In dieser Woche wird ein neues System getestet, das die israelischen Bürger im Falle eines Raketenangriffs via SMS warnen soll. Die SMS-Nachrichten mit dem Inhalt „Das Heimatfront-Kommando testet das mobile Warnsystem“ werden an die privaten Handynummern aller Einwohner Israels geschickt.
Diese SMS-Warnungen sind Teil des Programms des israelischen Heimatfront-Kommandos. Es soll für die Sicherheit der Zivilisten sorgen und die Bevölkerung auf mögliche Vergeltungsschläge des Irans oder seiner Verbündeten vorbereiten, sollten die iranischen Atomanlagen angegriffen werden.
Dies ist das erste Mal, dass solch ein Test im ganzen Land stattfindet. Die Idee der Warnungen per SMS ist, dass jeder Bürger gewarnt ist, wo auch immer er sich gerade aufhält. Zusätzlich zum SMS-Warnsystem hat das Heimatfront-Kommando Experimente mit neuen Sirenen durchgeführt, die im Falle eines chemischen Angriffs einen anderen Ton als die bisherigen Sirenen von sich geben werden. Die neuen Sirenen sollen den Bürgern mitteilen, dass eine Rakete, mit einem chemischen Sprengkopf ausgerüstet, auf Israel gefeuert wurde. In solch einem Fall wüssten die Betroffenen, dass sie ihre Gasmasken aufsetzen müssen. In den letzten Monaten wurde mit der Verteilung unter der Bevölkerung begonnen.(siehe Bild)
Das Thema chemische Waffen ist in letzter Zeit immer öfter in israelischen Sicherheitskreisen diskutiert worden, da man fürchtet, dass das syrische Waffenarsenal in die Hände der vom Iran gesteuerten Hisbollah gelangen könnte.