„Wir haben keine andere Wahl, als zusammen zu leben!"
Im April habe ich Nusseibah Chatib kennengelernt. Der 29‑Jährige lebt in Barta’a,
einem arabischen Dorf mit zehntausend Einwohnern im Landeszentrum. Er hat im
arabischen Rundfunk die Journalistin Nisreen Abdel Nabi aus Ostjerusalem gehört.
Die erst 24 Jahre alte Palästinenserin äußerte sich im Gespräch mit israel
heute (Oktober 2009) offen und kritisch über die PA-Führung. „Ich wünschte,
mehr Araber würden israelischen Zivildienst leisten“, sagte Chatib, als wir uns
in unserer Jerusalemer Redaktion unterhielten.
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„Tastet meinen Messias nicht an!“
Ein Streit in einer abgelegenen orthodoxen Mädchenschule im Landeszentrum
offenbart nicht nur das wahre Ausmaß der tiefen Kluft zwischen säkularem und
orthodoxem Judentum, sondern enthüllte auch zum ersten Mal die Disharmonie
innerhalb der jüdischen Orthodoxie selbst. Diese zerfällt in das Lager der
aschkenasischen und das der sephardischen Juden. Mehr als das übliche Tauziehen
zwischen Thora und Staat erregte das Gezänk dieser beiden orthodoxen Richtungen
Aufmerksamkeit.
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Niemand ist blinder als der, der nicht sehen will!
Die Welt wirft Israel vor, es hätte keinen Grund für den Einsatz von Gewalt
gegen die sogenannten Friedensaktivisten an Bord der Mavi Marmara gegeben.
Diese Meinung teilt selbstverständlich auch die arabische Knessetabgeordnete
Haneen Zoabi. „Ich war dabei, und ich bestätige hier vor der ganzen Welt: Kein Friedensaktivist hat in irgendeiner Weise Gewalt gegen israelische Soldaten angewendet.“ Zoabi muss entweder blind
sein oder bewusst die Unwahrheit sagen.
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Wie Randalierer zu Freiheitskämpfern werden
Die Straße ist übersät mit Steinen und leeren Tränengas-Patronen. Ich stehe mit
der Kamera mittendrin im Schlamassel: Vor mir, am Rande des Jerusalemer
Stadtviertels Issawija, malochen die Steinewerfer. Vielleicht hundert vermummte
arabische Jugendliche haben es auf eine Spezialeinheit der israelischen Polizei
abgesehen.
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Obama, Israels strategische Katastrophe
Auch wenn das israelische Regierungsbüro die diplomatische Krise zwischen
Jerusalem und Washington vor den Kameras verharmlost, so wird hinter den
Kulissen anders geredet. Aus Kreisen um Israels Regierungschef Benjamin
Netanjahu hieß es, dass Obama eine strategische Katastrophe für Israel sei.
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Sohn eines Top-Terroristen riskiert sein Leben für Israel und Jesus
Drei Dinge sind einem Moslem strengstens verboten: Israel helfen, die Juden
lieben und an Jesus glauben. Jeschua kam als Jude und ist der Israel verheißene
Messias. Als Mosab Hassan Yousef (32) sich entschied, Israel zu helfen, war es
nur eine Frage der Zeit, bis seine Liebe zu den Juden erwachen und er in Jeschua
seinen Gott und Erlöser erkennen würde. Der Sohn von Scheich Hassan Yousef,
einem der hochrangigsten Hamasterroristen im sogenannten Westjordanland, wurde
vom hasserfüllten anti-israelischen Fundamentalisten zum gottesfürchtigen,
wiedergeborenen Unterstützer des jüdischen Staates.
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Rede des Präsidenten des Staates Israel Schimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010
Ich stehe heute vor Ihnen als Präsident des Staates Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes.
Und während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt. Eine Welt, in der die Worte "Krieg" und "Antisemitismus" nicht mehr existieren.
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Terror im Heiligen Land lohnt sich
Die Entscheidung für einen Geiselaustausch von knapp tausend palästinensischen
Strafhäftlingen aus israelischen Gefängnissen für den entführten israelischen
Soldaten Gilad Schalit ist für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kein
leichter Fall. Auf der einen Seite möchte Netanjahu der Familie unbedingt Gilad
aus palästinensischer Gefangenschaft retten, doch andererseits will er dafür
nicht jeden Preis zahlen.
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Europas geheime Spenden gegen Israel
Vor wenigen Tagen forderte das israelische Außenministerium von der Europäischen
Union die geheime Liste aller politisch engagierten Bewegungen und
Organisationen in Israel, die von der EU finanziell unterstützt werden. Ein
hochrangiger Beamter des israelischen Außenministeriums erklärte israel heute,
diese Geldspenden bekämpfen quasi Israels Politik.
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Gott oder Staat?
Wem hat das Volk Israel zu gehorchen, Gott oder dem Staat? Darüber debattieren
seit einigen Wochen die Rabbiner der zionistischen Siedlerbewegung.
Mitte Dezember sorgte der Leiter der nationalreligiösen Thoraschule Har Bracha,
Rabbiner Elieser Melamed, für Aufruhr im Volk. Trotz mehrerer Warnungen aus dem
Verteidigungsministerium weigerte sich Melamed, seine umstrittene Meinung
aufzugeben und Verteidigungsminister Ehud Barak zu treffen: „Ich bleibe dabei,
die Räumung biblischen Landes ist von Gott verboten, daher empfehle ich Soldaten,
bei Räumungen den Gehorsam zu verweigern“, so Rabbi Melamed.
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Aufruf zu biblischen Verhandlungen
Es wird Zeit, dass wir mit den Arabern biblisch reden“, schlug eine Delegation
von Rabbinern dem amerikanischen Botschafter in Israel, James Cunningham, am
letzten Tag des Jahres 2009 vor. In den letzten zwei Jahrzehnten, seit der
Madrid-Konferenz von 1991, bemühte sich Israel mit Unterstützung der Vereinigten
Staaten um eine politische Lösung des Nahostkonflikts.
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Der Kampf außerhalb der Grenzen
Das Aufbringen des Waffenfrachters Francop 160 Kilometer vor Israels
Küste konkretisiert ein Absurdum um Israel. „Auf der einen Seite bewaffnet der
Iran terroristische Wespennester im Libanon, um israelische Bürger zu töten, und auf
der anderen Seite wird Israels Verteidigungsrecht mit dem Goldstone-Report von
der UNO bezweifelt“, sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.
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Überflugrechte oder Siedlungsbau
Obwohl die Hamas und, in etwas abgeschwächter Form, auch die Palästinensische
Autonomiebehörde nach wie vor auf ihren Maximalforderungen an Israel bestehen,
gibt es einige Araber in der Region, die aufwachen. Viele erkennen, dass man den
Israelis etwas anbieten muss, was sich lohnt, weil es sonst unmöglich ist, sie
zu Zugeständnissen zu bewegen.
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„Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN”
Der Goldstone Report, der im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats Israels Aktionen
während der Gaza-Offensive Anfang 2009 untersuchen und verurteilen sollte, hat
sich zu einem internationalen Konflikt-Nachspiel für den jüdischen Staat
entwickelt.
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Das schwarze Schaf der UNO
„Es ist weniger wichtig, was Heiden sagen, sondern viel wichtiger, wie Juden
handeln“, sagte einmal Israels erster Ministerpräsident David Ben Gurion. Den
Heiden zu Folge hat der Judenstaat kein Recht auf Selbstverteidigung, und dies
ist mit dem umstrittenen Goldstone-Report ein Mal mehr zum Ausdruck
gekommen.
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israel heute-Gespräch mit Ex-Geheimdienstchef Ephraim Halevy
Der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Ephraim Halevy,
glaubt nicht, dass der Iran mit seiner nuklearen Aufrüstung eine ernstzunehmende
Bedrohung für Israels Existenz ist. Der gebürtige Brite (1934) wanderte 1948
nach Israel ein und diente 40 Jahre im Geheimdienst. Halevy war Israels neunter
Mossadchef (1998-2002) und Vorsitzender des Nationalen Sicherheitskomitees.
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Israelis sympathisieren mit Deutschland
Genau 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust sympathisiert die
Mehrheit der jüdischen Bevölkerung Israels mit Deutschland. 52 % der Juden in
Israel schätzen Deutschlands Haltung gegenüber Israel im Nahostkonflikt positiv
ein. Dies ergab eine neue Studie der Hebräischen Universität Jerusalem.
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Gemeinsames Manöver mit GSG9
Sechzig Berufssoldaten der deutschen GSG9 waren zu einer gemeinsamen Übung Gast
der israelischen Anti-Terror-Einheit YAMAM. Das Manöver war das erste seiner
Art.
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Hamas und Fatah vor Versöhnung
Scheinbar hat ein Besuch von Hamas-Chef Khaled Mashaal in Ägypten die Versöhnung
zwischen der Hamas und der Fatah näher gebracht, berichten der Hamas
nahestehende Quellen.
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Althergebrachter Judenhass im neuen Gewand
Schwedische Zeitung behauptet, dass Israelis Organe stehlen
Ein Artikel in Schwedens größter Tageszeitung Aftonbladet hat viele an
das finstere Mittelalter erinnert, in dem Juden unaussprechlicher Horrortaten
bezichtigt wurden, um Hass zu schüren. Der Artikel erhebt den Vorwurf,
israelische Soldaten hätten heimlich Organe aus den Körpern toter Palästinenser
ent nommen.
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Jude verloren, bitte melden
In den letzten Wochen stieß man in israelischen Tageszeitungen oft auf seltsame
Bildanzeigen mit einem Wortlaut wie „John Feldmann ist verloren gegangen, bitte
melden, wenn ihn jemand gesehen hat“. Aha, sagte sich der Leser, Feldmann oder
Singer oder wer auch immer wird vermisst, aber um wen handelt es sich dabei
eigentlich?
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Vollgas im Leerlauf
Israels Außenministerium ist im Laufe der Jahre zu einem Ministerium für „palästinensische
Angelegenheiten“ geworden, und dies halten Leute wie Außenminister Avigdor
Liebermann für gefährlich. „Über 16 Jahre sind seit dem Osloer Durchbruch von
1993 vergangen, und ich sehe auch in den nächsten 16 Jahren keinen
Friedensdurchbruch mit unseren palästinensischen Nachbarn“, sagte Liebermann in
einem Interview mit der Zeitung Jediot Achronot.
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Israel Heute-Gespräch mit der Palästinenserin Nisreen
Nisreen Abdel Nabi ist Palästinenserin und lebt in Beit Hanina in Ostjerusalem.
Die 24-Jährige machte im August von sich reden, als sie sich in einem Brief an
Außenminister Avigdor Liebermann wandte.
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Wozu eine Zwei-Staaten-Lösung?
Von Tilman Tarach
Hätten die arabischen Staaten ein echtes Interesse daran, ließe sich die „humanitäre
Katastrophe“ in den Palästinensergebieten rasch beenden: durch die Vereinigung
des Gazastreifens mit Ägypten sowie der Westbank mit Jordanien, beispielsweise.
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Israelis sehen Gazarückzug als Fehler an
Der Abzug aus dem Gazastreifen jährt sich diesen Sommer zum vierten Mal. Eine
Umfrage zum Thema ergab, dass die meisten Israelis diesen Rückzug und die
Zerstörung der jüdischen Gemeinden im Gazastreifen mittlerweile als
schwerwiegenden Fehler betrachten. 48 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten, sie
hätten den Abzug aus dem Gazastreifen damals unterstützt, da ihnen versprochen
worden war, dass dies den Israelis in den Grenzgebieten größere Sicherheit
garantieren und den Friedensprozess voranbringen würde.
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Pharao Obama
Als ich im September 1978 unser erstes Presseblatt „Nachrichten aus Israel“
herausgab, das jetzt Israel Heute heißt, ging es darin bereits im
Leitartikel um die Zweistaatenlösung, um einen selbstständigen
Palästinenserstaat an der Seite Israels. Schon damals, vor 30 Jahren, forderte
PLO-Chef Arafat von Israel die sogenannte Westbank – genauer gesagt Judäa und
Samaria – sowie Jerusalem als Staatsgebiet für sein „palästinensisches Volk“.
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Der Neue Antisemitismus
Geht es eigentlich nur um Frieden oder um die Ausmerzung der jüdischen
Bevölkerung?
Jüdische Einwohner in Judäa und Samaria haben einen neuen Begriff geprägt:
„Anti-Schemiut Chadascha – Neuer Antisemitismus”. Dieser Term meint den Druck
der westlichen Mächte, der darauf abzielt, selbst das natürliche Wachstum ihrer
Ortschaften einzufrieren, um in letzter Konsequenz den Weg freizumachen für
einen neuen arabischen Staat, in dem es keine Juden gibt.
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„Die PA existiert nur mit unserer Hilfe“
„Israel hat keine Konflikte mit der palästinensischen Autonomiebehörde (PA),
sondern der wirkliche Konflikt im Nahen Osten ist der zwischen den radikalen und
den gemäßigten Moslems“, sagte Israels Außenminister Avigdor Liebermann am 19.
Juni kurz vor Schabbatbeginn anlässlich eines nichtöffentlichen Treffens mit den
Leitern der jüdisch-amerikanischen Gemeinde in New York.
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„Jesus war ein palästinensischer Prophet“
Jesus war kein Jude, sondern ein palästinensischer Prophet des Islams“, erklärte
das religiöse Oberhaupt der palästinensischen Autonomiebehörde, Scheich Tayseer
Tamimi, in einer palästinensischen Fernsehdebatte mit Erzbischof Atallah Hanna.
Anstatt seinen christlichen Glauben zu verteidigen, stimmte der palästinensische
Christ sogar zu: „Wir Christen sind eine lokale Ware, 100 % palästinensisches
und arabisches Produkt.“
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Interview mit Tourismusminister Stas Misezhnikov
israel heute: Als Sie Ihr Amt als Tourismusminister antraten, wollten Sie
den Charakter ändern, wie Israel sich vermarktet. Keine Strandschönheiten mehr,
sondern Israel als das Heilige Land.
Misezhnikov: Wir setzen in den kommenden zwei Jahren eine halbe
Millliarde Schekel ein, um darzustellen, was Israel als Reiseziel einmalig macht.
Wir wollen den Nischentourismus weiter ausarbeiten, wie etwa den
Gesundheits-Tourismus bei medizinischer Indikation, den Sport-Tourismus oder den
Natur-Tourismus, zum Beispiel zur Vogelbeobachtung. Der Werbeetat darf aber
nicht nach dem Gieskannenprinzip ausgegeben werden. Ich bin für gezielte
Werbekampagnen.
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Studie: Israel gefährlicher als Sudan
Der neueste Global Peace Index (GPI) ergab, dass Israel international als das
viert-gefährlichste Land der Erde angesehen wird. Nur Somalia, Afghanistan und
Schlusslicht Irak gelten als noch gefährlicher, meldete Anfang Juni die
englische Zeitung „The Guardian“.
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Landesweite Zivilschutzübung
Am 2. Juni heulten um 11 Uhr überall in Israel die Sirenen, um die Bevölkerung
aufzufordern, die Luftschutzräume aufzusuchen und alles zu tun, was man im
Kriegsfall tun muss. Doch keine 20 % hielten sich daran. Die Bevölkerung
verhielt sich gegenüber dieser ersten landesweiten Sicherheitsübung apathisch.
Auf den Straßen floss der Verkehr ohne Unterbrechung weiter.
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Welches Recht hat Recht?
Welches Recht bestimmt eigentlich, ob jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria
existieren dürfen? Ist es die Genfer Konvention, die Bibel, oder der Koran? Mit
welchem Recht nimmt sich die internationale Gemeinschaft heraus, zu entscheiden,
dass die Palästinenser ein größeres Recht auf Judäa und Samaria haben als die
Israelis?
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Ist Obama Moslem?
Ein Sprichwort sagt: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.” Ich werde nie
vergessen, wie der amerikanische Präsidentschaftskandidat John McCain von einer
netten alten Dame gefragt wurde, ob Obama ein Moslem sei. McCain antwortete
schlicht: „Nein, Madam, ich glaube, er ist kein Moslem. Er hat es selbst
geleugnet.”
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Israel und der Bibi-Effekt
Seit dem Regierungswechsel in Israel scheint die Welt in Panik zu sein. Als ob
ein Friede im Nahen Osten wegen des rechtsorientierten Koalitionsbündnisses
unter Minister präsident Benjamin Netanjahu nun endgültig am Horizont
verschwindet.
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Israel Heute-Gespräch mit Ex-Botschafter Yitzhak Meir in der Schweiz
"Durban 2 in Genf war eine Kathedrale des Hasses. Die Bischöfe in dieser
Kathedrale waren Libyen und Iran. So eine Messe besucht man nicht!“, sagte der
frühere israelische Botschafter in Bern, Yitzhak Meir (siehe Bild), im Gespräch
mit israel heute. Als enger Freund der Schweiz erlaubt sich Meir, das
Verhalten der Schweizer Regierung zu kritisieren.
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Hamas kontrolliert UNRWA
Die fanatische Terrorbewegung Hamas kontrolliert zwei Drittel der UNO-Hilfsfiliale
im Gazastreifen. Bei den jüngsten Wahlen der UNRWA Mitte März hat der Hamasblock
17 der 27 Sitze in der Union gewonnen, die PLO-Repräsentanten kamen auf neun
Sitze, den verbleibenden Platz hat ein unabhängiger Kandidat in der Arbeitsunion
der UNRWA im palästinensischen Gazastreifen eingenommen.
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Bruder gegen Bruder
Als Anfang des Jahres der Gazakrieg ausbrach, war die israelische Bevölkerung
der Ansicht, dass endlich eine starke Antwort auf den unablässigen,
eskalierenden Raketenterror von Nöten sei.
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Amnesty International fordert Waffenembargo
Die Militäraktion Israels gegen Gaza ist zwar beendet, aber der Kampf geht
weiter. Amnesty International fordert nun von den Vereinten Nationen, ein
Waffenembargo gegen Israel zu verhängen und rief US-Präsident Obama auf, alle
Waffenlieferungen nach Israel sofort einzustellen.
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Was denken Juden in Israel über Christen?
Wie stehen die Israelis zum Christentum, zur christlichen Welt und zu den
Christen in Israel? Diese Frage beschäftigt die israelische Öffentlichkeit, denn
in Israel hat das Ansehen des Vatikans durch die Handhabung der Angelegenheit um
Holocaustleugner Bischof Williamson Schaden genommen. Zudem bereitet man sich im
Heiligen Land auf den Papstbesuch im Mai vor.
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Israel hängt von Gott ab, nicht von Koalitionen
Netanjahu hat den Palästinensern mehr Land abgegeben als wir alle zusammen“,
sagte Arbeiterparteichef Ehud Barak im israelischen Parlament zu Kadima-Chefin
Zippi Livni. Als beide nach einer Knessetsitzung Anfang März im Flur
zusammentrafen, versuchte Barak, seine Kollegin zu beruhigen.
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Israel und die US-Präsidenten
Der neue US-Präsident Barack Hussein Obama hat die Welt davon überzeugt, die
erste Wahl zu sein. Diesen Eindruck bekam man jedenfalls angesichts des Wirbels
um seine Vereidigung in Washington DC.
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Israel Heute-Interview mit Ahmad Tibi
Der israelische Parlamentarier Ahmad Tibi ist für seine pro-palästinensische
Haltung bekannt. Noch gut in Erinnerung ist, wie der stellvertretende
Knessetsprecher Tibi beim Doha-Forum 2008 „Palästina“, und nicht etwa Israel,
vertreten hat.
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Israel wählte Wende nach Rechts, aber…
Israels Zickzackkurs zwischen links- und rechtsgerichteten Regierungen hat das
Volk in den letzten 16 Oslojahren regelrecht gelähmt. Die jetzige Wahl stürzte
es in ein politisches Durcheinander. Keine Partei, weder Kadima (28 Mandate)
noch Likud (27 Mandate), ist mit Abstand groß genug, um eine stabile
Regierungskoalition zu bilden.
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Ohne Wasser kein Friede
Israel muss nicht nur um Frieden und Ruhe ringen, sondern auch um Wasser,
besonders in diesem Trockenjahr. „Israels Wassersituation war in den letzten 85
Jahren noch nie so gefährlich wie in diesen Tagen“, warnte der Vorsitzende der
israelischen Wasserverwaltung, Prof. Uri Schani, israel heute gegenüber.
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Gespräch mit Danny Ayalon
Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, müssen wir uns eingestehen, dass ein
Friede mit den Palästinensern in dieser Zeit nicht möglich ist!”, sagte Danny
Ayalon (48) im Gespräch mit israel heute. Ayalon war von 2002 bis 2006 Israels
Botschafter in den USA und davor Ariel Scharons außenpolitischer Berater.
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Die Wahrheit hinter dem Leid
„Ich bin in Gaza-Stadt“, ruft der 42-jährige Palästinenser Fausi am anderen Ende
der Leitung ins Telefon. Die Verbindung ist schlecht, ich verstehe ihn kaum. Mit
seiner Familie ist er aus der Vorstadt Beit Lahia geflohen. „Es wurden
Flugblätter abgeworfen. Auf Arabisch steht eine Warnung drauf. In ein paar
Stunden kommen israelische Flugzeuge und bombardieren Hamas-Ziele.“
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Mit Gott, ohne Handy, in den Kampf
Nach einer Woche gezielter Bombardierung von Terrorzielen aus der Luft hat
Israels Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen. Ziel: die Beendigung der
Raketenbedrohung. Ja es stimmt, die israelische Regierung und Militärführung
scheut den Nahkampf.
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215 Kassam-Raketen trotz Feuerpause
Die sogenannte Feuerpause zwischen Israel und der fanatischen Hamas-Regierung im
Gazastreifen ist nach drei Monaten geplatzt. Allein im November gingen 215
Kassam-Raketen auf Israels Südbezirk nieder, ein Durchschnitt von täglich 7
Kassam-Raketen. Zusätzlich wurden 129 Mörsergranaten ab gefeuert.
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Wer ist eine Randgruppe?
Der israel heute-Artikel „Wir gehören zum Volk!“ (Novemberausgabe)
über messianische Juden, die erkennen, wie wichtig es ist, dem Judentum trotz
ihres Glaubens an Jesus nicht den Rücken zuzukehren, hat viele unserer Leser
weltweit positiv bewegt. Hier geht es um ein Phänomen in Israel, das viele
messianische Gemeindeleiter, die im Ausland Vorträge halten, verschweigen.
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Kopiert, plagiiert, adoptiert: Der Obama-Trend
Israel – Noch zwei Monate bis zur Knesset-Wahl. Jeder Politiker will ein Obama
sein. Die rechtsorientierte Likudpartei teilte mit, dass Barack Obamas Berater
nun für den Likud arbeiten. Die orthodoxe Schass-Partei übernahm Obamas
Wahlkampagne-Slogan „Yes we Can!” - der hebräischen Übersetzung setzten sie noch
hinzu: „Mit Gottes Hilfe“.
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Hebron, Immobilien & Sarahs Leben
In Hebron gibt es wieder Ärger, diesmal streiten sich Juden und Palästinenser um
ein vierstöckiges Wohnhaus. Die jüdischen Siedler behaupten, dass das Gebäude im
März 2007 den Palästinensern rechtmäßig abgekauft wurde. Seitdem sind 20
jüdische Familien eingezogen. Der frühere palästinensische Eigentümer Fayid
Radschabi widerspricht dem.
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Israel Heute-Gespräch mit Fatah-Politiker Sufian Abu Saida
„Auf Jerusalem werden wir niemals verzichten, und wenn
Israel dafür das gesamte übrige Land hergeben würde“, so Dr. Sufian Abu Saida
gegenüber israel heute. Der 48-jährige Palästinenser und Fatah-Politiker spricht
fließend Hebräisch und zählt zu den pragmatischen Verhandlungspartnern auf
palästinensischer Seite.
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Der Messiasboom
„Wacht auf! Wacht auf, der Messias kommt!“, rief der israelische Sänger Ariel
Silber (im Bild) den Menschen zu. Mitte November blies er mit Freunden auf einer Tel
Aviver Straßenkreuzung für das „Kommen des Messias“ seine Trompete und das
Schofarhorn.
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Akko in Aufruhr
In Akko, der alten Stadt am Mittelmeer nördlich von Haifa, leben normalerweise
Juden und Araber friedlich beieinander. Die friedliche Koexistenz geriet jedoch
zu Beginn des jüdischen Versöhnungstages, der in diesem Jahr auf den 8. Oktober
fiel, völlig aus den Fugen.
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Israel Heute-Gespräch mit Dan Gillerman
Die israelische Wirtschaft ist stabiler, als viele meinen“, so Dan Gillerman,
von Januar 2003 bis Juli 2008 Israels UN-Botschafter, im Gespräch mit israel
heute. Als Ex-Präsident der israelischen Handelskammer und einer der
führenden Persönlichkeiten in Israels Wirtschaft genießt der 64-Jährige volles
Vertrauen in weite Teile der Wirtschaft Israels.
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Geben Israels Staatslenker auf?
Olmerts letzte Rede als Staatschef: «Für einen Frieden muss Israel auf alles
verzichten»
Glaubt man den Worten Ehud Olmerts, dann hat Israel keine andere Wahl für
Frieden, als auf das biblische Kernland Judäa und Samaria, einschließlich
Jerusalem zu verzichten.
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„Wir gehören zum Volk!“
Immer mehr Jesusgläubige Juden erkennen, wie wichtig es ist, dem Judentum trotz
ihres Glaubens nicht den Rücken zuzukehren. „Ich bin zuerst Jude“, sagte
Ronen Jeschno (35), der mit seiner Frau und drei Töchtern im Kibbuz Retamim
im Süden lebt, zu israel heute.
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Israel zwischen Weltfinanzkrise und Antisemitismus
Die Finanzwelt bricht zusammen. Israels Regierung, Politiker, Finanzexperten und
Banken rufen zu Rettungsaktionen auf. Im Ausland werfen Rechtsradikale und
Moslems den Juden vor, am weltweiten Börsenfall schuld zu sein.
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Israels Schwachstelle - Terror aus Ostjerusalem
Eine Reihe gewaltsamer Terroranschläge in Jerusalem hat israelische
Sicherheitsexperten folgern lassen, dass die 250.000 arabischen Einwohner der
Hauptstadt eine Schwachstelle in Israels Verteidigung darstellen.
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Die Ruhe vor dem Krieg
MALKIA – Die hoch im Norden Israels gelegenen Regionen, nahe der Grenze zum
Libanon, gaben in den zwei Jahren nach dem Krieg gegen die Terrororganisation
Hisbollah vielen Spekulationen Anlass.
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Was für ein Volk
Nach 60 Jahren macht die israelische Gesellschaft den Eindruck, nicht zu wissen,
was sie will. „Was Israel in diesen Jahren erreicht hat, ist unglaublich“,
meinte Prof. Hesekiel Dror im Fernsehgespräch über den biblischen
Wochenabschnitt „Sende Dir - Schlach Lecha“ (4. Mose 13‑15).
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israel heute-Gespräch mit Militärhistoriker Martin van Creveld
Israels prominentester Militärhistoriker Martin van Creveld empfindet die
weltweite Aufregung um das iranische Atomprogramm als Hysterie. „Ich glaube,
dass Israel am Ende den palästinensischen Terror besiegen wird, auch wenn es zur
Zeit nicht danach aussieht“, sagte er zu israel heute.
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Wie teuer ist ein Israeli?
Die israelische Gesellschaft tut sich jedes Mal schwer, über Geiselaustausch zu
verhandeln. Bis zum letzten Tag berichten die israelischen Medien Wochen über
den Widerstreit zwischen menschlichem Gefühl und rationaler Strategie gegenüber
Israels Verhandlungspartner.
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Plant Israel einen Luftangriff?
Israel wird kurz vor Vollendung des iranischen Atomwaffenprogramms militärisch
zuschlagen. So wie 1981, als israelische Bomber mehr als 1000 km weit über
jordanisch-saudisches Grenzgebiet fliegen mussten, um den noch im Bau
befindlichen irakischen Atomreaktor Osirak nahe Bagdad zu zerstören.
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Der Kinneret trocknet aus
Seit der Staatsgründung gab es in Israel noch nie ein so gefährliches
Wasserdefizit wie in diesen Tagen”, warnen Israels Wasserexperten. Der Pegel des
Sees Genezareth sank Mitte Juli unter die rote Alarmlinie bei minus 213 Metern
unter dem Meeresspiegel.
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Interview mit Ministerpräsident von Nordrhein Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers
israel heute:
Woher kommen Ihr Einsatz und Ihr Interesse an Israel?
Ministerpräsident Rüttgers: Israel ist
ein faszinierendes Land. Es hat eine bewegende Geschichte, auf deren Grundlage
unser jüdisch-christliches Erbe beruht. Der Geschichte Israels – über 3000 Jahre
– kann sich niemand entziehen. Ich engagiere mich gerne für den Staat Israel,
weil mich die Aufbauleistung dieses Landes fasziniert. Außerdem haben wir eine
historische Verantwortung, die ich ganz persönlich aber auch als
Ministerpräsident ernst nehmen möchte. Deshalb komme ich regelmäßig nach Israel,
vor allem auch, um die guten Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel
zu stärken.
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Eine neue Ära des Terrors?
Mit einer bis dahin unbekannten Art des Terrors schockierte ein arabischer
Baggerfahrer am 2. Juli die Nation. Er verließ gegen Mittag seine Baustelle in
der belebten Jerusalemer Jaffa-Straße und überfuhr mit seinem Radlader Fußgänger,
Autos und stürzte einen Linienbus um.
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„Erleidet Israel Schiffbruch?“
Der israelische Milliardär Lev Leviev, der vor knapp einem Jahr aus dem Heiligen
Land auswanderte und sein Unternehmen nach London umsiedelte, hat im Juni seine
Immobilien im Land, darunter zahlreiche Einkaufszentren, zum Verkauf angeboten.
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Im Schatten Gazas
Nachdem Israel im August 2005 den internationalen Aufforderungen nachgekommen
war, jüdische Siedlungen zu evakuieren und so die Palästinenser
zufriedenzustellen, hat sich auch drei Jahre danach nichts verändert. Der
palästinensische Beschuss auf Sderot und Umgebung mit insgesamt 3484 Raketen und
3698 Mörsergranaten seit April 2001, forderte bislang 15 Todesopfer und 433
Verletzte.
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Jüdischer Bibelprofessor: „Das Blut des Messias erlöst“
Die Sicht, dass der Messias gestorben und nach drei Tagen auferstanden ist,
macht die zentrale Säule im christlichen Glauben aus und trennt seit
Generationen zwischen Judentum und Christentum.
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Israelische Araber zwischen den Fronten
Als die meisten Einwohner des Staates Israel fröhlich den 60. Jahrestag ihrer
Unabhängigkeit feierten, standen innerhalb der israelisch-arabischen Bevölkerung
die Spannungen darüber im Vordergrund, wie man sich selbst innerhalb eines
jüdischen Staates definieren könne.
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Olmert verliert Vertrauen des Volkes
Es war klar, dass die Situation um die Korruptionsskandale, die Premierminister
Ehud Olmert seit Jahren beharrlich verfolgen, eine neue Wende nahm, als
plötzlich die Polizei vor der Tür seiner Residenz stand, um ihn zu vernehmen.
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Ist der Frieden mit Syrien schon da?
Immer, wenn die israelisch-palästinensischen Verhandlungen erneut in einer
politischen Sackgasse festgefahren sind, machen Geheimverhandlungen zwischen
Israel und Syrien Schlagzeilen.
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Sei stark und mutig
Mehr als 5000 Juden haben am Abend des Holocaustgedenktags, der auf den 30.
April fiel, die Grabstätte Josua Ben Nuns in seinem biblischen Erbteil zu
Timnath-Serach auf dem Gebirge Ephraim, nördlich vom Berge Gaasch (Josua 24,30),
besucht.
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Gaza-Christen kommen nicht zur Ruhe
Die Situation der Christen im Gazastreifen ist nach wie vor brisant. Erst vor
wenigen Monaten wurde ein palästinensischer Christ in Gaza entführt und brutal
ermordet, jetzt haben wieder extremistische Kidnapper zugeschlagen: Diesmal hat
es einen nahen Verwandten des getöteten Rami Ayyad getroffen, der auch der
örtlichen Bibelgesellschaft angehört.
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Annapolis zwischen Wunsch und Realität
Fünf Monate nach dem Gipfel in Annapolis liegt der israelisch-palästinensische
Friedensprozess noch immer im Koma. Die vollmundige Ankündigung des
amerikanischen Präsidenten George W. Bush, es werde bis zum Ende seiner Amtszeit
im Januar 2009 einen israelisch-palästinensischen Friedensvertrag geben, ist
heute unrealer denn je.
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Aller Anfang ist schwer
HARASHA – Vor zehn Jahren bestieg Yehuda Eliyahu gemeinsam mit einer Gruppe
idealistischer Zionisten eine einsame Bergkuppe in Samaria, um dort einen Ort
aufzubauen. Es führte noch nicht einmal ein befestigter Weg dorthin. Heute
schlängelt sich eine mehr schlecht als recht befestigte Straße den Harasha-Berg
hinauf, wo die Gruppe entschlossener Juden diese unwirtliche Hochebene in eine
ansehnliche Siedlung verwandelte.
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60 Jahre Israel: Worte wurden Realität
Am 8. Mai begeht der Staat Israel gemäß des jüdischen Kalenders (5. Ijar) seinen
60. Jahrestag. 7,3 Millionen Menschen leben heute in Israel, doch alles hat wie
in biblischer Zeit mit dem Auszug der Kinder Israel in das Gelobte Land begonnen.
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Peres und der Imam
„Herr Präsident, wir wenden uns an Sie mit der Bitte, um des Friedens in der
Region und der Welt willen ein Ende des Blutbads durchzusetzen“, sagte der
Ratsvorsitzende aller Moscheen und Imame von Indien, Imam Maulana Jameel Ilyassi.
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Bundestags-Vize-Präsidentin Petra Pau zu Gast in Israel
Die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, war als
Repräsentantin Deutschlands zum Internationalen Forum gegen Antisemitismus zu
Gast in Israel.
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Blutbad in der Bibelschule
„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, schrie es zum Himmel. 13
Stunden nach dem Massaker in der Jerusalemer Jeschiwa (jüdische Bibelschule) „Merkaz
Ha´Rav“, versammelten sich hunderte Jeschiwa-Schüler und ihr Rabbiner Jerachmiel
Weiss vor Schabbatbeginn zur Beerdigung ihrer acht ermordeten
Bibelschulkameraden. Sie weinten gemeinsam mit den Angehörigen.
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„Die Welt ist naiv“
Die Welt sieht jahrelangem Raketenbeschuss auf Israel wortlos zu, aber Israels
Verteidigung gegen die Hamas-Terroristen im Gazastreifen stößt auf heftigste
Ablehnung. Auf beiden Seiten kommen unschuldige Menschen ums Leben, in Israel
wie im palästinensischen Gazastreifen.
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Wassernot
Der Wasserstand des Sees Genezareth ist seit Winteranfang bis Anfang Februar nur
um 2 cm gestiegen. Wegen der geringen Niederschläge in diesem Winter steht
Israel vor einem gefährlichen Wasserdefizit im Jahr 2008.
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Israel, Erdöl & Zarathustra
Nicht die iranische atomare Bedrohung Israels macht der Welt ernsthafte Sorgen,
sondern eine mögliche Blockade der Straße von Hormus, einer der
wichtigsten Schifffahrtswege weltweit. Die Iraner, die täglich 2,5 Millionen
Barrel Erdöl exportieren (5 % des Weltrohölhandels), würden bei Kriegsausbruch
nicht nur den Ölhahn zudrehen, sondern auch diese für den Transport überaus
wichtige Wasserstraße sperren.
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Jesus und der Rebbe
Wie das Volk auf einen Messias in seiner Mitte reagiert, ist heute in Israel
deutlich mitzuerleben. „Der Messias tut Zeichen und Wunder”, lautet der Slogan
der neuesten Messiaskampagne für Chabad in Israel. Man will das Bewusstsein für
den Anspruch wecken, dass Menachem Mendel Schneerson (1902-1994) tatsächlich der
verheißene Messias sei.
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„Ich danke Allah für die Siedler“
Seit 13 Jahren arbeite ich in der jüdischen Siedlerstadt Maale Adumim. Meine
jüdischen Arbeitgeber sind mehr als enge Freunde, wir sind wie eine Familie“,
sagte der 33‑jährige Palästinenser Isham, Vater von fünf Töchtern, zu israel
heute. Er lebt in Abadiya, einem arabischen Dorf zwischen Bethlehem und dem
Kloster Mar Saba in der judäischen Wüste.
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Wer gründete Israel, GOTT oder die UNO?
Vor genau 60 Jahren, am 29. November 1947, stimmte die UN-Vollversammlung für
die Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat.
Jerusalem sollte unter internationaler Aufsicht bleiben. Damals stimmten 33 Länder
für den Entwurf, 13 enthielten sich der Stimme und 10 stimmten dagegen.
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Iran macht Magog aktuell
Dass US-Präsident George W. Bush im Zusammenhang mit Irans Atomprogramm kürzlich
vor einem möglichen Dritten Weltkrieg warnte, hat die Medien weltweit ziemlich
aufgeschreckt.
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Todesdrohungen gegen Pastor
Die Meldungen über die Verfolgung von Christen in den Palästinensergebieten
reißen nicht ab. Erst vor wenigen Wochen ist ein christlicher Palästinenser zum
Märtyrer geworden. Rami Ayyad von der Bibelgesellschaft in Gaza wurde entführt
und brutal ermordet.
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Gespräch mit Rabbi Schlomo Aviner
Die arabischen Dörfer Anata, Schoafat, Dschabel Mukaber und Tsur Bacher sind für
uns genauso jüdischer Boden wie die jüdischen Wohnviertel Jerusalems Gilo,
Pisgat Seev und Ramot“, sagte der Rabbiner und Leiter der Ateret Kohanim
Jeschiwa, Schlomo Aviner, im Gespräch mit israel heute.
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Hamas rühmt sich ihrer Armee
In Erwartung einer Bodeninvasion israelischer Streitkräfte aufgrund der
anhaltenen Raketenangriffe auf Südisrael meldeten sich Anführer der Hamas im
Gazastreifen mit einer Drohgebärde zu Wort. Ihnen stünden 50.000 bewaffnete
Männer zur Verfügung.
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Im Auftrag der Fatah
Für Israel wie die USA ist die fanatische Hamasregierung im Gazastreifen eine „feindliche
Einheit“, die Israels Vernichtung will. So sieht sich Israel zwei
palästinensischen Fronten gegenüber, der Hamas im Gazastreifen und der Fatah in
Judäa und Samaria. Die eine plant mit Israel eine Friedenskonferenz und die
andere (Hamas) versucht diese um jeden Preis zu vereiteln.
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„UNO ist Israel gegenüber unfair“
Dass die UNO Israel unfair behandelt, ist ein offenes Geheimnis. Erstmals hat
aber ein hochrangiger UN-Repräsentant dies eingeräumt. Immer wieder hat sich
Israel bei der UNO darüber beschwert, dass im Nahostkonflikt fast ausschließlich
die israelische Seite kritisiert wird, nicht aber die Palästinenser.
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Israelische Neo-Nazis - die neue Gefahr?
Ungläubiges Staunen bis hin zu sprachloser Fassungslosigkeit rief in Israel
Anfang September folgende Meldung hervor:
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Jerusalem soll wieder geteilt werden
Nächsten Monat wird Jerusalem geteilt. So hört es sich jedenfalls in den Medien
an. Likudchef Benjamin Netanjahu warnt vor einer denkbaren und
hochgefährlichen Herrschaft der Hamas in Ostjerusalem. „Wir handeln, als wären
wir blind, und wiederholen immer wieder dieselben Fehler“, sagte Netanjahu im
Gespräch mit israel heute.
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Bombe oder Bibel?
JERICHO – Viele sehen in der palästinensischen Stadt nur eine steinige, öde
Wüste. Nach fünf Jahren harter Arbeit innerhalb tiefer geistlicher Finsternis
sieht die Amerikanerin Karen Dunham jedoch, wie die Stadt eine Oase der
Hoffnung und Errettung in den palästinen sischen Gebieten geworden ist. „Jericho
ist jetzt in den Händen des Herrn“, erklärt Dunham kühn. „Überall kann man über
Jesus sprechen.“
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Israels Zukunft ist der Negev und Galiläa
Die Bibel sagt, dass die Wüste eines Tages wieder blühen wird. Diesen Traum
hatte auch Israels erster Ministerpräsident David Ben Gurion. Doch knapp 60
Jahre nach der Staatsgründung sind noch immer 60 % des Landes Wüste. Die
israelischen Regierungen investieren bevorzugt dort, wo das Land dichter
besiedelt ist.
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Geistliches Duell
Weder Juden noch Moslems schämen sich, öffentlich auf den Straßen zu beten. Im
Gegenteil, religiöse Werte lassen für einen Juden wie für einen Moslem oft alles
andere nebensächlich erscheinen. Eine solche Haltung ist im so genannten
christlichen Europa bereits fremd geworden.
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Deutsche Staatsbürgerschaft bei Israelis immer beliebter
Über 4000 Israelis erhielten im letzten Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft,
das zeichnet einen Anstieg von über 50 Prozent gegenüber 2005 aus. Diese Zahl
zeigt vielen, dass die jüngere Generation von Juden die Gräueltaten des Landes,
in dem der Holocaust ersonnen wurde, bewältigt hat.
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Eine palästinensische Ärztin in Holon
Dr. Rula Awwad hört die Herztöne eines palästinensischen Babys ab, zieht die
Krankenakte zu Rate und bereitet sich innerlich darauf vor, der Mutter des
Jungen mitzuteilen, dass ihr ein Monat alter Sohn das Downsyndrom hat. Für Ärzte
ist dieser Vorgang an sich nichts Ungewöhnliches, dass Rula Awwad es in ihrer
medizinischen Laufbahn als Ärztin an das Wolfson Medical Center in Holon
geschafft hat, ist jedoch bemerkenswert.
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Ist Israels Zukunft ungewiss?
„Die Zukunft des jüdischen Volkes ist heute ungewisser denn je!“ Kriegsgefahr
und Assimilierungsbestrebungen scheinen das Fortbestehen des jüdischen Volkes in
Israel wie in der Diaspora in Frage zu stellen, und dagegen muss dringend etwas
unternommen werden.
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Zerreißprobe zwischen Politik und Verheißung
Die israelischen Soldaten sind ein Werkzeug der israelischen Politik“, erklärte
der nationalreligiöse Jude und ehemalige Armeegeneral Jakob Amidror. „Nicht aus
strategischen Gründen wurden zwei Siedlerfamilien Anfang August aus Hebron
evakuiert, sondern der Grund der politischen Entscheidung war eine Klage der
linksliberalen Friede-Jetzt-Bewegung vor dem Obersten Gerichtshof.“
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Wo Israel abzieht, zieht der Islam ein
Zwei Jahre nach der einseitigen Gazaräumung und ein Jahr nach dem gescheiterten
Libanonkrieg herrscht nun ein fanatisches Islamregime im Gazastreifen. In einer
fünftägigen Blitzaktion im Juni hat die radikale Hamas die Fatah-Miliz aus der
südlichen Palästinenserprovinz verjagt und den Gazastreifen unter ihre Kontrolle
gebracht.
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Anbetung in Jerusalem
Die „One Thing Conference“ (dt. „Eine Sache Konferenz“) in Jerusalem hat Israels
Hauptstadt zu einem Brennpunkt für Anbeter und Lobpreisleiter aus aller Welt
gemacht. Drei Tage dauerte die Anbetungskonferenz, die erste ihrer Art im Land, die einen
neuen Trend unter messianischen Juden und Christen markiert, die als
Anbetungspilger in die Heilige Stadt kommen.
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Die Arbeiterpartei hat gewählt
Die israelische Arbeiterpartei ist eine Partei mit langer Geschichte, tiefen
Wurzeln und zahlreichen Erfolgen. Doch 60 Jahre nach der Staatsgründung Israels
hat die sozialistische Arbeiterpartei das Gespür für dynamische Entwicklungen im
Volk verloren. „Weder die Neueinwanderer noch die religiöse Bevölkerung Israels
sehen in der Arbeiterpartei eine Alternative zur Staatsführung“, erklärte der
ehemalige Knessetabgeordnete der Arbeiterpartei, Uzi Baram.
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Schimon Peres Israels 9. Staatspräsident
Endlich. Am 13. Juni wurde der 84-jährige stellvertretende Ministerpräsident
Schimon Peres zum 9. Staatspräsidenten Israels gewählt. Nach etlichen
Misserfolgen bei entscheidenden Wahlen in den letzten Jahrzehnten ist es Peres
nun doch gelungen, sich des Rufes eines ständigen Verlierers zu befreien.
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KASSAM: 3000 Raketen in 3 Jahren
13 Israelis sind in den letzten drei Jahren durch Kassam-Raketen ums Leben
gekommen, Hunderte wurden verletzt. Knapp 3000 Raketen wurden seit 2004 aus dem
Gazastreifen auf Israels Südbezirk abgeschossen, mehr als zwei Raketen pro Tag.
Allein in den letzten zwei Maiwochen gingen 280 Kassam-Raketen auf Israel nieder,
wodurch zwei Israelis ums Leben kamen und 164 Verletzungen erlitten. 40 % der
Stadtbewohner Sderots sind in den Norden Israels geflohen.
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Landabgabe bringt keinen Frieden
Ein Jahr nach dem Libanonkrieg, zwei Jahre nach der Gazaräumung: Eine radikale
Hamasregierung als politische Front Israels und tausende Kassam-Raketen auf
Südisrael – das alles drängt das Volk Israel in eine tiefe Verzweiflung.
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Christen in Gaza
Inmitten der Machtkämpfe zwischen Hamas und Fatah sowie der
Vergeltungsmaßnahmen Israels wegen der Raketen, die auf Israels südliche Städte
abgefeuert werden, stellen sie einen Bevölkerungsteil dar, der Gefahr läuft,
völlig übersehen zu werden: Die Anzahl der Christen beträgt gerade einmal 2000
der insgesamt 1,5 Millionen Bewohner im Gazastreifen, also weniger als l % der
Bevölkerung. Evangelikale Christen machen einen noch geringeren Anteil aus.
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Neuer Krieg im Sommer?
Die syrische Armee hat in den letzten Monaten eine Serie diverser Manöver
abgeschlossen, darüber berichtete ausführlich die saudische Zeitung Al Scharq
al Wassat. Selbst der syrische Außenminister Walid Muallem drohte in
den letzten Wochen mehrfach mit einem syrisch-israelischen Krieg noch in diesem
Jahr. Aus Regierungskreisen in Jerusalem geht hervor, dass Damaskus das übliche
Trainingsprogramm der syrischen Armee kürzte, um sich auf einen Krieg
vorzubereiten.
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Sudanesische Flüchtlinge in Israel
Israel leidet in der Welt unter dem zweifelhaften Ruf, Menschen zu Flüchtlingen
zu machen. Die Krisensituation im afrikanischen Darfur (Sudan) wird von dieser
Welt dagegen weitgehend ignoriert. In Israel haben einige wirkliche Flüchtlinge,
die vor der Gewalt in Darfur geflohen sind, nun Zuflucht gefunden.
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Gerechter Araber rettete Juden
Nicht nur in Israel wurde am nationalen Holocaustgedenktag der Opfer gedacht.
Weltweit gab es Gedenkveranstaltungen. Am Wiesenthal- Zentrum im kalifornischen
Los Angeles nahmen über 500 Menschen, darunter Holocaustüberlebende und
Bürgermeist er Antonio Villaraigosa, an der Veranstaltung teil, in der ein
arabischer Moslem posthum für die Rettung von Juden geehrt wurde.
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Ein Arzt kennt keine Grenzen
Eldad Kisch, ein jüdischer Holocaustüberlebender, opfert jede Woche seinen
freien Tag, um kranken Palästinensern zu helfen.
Im Warteraum der improvisierten Klinik drängen sich palästinensische Patienten.
Die Räume gehören zu einem Gebäude der benachbarten Moschee. Ein hübsches
Mädchen mit einem rosa Kopftuch und dazu passendem Lidschatten versperrt
ungeduldigen und neugierigen Leuten den Zutritt.
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Ein Land im Koma
Nicht nur Israels ehemaliger Regierungschef Ariel Scharon, sondern auch das Volk
Israel selbst liegt in einem Koma. Seit dem Ausbruch der bewaffneten Al-Aksa-Intifada
im Spätsommer 2000, in der zahlreiche Busse in den israelischen Großstädten in
die Luft flogen und über 1300 Israelis durch palästinensische Terroranschläge
ums Leben kamen, hat Israel die Hoffnung auf eine friedvolle Zukunft mit seinen
palästinensischen Nachbarn verloren.
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Auf Israel neidisch
Wer sagt, alles sei schlecht in Israel? In einem jüngst erschienenen Artikel der
arabischen Zeitung A Siasa in Kuwait wurde der Judenstaat Israel
ausdrücklich gelobt. Der Journalist und Kommentator Ahmed Bagdadi lobte
das Volk Israel, seine Regierung, die Polizei und besonders die israelische
Regierung.
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Olmerts Rücktritt - keine Lösung
„Weint, weint um den anderen, der gegangen ist, denn er wird nicht mehr
zurückkehren und das Land wiedersehen, in dem er geboren wurde.“ (Jeremia 22,10)
Diese Bibelstelle bezieht sich auf den damaligen gefallenen und verschleppten
König Schulam von Judäa. Genau diesen Bibelvers zitierte am 30. April das
fünfköpfige Untersuchungsgremium unter Vorsitz des ehemaligen Richters Elijahu
Winograd aus Trauer über die 119 gefallenen Soldaten Israels im jüngsten
Libanonkrieg.
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Das falsche Evangelium
Der israelische Geheimdienst hat in den letzten Wochen neue Informationen über
die Bischara-Affäre freigegeben. Der arabische Parteivorsitzende Azmi Bischara
ist Ende März unter dem Verdacht, für feindliche arabische Staaten spioniert zu
haben, aus Israel geflohen. Wenige Wochen zuvor war der arabische Christ
polizeilich zu einer Anhörung geladen worden.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel – eine echte Freundin Israels
So lautete das Fazit der größten israelischen Tageszeitung Jedioth Achronoth
über den Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Jerusalem und
Ramallah. Angela Merkel, die derzeit zugleich EU-Ratsvorsitzende ist, bereiste
den Nahen Osten und traf sich als erstes in Akaba am Roten Meer mit dem
jordanischen König Abdallah II. Von dort kam sie am 31. März nach Jerusalem.
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Die Terroristenjäger
Ende Februar: Es ist helllichter Tag, seit zwei Stunden fahren als Araber
verkleidete israelische Soldaten mit dem Auto durch die verwinkelten schmalen
Gassen der Palästinenserstadt Jenin. Dann – endlich sichten sie den lang
gesuchten Terrorchef und Bombenkonstrukteur Mahmud Abu Dschachim.
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Geschichte der Heiligen Stadt
2000 v. Chr. Isaaks Darbringung auf dem Berg Morija (1. Mose 22)
1000 v. Chr. König David erobert die Jebusiterfestung Jerusalem und macht
sie zur Hauptstadt (2. Samuel 5).
950 v. Chr. König Salomo errichtet den Ersten Tempel auf dem Berg Morija
in Jerusalem (2. Chronik 3).
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Jerusalem: 1967 — 2007
Am 16. Mai feiert Israel den 40. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems nach
dem Sechs‑Tage-Krieg 1967. In der über 3000-jährigen Geschichte der Heiligen
Stadt war Jerusalem nur einmal geteilt, nämlich 19 Jahre unter jordanischer
Herrschaft zwischen 1948 und 1967.
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Das Comeback der saudi-arabischen Friedensinitiative
Es mutete wie eine politische Kehrtwende an, als Israel sagte, die
saudi-arabische Friedensinitiative von 2002 könnte ein wichtiger Schritt in
Richtung Wiederbelebung des Friedensprozesses sein. „Wir würden gern mit den
Verhandlungen fortfahren“, sagte Vizepremier Schimon Peres. „Aber es handelt
sich hier um die Eröffnungsposition.“
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Merkel unter Israelis beliebt
Eine Umfrage der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung ergab, dass die meisten
Israelis es gern sähen, wenn Israel Teil der EU würde. Unter den 511 befragten
Israelis, darunter auch Araber, gingen 11 % sogar so weit zu sagen, dass sie
sich in einem solchen Fall vorstellen könnten, ihr Land zu verlassen und in
eines der europäischen Länder umzuziehen.
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Seltenes Treffen mit einem Syrier
Während aus Assads Syrien die Stimmen nicht zum Schweigen kommen, dass Syrien
weiterhin Hisbollah und Hamas unterstützen werde, melden sich im Exil auch
andere Stimmen zu Wort. Als sich Hafetz Assad 1998 zum Präsidenten wählen ließ,
gab es in ganz Syrien 219 Gegenstimmen.
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Saudischer Prinz baut Hotel
Der saudische Prinz Alwaleed Bin Talal, Scheich und Investor, will in Israel
investieren und plant den Bau eines der nobelsten Hotels der Küstenstadt
Tel Aviv.
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Die Hisbollah erstarkt
Israels Verteidigungsexperten bekräftigten wiederholt, dass es dieses Jahr nicht
zu einem Krieg kommen wird. Aber Geschäfts- und Militärgebaren im Südlibanon
sprechen eine andere Sprache. Die terroristische Hisbollah zieht ihre Verteidigungslinie in einer Ausdehnungssaktion allem Anschein nach nördlich der Zone, die von den Vereinten Nationen überwacht wird, da ein schiitischer Geschäftsmann in dieser Gegend im großen Stil drusisches und christliches Land
aufkauft.
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Rabbi Kaduri enthüllte den Namen des Messias
Vor etwa vier Wochen wurde die geheim gehaltene Notiz des verstorbenen Rabbiners
und Kabbalisten erstmals geöffnet. Mit sechs Worten beschreibt der Rabbiner den
Messias und deutet darauf hin, dass die Anfangs buchstaben den Messiasnamen
bilden. Es ist kein anderer als der biblische Name von Jesus – Jehoschua/
Jeschua.
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Wunderbares Land Israel
Frustration: 78 % der israelischen Bevölkerung ist mit der jetzigen
Staatsführung unzufrieden und nur 8 % zeigen sich zufrieden. Dies ergab die
neueste Umfrage des Instituts für Israelische Staats bürgerschaft. Damit ist die
Unzufriedenheit im Volk in den letzten 12 Monaten um 23 % gewachsen, denn im
März 2006 lag sie bei 55 %.
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Erster arabischer Minister
Am 29. Januar wurde zum ersten Mal in Israels Staatsgeschichte ein moslemischer
Araber zum Minister ernannt. Bei der Abstimmung in der Knesset erhielt das
arabische Parteimitglied der sozialistischen Arbeiterpartei, Raleb
Madschadele, 59 Stimmen. 23 Knessetabgeordnete, darunter auch einige seiner
arabischen Kollegen, votierten gegen seine Ernennung.
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Chatami: „Wie geht’s meinem Nachbarn?“
„Ich möchte sehr gerne Israel besuchen“, sagte der ehemalige iranische Präsident
Mohammed Chatami im Gespräch mit dem israelischen Journalisten Sever
Plotzker, mit dem er auf der Weltwirtschaftskonferenz im schweizerischen Davos
zusammentraf. Chatami, der bei zwei demokratischen Wahlgängen im Iran siegte,
dann aber Ahmadinedschad unterlag, freute sich über das Gespräch mit dem
Israeli.
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Herz an Herz
JERUSALEM – Als Abu Sakar (arab. für „Vater Sakars“, Name geändert) die Wahl
hatte, das Leben seiner Tochter zu retten, oder seiner moslemisch-kurdischen
Familie im Irak ein gefährliches Risiko zu ersparen, wählte er das Leben.
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Wie heilig ist das Heilige Land?
Irgendwie ist man sich im Land einig: Etwas ist faul und läuft falsch! „Den
ausländischen Zeitungen zufolge wird Israel in letzter Zeit weniger als
florierende Hightech-Macht oder brutale Besatzungsmacht bezeichnet, sondern eher
als ein Land, das im Sumpf versinkt und nicht mehr als Staat funktioniert!“
schrieb der anerkannte israelische Kommentator Sever Plotzker.
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PROGNOSE: Rechtsruck
Die israelische Bevölkerung verliert das Vertrauen in die jetzige
Kadima-Regierung unter Ehud Olmert, wie die neuste Smith-Umfrage zeigt.
Die von Ariel Scharon gegründete Kadima-Partei würde von derzeit 29 Knessetsitzen
auf neun fallen, wenn Ende Januar die Wahlen stattgefunden hätten. Auch die
sozialistische Arbeiterpartei von Amir Peretz verliert: Der Umfrage zufolge
blieben ihr von 19 nur noch neun Mandate.
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Auf der Suche nach Lösungen
Israels Regierungschef Ehud Olmert bemüht sich, Israel aus der politischen Sackgasse
zu führen. Statt der erwarteten Fortschritte im israelisch-palästinensischen Verhältnis
nach der Gaza-Räumung, eskalierte die Situation. Drei israelische Soldaten wurden
entführt, ein Krieg brach aus, Iran droht damit, Israel vernichten zu wollen und
in den Palästinensergebieten herrscht das Chaos.
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Muss Israel sein wie alle Völker?
Israels Außenpolitik wird von der geistlichen Atmosphäre innerhalb der jüdischen
Bevölkerung mitbestimmt. Über Generationen hinweg debattierten Juden über die geistliche
und politische Bedeutung ihres Status und Verhaltens in der Politik.
Wie weit kann und soll eine jüdische Denkweise und Ideologie moderne Politik bestimmen?
Muss sich das Volk Israel wie alle Weltvölker verhalten? Darf Israel in religiöser
Hinsicht Kompromisse machen, um die Weltpolitik und Gott nicht zu verärgern?
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Wem gehört Eilat?
Als der ökologische Plan diskutiert wurde, mit Hilfe eines Kanals Wasser des Roten
Meeres in das von der Austrocknung bedrohte Tote Meer zu leiten, entstand in Ägypten
die Frage: Wem gehört eigentlich Eilat? Das ägyptische Außenministerium behauptet,
der Ort habe ursprünglich Umm Raschrasch geheißen und gehöre daher den Palästinensern.
Die ägyptische Opposition jedoch besteht darauf, Eilat liege auf ägyptischem Territorium,
das 1949 besetzt worden sei. Also sei Eilat ägyptisch! Israel wurde nicht einmal
namentlich erwähnt.
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Ein Wink mit dem Zaunpfahl?
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert überreichte bei seinem letzten Staatsbesuch
US-Präsident George W. Bush das Buch: „First Strike“ von dem israelischen Journalisten
Shlomo Nakdimon. Das hebräische Original (1987) trägt den Titel „Tammus in Flammen“.
Es schildert die Bombardierung des irakischen Atomreaktors, der nach der babylonischen
Gottheit Tammus (Hes. 8,14) benannt wurde.
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Gespräch mit dem Sprecher des palästinensischen Widerstands
„Wir werden den Israelis bald vorführen, wie wir die Maschinengewehre, die wir mit
Israels Genehmigung aus Ägypten für die palästinensische Präsidentengarde und die
Sicherheitkräfte bekommen haben, gegen Israel richten“, sagte der Sprecher des Komitees
des palästinensischen Widerstands, Mohammed Abed el A‘al, im Telefongespräch mit
israel heute.
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Israel in der Falle
Israel befindet sich aufgrund seiner Strategie der Zurückhaltung in einer gefährlichen
Falle“, warnte Ende Dezember der Chef des israelischen Sicherheitsdienstes, Yuval
Diskin. „Die Palästinenser halten sich nicht an die vereinbarte Feuerpause. Wenn
wir auf die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen reagieren, provozieren wir die
Hamas-Terroristen zu weiteren Angriffen. Und wenn Israel nichts unternimmt, schießen
sie sowieso Raketen auf Israels südliche Ortschaften ab.“
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„Teddy war Jerusalem und Jerusalem war Teddy!“
Weil Teddy Kollek blond war und blaue Augen hatte, wurde er in Österreich nie von
den Nazis angehalten, denn sie sahen in ihm einen Arier, und so konnte er unbehelligt
Kurierdienste tun, um Juden zu retten.
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Teuflische Taktik
Ein mit Sprengstoff gefülltes Stofftier fand man Ende
November in Nablus während einer vom israelischen Militär und vom Schin Bet
durchgeführten Militäraktion, bei der ein Bombenlabor ausgehoben wurde.
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15 Monate nach der Gaza-Räumung
Die Evakuierung der jüdischen Siedler aus dem Gazastreifen im Sommer 2005 hat
sich für die Palästinenser aus der Umgebung bislang nicht gelohnt. Im Gegenteil,
die ehemalige jüdische Enklave Gusch Katif liegt noch immer in Trümmern.
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Der Verlorene Stamm
KARMIEL – In der gepflegten Stadt im Norden Israels schlugen vor wenigen Monaten
noch Katjuscha-Raketen aus dem Südlibanon ein, so dass die Einwohner mehrere
Wochen im Bunker zubrachten. Dies hat 218 indische Juden jedoch nicht davon
abgehalten, nach Israel einzuwandern und sich in dem idyllischen Städtchen
niederzulassen, denn: Israel ist ihr verheißenes Land.
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Koexistenz: Realität oder Illusion?
Die für ihre Koexistenz von jüdischen und arabischen Studenten (letztere machen
20 Prozent der Studenten schaft aus) bekannte Universität Haifa durchlebt
gegenwärtig eine kritische Phase.
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Gespräch mit Ex-General Amram Mitzna
Weniger als 11.000 Menschen leben in Israels abgelegener Stadt Jerucham in der
Negev-Wüste. Jerucham liegt in der Nähe von Tel Rechama, dem Ort, an dem der
Bibel zufolge der Wasserbrunnen war, an den Hagar und ihr Sohn Ismael in der
Wüste kamen.
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Es geht auch anders
Israels harte Militäroffensive in den Palästinensergebieten und die
festgefahrenen Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern erregen die
Aufmerksamkeit der Welt öffentlichkeit. Die Realität hat jedoch, besonders in
den jüdischen Siedlungen, auch eine andere Seite: Oft verstehen sich Juden und
Palästinenser viel besser, als man meint.
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Ahmadinedschad, wir kommen!
Mit einem ungewöhnlichen Antrag wandte sich der Vorsitzende des Dachverbands der
Organisationen Holocaustüberlebender, Noah Flug, an den iranischen Präsidenten
Mahmud Ahmadinedschad. „Laden Sie uns, die israelischen Holocaust überlebenden,
zu Ihrer Konferenz ein“, lautete die Bitte in Bezug auf die im Dezember geplante
Holocaust-Konferenz in Teheran.
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israel heute-Gespräch mit Noam Schalit
Der israelische Soldat Gilad Schalit wurde am 25. Juni bei einem Überfall
palästinensischer Terroristen auf einen israelischen Stützpunkt am Gazastreifen
entführt. Israel reagierte daraufhin mit massiven Einsätzen im Gazastreifen.
Wenige Tage später lockte die Hisbollah die israelische Armee mit Katjuscha-
Raketen in den Norden und entführte dort zwei weitere israelische Soldaten. So
wurde Israel in den zweiten Libanonkrieg hineingezogen, der 33 Tage dauerte und
156 Israelis das Leben kostete.
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Chaos in den Palästinensergebieten
Hohe Kampfbereitschaft und Chaos herrschen in den Palästinensergebieten (PA). 63
% der palästinensischen Bevölkerung wollen die Raketenstrategie der Hisbollah
übernehmen und Israels Südstädte angreifen. Dies ergab eine Meinungsumfrage des
Palästinensischen Zentrums für Politik und Forschung von Dr. Khalil
Shikaki in Ramallah.
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Israel zwischen Drohungen und Druck
Israel liegt nicht nur topographisch im Mittelpunkt zwischen Osten und Westen,
sondern auch auf politischer Ebene. Aus dem Osten beobachtet Israel die
arabischen Drohungen aus Syrien, dem Iran und dem Libanon. Aus dem Westen – USA
und Europa – spürt Israel politischen Druck, seinen arabischen Feinden
entgegenzukommen.
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Wo ist die UNIFIL?
Über 3100 Katjuschas und andere Raketen mit einer Reichweite bis zu 70
Kilometer wurden in den ersten 28 Kriegstagen auf Israels Zivilbevölkerung im
Norden abgeschossen. Über 100 Israelis – Soldaten und Zivilisten – starben in
den ersten vier Wochen, hunderte wurden verletzt. Angaben der israelischen Armee
zufolge sind noch mindestens 10.000 Katjuscha- Raketen schussbereit
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Mitgliedsschaftskompromiss: „Roter Kristall” statt „Roter Davidstern”
Israel musste in seiner Geschichte bereits zahlreiche Kompromisse eingehen, doch
diesmal geht es um einen Kompromiss der geschlossen wird, um Menschenleben zu
retten.
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Israel - Technologische Supermacht
Israel ist das Land mit dem größten wirtschaftlichen Zukunftspotential. Im
Vergleich zu den USA gibt es hier doppelt so viele Ingenieure und
Naturwissenschaftler. Das ergab ein internationaler Vergleich im Auftrag des
israelischen Industrie- und Handelsministeriums in Jerusalem.
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