Nach der Herkunft seines Familiennamens gefragt, antwortet er: „Ja, Isaak, der Sohn Abrahams, der zweite, ist natürlich der auserwählte. Ich wurde in eine christliche Familie in Bethlehem hineingeboren und gab mein Herz an Jesus, als ich zehn Jahre alt war. „Ich konnte eine dramatische Veränderung unserer Gesellschaft beobachten, von einer relativ friedlichen Periode hin zu einer Situation, wie wir sie jetzt haben: gefangen zwischen fünf Meter hohen Betonmauern“, sagte Isaak zu Peter de Bruijne, dem Redakteur der niederländischen Israel Heute-Ausgabe. „Unsere Vorfahren waren schon Christen in Arabien, lange bevor der Islam überhaupt existierte.“ An die biblischen Prophezeiungen für Israel glaubt er nicht.
Israel Heute: Es scheint, als ob der Konflikt sogar unter Christen eskaliert. Die Konferenz „Christus am Checkpoint“ hat für viel Zündstoff innerhalb der messianischen Gemeinde gesorgt.
Isaak: Unser wichtigster Grund, diese Konferenz abzuhalten, war, die palästinensische
Kirche zu ermutigen und zum Handeln zu bewegen. Ein anderes Ziel war es, eine Plattform für ernsthafte Gespräche mit christlichen Zionisten zu schaffen. Es war nie unser Ziel, eine Versöhnungskonferenz zwischen Arabern und Juden zu organisieren. Das wurde schon von
anderen getan und es hat nicht wirklich funktioniert, weil schwierige Fragen oft nicht behandelt wurden. Wir haben uns entschieden, die Frage zu stellen, wie Jesus reagieren würde, wenn er selbst durch
einen Checkpoint gehen würde, und was wir von ihm lernen können. Dass wir messianische Juden gebeten haben, sich uns anzuschließen, war sehr wichtig für uns. Besonders ein Sprecher wie Wayne Hilsden, der ein wahrer christlicher Zionist ist, hat unserer Konferenz Tragweite gegeben. Ich bin auch froh, dass es vor und nach der Konferenz starken Widerstand der messianischen Gemeinden
gegeben hat. Es zeigt, dass die Zeit für einen offenen Dialog gekommen ist, dass nicht einfach nur von unserem persönlichen Glauben an Jesus gesprochen wird, sondern dass man über Politik und
Theologie spricht. Lesen Sie das vollständige Interview in der neuen Ausgabe des Israel Heute-Magazins! Zum Abonnieren Hier klicken!