Schulfrei wegen Raketenangriffen

Dienstag, 13. März 2012 |  Aviel Schneider  

Den dritten Tag haben die Schulkinder im Umkreis von 40 km um den Gazastreifen und in den Großstädten Beerscheva, Aschkelon und Aschdod schulfrei. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen reichen nicht aus und so ist es sicherer, in den Bunkerräumen von Häusern und Wohnungen Schutz zu suchen.
Seit dem Beginn des Purimfestes schossen Terroristen über 150 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel ab, glücklicherweise wurden dabei nur wenige Israelis verletzt. Sämtliche große Feierlichkeiten, wie Hochzeiten im Süden Israels wurden in den letzten Tagen aus Sicherheitsgründen abgesagt. In Aschdod wurde eine Eisenbahn von einer Rakete getroffen. Der israelische Rundfunk meldete Dienstagmorgen, dass Israel und die palästinensischen Terrorführungen im Gazastreifen sich mithilfe ägyptischer Vermittlung auf eine Feuerpause geeinigt haben. Diese soll am Dienstag im Laufe des Tages in Kraft treten. Die israelische Regierung machte den Ägyptern deutlich, dass sollte die palästinensische Terrorgruppe Islamischer Dschihad ihre Raketenangriffe nicht stoppen, werde Israel die Terroristen im Gazastreifen noch heftiger treffen. Aus palästinensischen Quellen geht hervor, dass der Islamische Dschihad eine Waffenruhe befürwortet, aber nur unter der Bedingung, Israel stoppt die gezielten Angriffe auf seine führenden Terroristen. Derweil rief der arabische Knessetabgeordnete Achmed Tibi über seine Facebook- Seite die Gaza-Terroristen auf, in ihrem Kampf gegen Israel standhaft zu bleiben.
Im Ausland wird ein verzerrtes Bild in den Nachrichten vermittelt. Es wird gemeldet, Israel habe 20 Palästinenser in palästinensischen Flüchtlingslagern im Gazastreifen getötet. Es wird jedoch nicht erwähnt, dass es sich dabei um Terroristen, die sich bewusst in Wohnanlagen aufhalten, handelte. Arabische Medien beschuldigen Israel für das „Abschlachten von Palästinensern im Gazastreifen“, schweigen aber in Bezug auf das wahre Massaker in Syrien, wo bisher 8.500 Menschen von der syrischen Armee ermordet wurden.

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