Bundesregierung genehmigt zehn Millionen für Minerva-Stiftung

Freitag, 19. Oktober 2012 |  Kerstin Braun  

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, besuchte am Mittwoch die Eröffnungsfeier des ersten deutsch-israelischen Minerva-Wissenschaftsfestivals an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Dort gab sie bekannt, dass Deutschland im kommenden Jahr zehn Millionen Euro in den Fonds einzahlen wolle, der die Minerva-Zentren unterstützt. Das Festival zeigt die Errungenschaften der Minerva-Zentren und gab die Eröffnung neuer Minerva-Einrichtungen bekannt.

Die Minerva-Stiftung, eine Tochterstiftung des Max-Planck-Instituts, war die erste Institution, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Finanzierung hochqualifizierter Forschung in Israel ins Leben gerufen wurde, um die Kooperation zwischen Forschern beider Länder zu fördern. Die Stiftung hat 30 Zentren an israelischen Universitäten eingerichtet, wo israelische und deutsche Forscher zusammenarbeiten.

Israels Bildungsminister Gideon Sa´ar sagte: „Die Forschung, die an diesen Zentren betrieben wird, ist hochqualitativ und dessen Weiterführung und die Erneuerung der Minerva-Zentren ist im Interesse beider Länder.” Dr. Schavan sagte, dass die Hebräische Universität in Jerusalem weltbekannte Forscher und Wissenschaftler hervorgebracht habe, deren wissenschaftliche Errungenschaften inspirierend seien. Zu den Feierlichkeiten in Jerusalem eingeladen worden zu sein, erwärme ihr Herz, so Schavan. „Die Minerva-Zentren repräsentieren eine der ersten Kooperationen zwischen Israel und Deutschland und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die hier gewonnen wurden, haben auch zum Vertrauen und der Weiterentwicklung der diplomatischen Beziehungen unserer beider Ländern beigetragen“, sagte die Ministerin weiter.

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