Rita Yahan Farouz, eine der erfolgreichsten israelischen Sängerinnen, vereint in ihrer Musik die hebräische und persische Sprache. Mit ihrem neuen Album „Ha'Smachot Shellanu“ (dt.: “Unsere Freuden“) erreichte sie innerhalb der ersten drei Wochen auf dem Markt Goldstatus. Die Künsterin gilt als kulturelle Botschafterin zwischen Israel und dem Iran.
Sie wurde 1962 in Teheran geboren und kam 1970 mit ihrer Familie nach Israel. Für Rita ist ihre Musik weniger ein politisches Statement als vielmehr eine Rückkehr zu ihren Wurzeln.
Ihr neues Album kam in einer sensiblen Zeit zustande. Rita sieht es als eine Brücke zwischen den Menschen ihres Heimatlandes und dem Land ihrer Herkunft.
„Egal was die Regierungen entscheiden, die Menschen sind klug und sie wollen Frieden und in Ruhe ihr Leben leben. Es wird Zeit, dass die Menschen etwas mehr über den Iran kennenlernen, als das was die Regierung von sich gibt“, so die Sängerin auf dem Nachrichtenportal Ynet.
Stolz zitiert sie Emails von ihren iranischen Fans: „Die wunderschönen und emotionalen Lieder, die du singst in die Kriegszeiten, diesen verrückten Zeiten der islamistischen Kontrolle, geben mit ein Gefühl der Nähe und Liebe zwischen dem Iran und Israel“, schrieb Ali F. aus Schiras.
An Israels 60. Geburtstag wurde sie zur besten israelischen Sängerin aller Zeiten auserkohren.
Hier eine Hörprobe von Ritas Musik: