Israels Olympia Fazit

Mittwoch, 15. August 2012 |  Michael Selutin  

„Es ist enttäuschend, aber es gibt auch Trost,“ so fasste Gili Lustig, der Leiter des israelischen Olympischen Teams, die Leistung seiner Schützlinge zusammen. „Wir haben zwar keine Medaille gewonnen, aber dafür sind wir meist bis ins Finale gekommen, diesmal sogar mehr als in Peking,“ fuhr Lustig fort.

Die israelischen Sportler haben an acht Finalen teilgenommen, darunter die Endrunde im Schwimmen und in Gymnastik, wo die Konkurrenz sehr stark war. Darüber hinaus haben einige der israelischen Sportler ihre bisherigen individuellen Leistungen verbessern können.

Die besten Noten bekamen die israelischen Gymnastinnen, die zum zweiten Mal hintereinander ins Finale ihrer Kategorie gekommen sind und am Ende den achten Platz belegen konnten. Besonders enttäuscht hat dagegen der israelische Marathonläufer Zohar Zemiro, der den 81. Platz von 85 Läufern, die das Ende der Strecke erreichten, belegte. 20 Läufer mussten das Rennen vorzeitig abbrechen.

Das israelische Olympische Komittee wird sich nun auf die Analyse der bisherigen Leistungen der Sportler konzentrieren, um sich künftig zu verbessern. Im Land hofft man, die Sportler werden in Rio de Janeiro in vier Jahren endlich Medaillen mit nach Hause bringen.

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