„Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod“

Donnerstag, 1. November 2012 |  nai news

Die libanesische Facebook-Seite der im Westjordanland regierenden Fatah Partei hat ein Bild veröffentlicht, auf dem eine palästinensische Mutter ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anzieht. Neben dem Bild ist ein fiktiver Dialog zu lesen, in dem die Mutter dem Sohn erklärt, warum er sich in die Luft sprengen muss:

Meine Mutter hat mir einen merkwürdigen Gürtel angezogen.

Ich fragte sie: „Was ist das, Mutter?“

Sie sagte: „Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod!“

Ich sagte zu ihr: „Mutter, was habe ich getan, dass du willst, dass ich sterbe?“

Sie vergoss eine Träne, die mich ins Herz traf und sagte: „Die Heimat braucht dich, mein Sohn. Geh und sprenge die Söhne Zions in die Luft.“

Ich sagte zu ihr: „Warum ich und nicht du?“

Sie sagte: „Ich bleibe und werde noch mehr Kinder für Palästina gebären.“

Ich küsste ihre Hand und sagte zu ihr: „Bleib stark Mutter, für dich und für Palästina werde ich die Unreinen und Verdammten töten.“

(Fatah Facebook-Seite, hochgeladen am 3. September 2012)

Die Facebook-Seite beschreibt sich als die „offizielle Seite der palästinensischen Kultur und Informationskommission im Libanon“. Hier zeigt sich ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr die arabische Seite an einem Frieden mit Israel interessiert ist und was sie sich unter einem solchen vorstellt. Der angeblich moderate Mahmud Abbas ist Vorsitzender der Fatah, mit ihm sitzt Israel am Verhandlungstisch bei den Friedensverhandlungen.

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