Verkäufer des Hebron Hauses zum Tode verurteilt

Montag, 16. April 2012 |  Michael Selutin

Jüdische Gruppen in Hebron haben die internationale Gemeinschaft aufgerufen, dem arabischen Verkäufer des „Machpelah“-Hauses in Hebron zu helfen, da er wegen des Verkaufs zum Tode verurteilt wurde. Vor einigen Wochen kauften jüdische Siedler das Haus in der Nähe der Grabstätte der jüdischen Patriarchen. Mehrere Siedler zogen daraufhin dort ein, obwohl die Armee es verboten hatte. Kurz vor dem Pessachfest wurden die Siedler schließlich von der israelischen Armee evakuiert.
Der ehemalige Besitzer des Hauses, Muhammad Abu Shahala, wurde sofort zum Tode verurteilt, da es Palästinensern verboten ist, Land an Juden zu verkaufen. Jetzt fehlt nur die Unterschrift von Präsident Mahmud Abbas, um das Urteil zu vollstrecken.
Jüdische Organisationen in Hebron haben nun einen Brief unter anderem an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und US Außenministerin Hillary Clinton geschrieben mit der Bitte, für Shahala zu intervenieren. Im Brief heißt es: „Es ist abstoßend, dass Grundstücksverkäufe mit der Todesstrafe geahndet werden. Die Existenz eines solchen barbarischen und perversen Gesetzes zeigt das wahre Gesicht der palästinensischen Autonomiebehörde. Wie wäre denn die Reaktion, wenn es so ein Gesetz in den USA oder Europa geben würde? Eigentlich gab es solch ein Gesetz in Europa vor weniger als 100 Jahren schon einmal, damals bekannt als „Nürnberger Gesetze“.

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