Die Ökumene fordert ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Weltreligionen. Man möchte auf religiöser Basis den Weltfrieden schaffen, nach dem Motto: Dem Gleichgültigen ist alles gleich gültig. Wer den Dialog mit den Moslems sucht, der findet jedoch nur eine Einbahnstraße. Kirchenvertreter aber üben stolz Toleranz, nur für die Islamisten ist Toleranz Christen gegenüber eine Todsünde, die Allah
bestraft. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Toleranz nur ein anderes Wort für Feigheit ist, denn die christliche Toleranz gegenüber den Moslems kommt schon bei der Beantwortung der Frage, wer „Allah“ ist, ins Wanken. Da braucht man nur in dem vom Herder Verlag herausgegebenen „Islam-Lexikon“ unter
dem Stichwort „Allah“ nachzuschauen, da findet man den Hinweis, dass man unter „Gott“ nachsehen soll, denn Allah bedeutet soviel wie Gott.
Unter der Rubrik „Allah“ bzw. „Gott“ liest man dann einleitend „Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten“ (Hebräer 1,1). Auch wenn die Herausgeber nur die Propheten der Juden, Christen und Moslems meinen, so ist die Reihe der Religionsstifter ergänzungsfähig im Sinn von: Gott sprach und spricht durch alle Religionsstifter; neuerdings auch durch den Dalai Lama, denn auch er bezeichnet sich nach buddhistischer Lehre als Gott. Wo aber kommt der Begriff „Allah“ her?
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