In Westgaliläa haben sich messianische Juden und arabische Christen zu einem Tag des Gebets versammelt, um gemeinsam für die aktuelle Situation in Israel zu beten. Die wichtigsten Themen des fünfstündigen Gebets- und Fastentages waren die nukleare Bedrohung aus Iran, das Raketenfeuer auf Israels Süden sowie die anstehenden Wahlen in Israel und in den USA. Organisiert wurde das Treffen von Pastoren aus Galiläa.
Rund 1500 Teilnehmer aus ganz Israel begannen die Gebetszeit mit persönlicher Buße und öffentlichem Schuldeingestehen, laut Teilnehmer einzigartig und ein wichtiger Schritt in Richtung Fürbitte für die messianischen Juden und die Menschen in Israel.
Einer der Höhepunkte der Konferenz war die Einheit zwischen Juden und Arabern. So leitete Shmuel Aweida, arabischer Pastor aus Haifa, das Gebet für die israelischen Soldaten. Unter israelischen Arabern ist der Armeedienst eigentlich weitestgehend verpöhnt. Doch Aweida habe kein Problem damit, für die Armee zu beten, erklärte er: „Meine älteste Tochter dient als Sanitäterin und meine jüngere Tochter ist in einer Kampftruppe an der ägyptischen Grenze stationiert.“ Arabische Einwohner Israels werden nicht zum Armeedienst herangezogen. Aweidas Familie sieht es dagegen als Ehre an, in der Armee zu dienen.
Weitere Gebete bezogen sich u.a. auf die Errettung des iranischen Volkes sowie Bewahrung für die Gläubigen im Land und in allen arabischen Nationen im Nahen Osten. Lesen Sie den vollständigen Artikel in der neuen Ausgabe des Israel Heute-Magazins! Zum Abonnieren Hier klicken!
Im Bild: Ein arabischer Christ (l.) und ein messianischer Jude auf dem Weg zum Gebetstreffen.