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Sonntag, 31. Mai 2009
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Ist Obama Moslem?
Ein Sprichwort sagt: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.” Ich werde nie
vergessen, wie der amerikanische Präsidentschaftskandidat John McCain von einer
netten alten Dame gefragt wurde, ob Obama ein Moslem sei. McCain antwortete
schlicht: „Nein, Madam, ich glaube, er ist kein Moslem. Er hat es selbst
geleugnet.”
Der Name des US?Präsidenten lautet Barack Hussein Obama. Er ist Sohn
eines sunnitischen Moslems, stolzes Mitglied eines sunnitischen Stammes in Kenia,
als Sohn eines Kenianers in Hawaii geboren. Derselbe Stamm hat einst kenianische
Christen niedergemetzelt. Der Islam sagt, wenn der Vater Moslem ist, ist auch
sein Sohn Moslem. Doch die Ehe seiner Eltern hielt nicht, und Obamas Mutter
heiratete zum zweiten Mal, wieder einen sunnitischen Moslem. Die Familie lebte
etliche Jahre in Indonesien. Dort besuchte Obama bis zum Alter von 11 Jahren
eine Madrassa (islamische Schule) und ging zur Moschee.
Wahr ist, dass Obama
seit der Heirat mit seiner Ehefrau Michelle zur Kirche geht. Die Gemeinde leitet
Rev. Jeremy Wright. Doch in einem Interview mit George Stefanopolous sprach
Obama auf einmal von seinem „moslemischen Glauben”, wurde aber gleich von
Stefanopolous unterbrochen: „Sie meinen christlichen Glauben…” Worauf Obama
sagte: „Ja, meinen christlichen Glauben.” Im Koran steht in der Sure IV, Vers
137: „Diejenigen, die den Glauben (Islam) übernehmen und dann sich trennen und
dann wieder übernehmen und wieder abfallen – diesen wird Allah weder vergeben
noch sie recht leiten.” (Eine Auslegung sagt, dies bedeute, dass ein Moslem, der
vom Islam abfällt, getötet werden muss.) Eine andere Stelle spricht von der
Erlaubnis, einen „Ungläubigen” im Dienste Allahs zu belügen. Mit anderen Worten,
es wäre einem Moslem gestattet, eine Kirche zu besuchen und vorzugeben, Christ
zu sein, um einen Zweck des Islams zu erreichen.
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