Als israelische Soldaten am Montag mit Arbeiten am Grenzzaun zum Gazastreifen beschäftigt waren, wurden sie vom Palästinensergebiet aus mit Granaten beschossen. Die Soldaten zündeten daraufhin Rauchbomben und brachten sich in Sicherheit. Ein israelisches Kampfflugzeug machte die Terroristen ausfindig und nahm sie unter Beschuss. Nach palästinensischen Angaben wurde dabei ein Mann getötet, drei Menschen erlitten Verletzungen. Kurze Zeit später griff die Luftwaffe erneut den Gazastreifen an. Dabei kam nach Armeeangaben ein Palästinenser ums Leben, der einer Terrorzelle in Beit Hanoun angehörte. Am frühen Montagmorgen waren vom Gazastreifen aus fünf Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen worden. Daraufhin war in der Region Luftalarm ausgelöst worden, die Bewohner brachten sich in Schutzräumen in Sicherheit. Die Raketen schlugen jedoch auf unbewohntem Gelände ein, ohne Schaden anzurichten.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich am Montag mit dem früheren englischen Regierungschef Tony Blair. Der Brite ist Sondergesandter des Nahost-Quartetts. Dabei unterstrich Netanjahu, wer Raketen auf Israel abfeuere, werde nicht in Sicherheit leben können und straffrei bleiben. Er befürworte eine schnelle Antwort auf jeden Angriff.
Das Nahost-Quartett versucht im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Es besteht aus den Vereinigten Staaten, Russland, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.