Entwicklungshilfe für Palästinenser: Wohin ist das Geld verschwunden?

Freitag, 23. November 2012 |  Ryan Jones

Das Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit (Jerusalem Institute of Justice, JIJ) hat eine Untersuchung durchgeführt, die ergab, dass die Palästinensische Autonomiebehörde seit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens im Jahr 1995, 25 mal mehr an finanzieller Hilfe erhalten hat, als Bürger Europas zusammen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Zuge des Marschall Plans (Inflation mitgerechnet). Dank des Marschall Plans konnte Europa damals erfolgreich wieder aufgebaut werden, nachdem es nach zwei verheerenden Kriegen in Ruinen lag.

Die Palästinenser hingegen, die im Vergleich 25 mal so viel Geld und andere Ressourcen bekommen haben wie Nachkriegseuropa, leiden heute immer noch unter Arbeitslosigkeit, einer schwächelnden Wirtschaft und ärmsten Lebensverhältnissen.

„Die Armut in den palästinensischen Gebieten hätte schon vor langer Zeit abgeschafft worden sein können,“ schrieb JIJ Gründer und Direktor Calev Myers auf seiner Facebook Seite. „Die palästinensische Bevölkerung sollte darüber entrüstet sein. Genauso wie die Amerikaner und Europäer.“ Traurigerweise ist das nicht der Fall. Myers wies darauf hin, dass die Finanzhilfe für die palästinensische Autonomiebehörde während der Obama Regierungszeit um 600 Prozent erhöht wurde.

Es steht schon länger die Vermutung im Raum, dass es der schlimmste und unverantwortlichste Zug im anhaltenden Friedensprozess gewesen war, die Herrschaft über die palästinensische Autonomie an Jassir Arafat und seine PLO gegeben zu haben. Das wäre in etwa so, als würde man heute die Al Kaida einladen, ein neues, demokratisches Irak zu regieren.

Unter der PLO ist die palästinensische Autonomiebehörde ein repressives, korruptes und hoffnungslos schlecht verwaltetes Regime, von dem sich zu befreien wenig Hoffnung für die Palästinenser besteht.

Das Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit (Jerusalem Institute of justice, JIJ) ist ein Forum für Menschenrechte, das von messianischen Israelis geführt wird. Sie können mehr über ihre Arbeit auf www.jij.org erfahren.

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