Eine neue Facebook Seite, die unter Gottes ausführlichen Namen Jehova (י-ה-ו-ה) veröffentlicht wurde, verärgert die religiöse Bevölkerung im Volk.
Den heiligen Namen Gottes auszuschreiben - und dies noch im Gesellschaftsnetz - ist in der jüdischen Religion verboten und für orthodoxe Juden kaum tolerierbar. Dies ist Blasphemie und Gott der Allmächtige wird den Verantwortlichen dafür bestrafen.
Gegenüber der israelischen Tageszeitung
Jediot Achronot sagte „Gottes Facebook“ Direktor: „Am meisten amüsieren mich diejenigen, die mir Gottes Strafen wünschen. Aber wie? Ich bin doch Gott“! Über 5000 Facebook Likes hat die umstrittene Seite in den ersten Tagen erhalten, die unter dem Slogan läuft: „Ich bin überall und kann alles kreieren! Ich kann sogar einen Stein schaffen, der so schwer ist dass ich ihn nicht heben – und diesen schließlich doch heben kann!“
Sowie sich Menschen über die Facebook Seite Gottes amüsieren, so drohen andere Menschen dem Seiteninhaber mit dem Tod. „Ich werde dich zerstechen“, lautete ein Kommentar, oder „Du bist ein Feind Israels“, „Nazi“, „Es ist verboten, eine Facebook Seite mit Gottes Namen zu veröffentlichen“, „Gott bestrafe dich“ und so weiter.
In seinem kurzen Gespräch mit der Zeitung sagte der Inhaber der Seite, der übrigens ein religiöser Jude in der Vergangenheit war, dass dies sein Weg sei, die Religion zu kritisieren, nicht aber Gott! Über die wütenden Reaktionen scheint sich der ex-religiöse Inhaber nicht zu ärgern, im Gegenteil, er fragt sie alle warum sie ihn verfluchen.
„Warum glaubt ihr mir nicht, dass ich der Gott bin? In der Bibel bezweifelt ihr Gott nicht. Ihr glaubt, dass die Schlange zu Eva gesprochen, hat, dass Meer sich in zwei teilte Jona im Bauch eines großen Fisches war, die Erde vor der Sonne erschaffen wurde und so weiter.“
Diese Seite führt natürlich zu wilden Begegnungen zwischen religiösen und nichtreligiösen Juden. Aber so wie es aussieht wird „Gottes Facebook“ nicht lange im gesellschaftlichen Netz zu sehen sein und schließlich wegen Gotteslästerung geschlossen werden.