Die Polizei in Aserbaidschan hat Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag auf jüdische Ziele planten. Hauptziel der Attacke war die Ermordung des dortigen israelischen Botschafters Michael Lotem. Die mutmaßlichen Täter arbeiteten im Auftrag des iranischen Geheimdienstes und sollten die mysteriösen Todesfälle iranischer Nuklearwissenschaftler in den letzten Monaten, für die sie Israel verantwortlich sehen, vergelten. Schon im Jahr 2008 konnte der Versuch, die israelische Botschaft in Baku durch Autobomben in die Luft zu spengen, von der Polizei vereitelt werden. Auch das Chabad-Gebäude und die jüdische Schule „Or Avner“ in der Hauptstadt waren schon Ziele moslemischen Terrors. Israels Generalstabschef Benny Gantz sagte am Montag: „Gerade zu dieser Zeit, wo unsere Feinde im Norden einen Angriff Israels fürchten, werden sie alles versuchen, uns außerhalb der israelischen Grenzen zu treffen.“