Kurznachrichten

Montag, 20. August 2012 |  IH  

+ + + Avi Dichter, der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes Schin Bet, übernahm jetzt den Posten des Ministers für Verteidigung der Heimatfront anstelle von Matan Vilnai, der zum Botschafter Israels in Beijing ernannt wurde. Dichter sagte bei seinem Amtsantritt, dass sich um Israel eine strategische Bedrohung zusammenbraue: aus dem Libanon, Syrien und dem Gazastreifen und nun zum ersten Mal seit der Staatsgründung 1948 auch das iranische Atomprogramm. „Ich bin mir der vollen Verantwortung meines neuen Postens bewusst, die Sicherheit der israelischen Bevölkerung zu gewährleisten. Eigentlich diente ich mein ganzes Leben lang der Sicherheit des jüdischen Staates in verschiedenen Positionen. Die Zeiten, wo Israelis getötet wurden nur weil sie Juden sind, sind vorbei. Das militärische Können und das wachsame Auge des Sicherheitsapparates werden darauf hinarbeiten, dass die israelische Bevölkerung im Hinterland nicht zur Front wird.“ + + + Der israelische Kibbuz Dan im Norden züchtet in einem der Hauptzuflüsse des Jordan Störe und produziert aus deren Rogen den besten Kaviar der Welt. Bisher war der russische und iranische Kaviar der Beste, nun schwärmen Kaviar-Liebhaber vom israelischen Kaviar. Ein Kilo kostet um die 1000 Euro. Der Kaviar wird nur exportiert, denn in Israel darf man ihn nicht verkaufen – er ist nicht koscher. + + + Das israelische Militär will kein Risiko eingehen, nachdem bei Eilat vor einigen Tagen GRAD-Raketen, die auf der Sinai-Halbinsel abgefeuert wurden, einschlugen. Am Sonntag wurde eine Batterie des Iron-Dome-Raketenabwehrsystems in der südlichsten Stadt Israels aufgestellt. Sie ist in den Bergen oberhalb von Eilat aufgebaut worden, unweit dem Ort, wo die Überreste der eingeschlagenen Raketen am letzten Freitag gefunden wurden.

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