Drusisches Dorf lädt Israelis aus dem Süden ein

Donnerstag, 22. November 2012 |  Ryan Jones

Das drusische Dorf Beit Jan in Nordisrael hat Israelis aus dem Süden, die unter ständigem Raketenbeschuss stehen, vor ein paar Tagen zu sich eingeladen. Es erwartete sie warmes Essen und noch wärmere Gastfreundschaft. Der drusische Politiker und Abgeordnete der regierenden Likud Partei, Ayoub Kara, hatte sogar im israelischen Fernsehen betont, dass die Bewohner Südisraels in den Norden kommen sollten, um sich dort eine Atempause von den ununterbrochenen Raketeneinschlägen zu gönnen.

In den letzten Tagen haben viele israelische Organisationen, Veranstaltungsorte, Restaurants, Hotels und Privatleute aus dem ganzen Land Einwohner des Südens eingeladen, bei ihnen in sichereren Orten unterzukommen. Aber es ist besonders speziell, dass sich auch Nichtjuden auf so warmherzige Weise um ihre jüdischen Mitbürger kümmern. Arabische Feinde des jüdischen Staats und deren Verbündete in den Medien der Welt, möchten oft den Eindruck erwecken, dass die Juden Israels ihre nichtjüdische Bevölkerung unterdrücken und dass beide Seiten nicht miteinander auskommen.

Kara hat derweil die Position vieler arabischer Gemeindevorsteher in Israel bekräftigt: Dass die israelische Armee eine Bodenoffensive starten muss und so der Bedrohung durch die Hamas ein Ende bereiten kann. Schwäche seitens Israel wird nur noch für weitere Gewalt in der Zukunft sorgen, erklärte Kara.

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