Vom 5. bis 9. März soll im Bethlehem Bible College die Tagung „Christus am Checkpoint“ stattfinden. Etwa dreißig Redner werden, während man in Israel Purim feiert, ihre „christliche Palästinensertheologie“ zur einzigen Hoffnung auf Versöhnung im Nahost-Konflikt erheben. Der so genannte „christliche Zionismus“, der Israel das biblische Recht auf das Land zuspricht und den Judenstaat unterstützt, wird vom Bethlehem Bible College (zur Sprecherliste der Tagung Klicken Sie hier) und gleichgesinnten Einrichtungen wie Musalaha (Salim Munayer) als Gefahr gebrandmarkt. Ihre eigene Auffassung dagegen sei unpolitisch und die einzig biblische. Mit massiver Unterstützung aus dem Ausland unterstützen sie den palästinensischen Befreiungskampf um das von Israel „eroberte Land“. Zu den Sprechern zählt auch der britische Journalist und Blogger Ben White. Kürzlich erschien sein neues Buch „Palästinenser in Israel: Abgrenzung, Diskriminierung und Demokratie“ (Palestinians in Israel: Segregation, discrimination and democracy). Am 23. Januar titelte Jediot Achronot: „Vorwort zum Antisemitismus: Die arabische Knessetabgeordnete Hanin Zoabi schreibt Vorwort für Israelhasser Ben White“ (siehe Bild). Die arabische Abgeordnete Zoabi rief die Palästinenser im März 2010 zu einer dritten Intifada auf und zwei Monate später war sie an Bord der Mavi Marmara, das Teil der Gaza-Flottille im Mai 2010 war. Dass Zoabi sich bereit erklärte, für Whites Buch das Vorwort zu schreiben, beweist, dass White Israel hasst. Laut dem Zeitungsartikel gilt er bei jüdischen Organisationen als Antisemit. Wie kommt nun das Bethlehem Bible College dazu, Ben White zur „christlichen Hoffnung- und Versöhnungstagung“ einzuladen, obwohl er eine klare antiisraelische und antisemitische Stellung vertritt? Geht es bei „Christus am Checkpoint“ in Bethlehem wirklich um Versöhnung mit den Juden oder eher darum, das jüdische Recht auf das Gelobte Land biblisch zu leugnen? Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Märzausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!