Der israelische Rundfunk Reschet Bet meldete, dass 15 Kirchenführer großer US-Kirchen die Kongressabgeordneten in Washington aufforderten, die amerikanische Finanzhilfe an Israel sofort einzustellen. Diese behaupten, dass Israel mit Hilfe amerikanischer Waffen und Gelder die Menschenrechte der Palästinenser verletzen würde. Israelische Regierungsbeamte betonten in der Radiomeldung, dass diese Forderung christlicher Führer in Nordamerika ein gefährlicher Präzedenzfall sei, bei dem Religion und Politik vermischt werden.
In der Zwischenzeit haben jüdische US-Gemeinden die christliche Stellung dieser Kirchen heftig kritisiert und hoffen, dass der amerikanische Kongress nicht auf die Forderung eingehen wird. Israel lebt inmitten einer islamisch-geprägten Region und hat keine andere Wahl, als sich zu verteidigen. Dass große christliche Kirchen immer wieder behaupten, dass Israel mit Unrecht Waffen gegen seine Feinde benutze, deutet auf eine politische Einstellung gegen Israel. Dem jüdischen Volk wird damit übermittelt, dass die Christen negative Gefühle gegen Israel und das Volk in Zion hegen.
Hierzu muss erwähnt werden, dass nicht alle Kirchen und Christen damit gemeint sind. Aber was der israelische Zuhörer, der generell mit der christlichen Welt nicht vertraut ist, im Radio versteht, ist, dass Christen Israels Existenz nicht akzeptieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Volk Israel zu zeigen, dass es Meinungsverschiedenheiten innerhalb der christlichen Welt in Hinblick auf Israel gibt.