhubschrauber der Bundespolizei über einem jüdischen Staat namens Israel kreisen, versuchte Oberst Thomas in Worte zu fassen: „Es wurden starke Emotionen geweckt. Noch vor wenigen Jahren wäre so etwas nicht denkbar gewesen. Was wir in dieser Woche erlebten und fühlten, war außergewöhnlich. Es war ein Zeichen des Friedens.“

Über den Truppenübungsplatz in der Negev-Wüste hallten deutsche Kommandos – es ist nur zu verständlich, dass das manchen Israeli an die dunkle Vergangenheit erinnerte.

Nun tauschten Deutsche und Israelis untereinander ihr Know-How aus. Die Aushebung von Terrornestern, die Befreiung von Geiseln, die Orientierung in der Wüste oder das Abspringen vom Hubschrauber wurden geübt. YAMAM-Oberst Joram Halevi resümierte: „Wir haben euch hierher eingeladen, um mit uns zu trainieren. Einige loben uns dafür, andere sagen, es war noch zu früh. Aber wir haben nicht nur miteinander trainiert. Wir haben Geschichte geschrieben.“

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