Während Israel seinen Unabhängigkeitstag beging, leugneten palästinensische Zeitungen aufs Neue Israels Existenzrecht im Land und in Jerusalem: „Der größte Diebstahl der Weltgeschichte und der kriminellste Akt der Menschheit ist die Etablierung dieses faschistischen Staates auf den Ruinen Palästinas. Das palästinensische Volk leidet wie kein anderes. Es macht die schlimmste ethnische Säuberung der modernen Geschichte durch“, verkündet die Tageszeitung Al Hayat Al Jadida. „Möge ihre Unabhängigkeit in sich zusammenfallen und Palästina wiederbelebt werden.“
Autonomieminister wie Rabiha Dhiab und Issa Karake rufen offen zur Vernichtung Israels auf: „Auch nach 64 Jahren haben wir die leichte Brise, die von Galiläa herüberweht, nicht vergessen. Der Tag wird kommen, an dem wir wieder frei in unserer Heimat leben.“
Dhiab und Karake betonten, dass die nachwachsende Generation darauf achten müsse, dass die Vorväter Palästinas nicht der Vergessenheit anheim fielen, denn eine solche sei „die zionistische Theorie der Eroberung Palästinas. Wir haben nicht den Karmelberg, nicht Haifa, nicht Akko und nicht Tel Rabiah (d. i. Tel Aviv, Anm. d. Red.) vergessen. Wir werden nicht ruhen, bis wir wieder in ganz Palästina leben.“
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