EU gegen Erdölhandel mit dem Iran

EU gegen Erdölhandel mit dem Iran

Die Europäische Union hat entschieden, den Erdölhandel mit dem Iran einzustellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu brachte am Montag seine Freude darüber zum Ausdruck. Diese Einschränkung des Erdölexports nach Europa soll jedoch erst ab 1. Juli 2012 in Kraft treten. Der Schritt diene dazu, den Iran in der Entwicklung seines Atomprogramms einzuschränken, so hieß es. Der Iran drohte daraufhin mit der Sperrung der Meerenge „Straße von Hormus“ am Persischen Golf für den Tankerverkehr. China und Russland wandten sich gegen das Embargo und stehen weiter hinter dem Iran. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur durch starken Druck kann man schnelle Ergebnisse erzielen. Je länger man wartet, desto mehr Zeit hat der Iran, weiter ungestört im Nuklearprogramm voranzuschreiten“, so Ministerpräsident Netanjahu. 18 Prozent der iranischen Erdöl-Exporte gehen an EU-Länder. Die Hauptabnehmer sind Italien mit 185.000 Fässern und Spanien mit 137.000 Fässern täglich, aber auch Griechenland und Frankreich erhalten überwiegend Erdöl aus dem Iran. (Bild: Iranischer Marine-Oberst zeigt auf die Straße von Hormus)

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