Kurznachrichten

Donnerstag, 12. Januar 2012 |  Nettanell Doron  

+++ Aus technischen Gründen konnte am Mittwoch, den 11.01.2012, leider kein Newsletter verschickt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. +++ Drei Monate nach seinem Freikauf aus palästinensischer Haft, traf sich Gilad Schalit mit dem deutschen Botschafter Andreas Michaelis (Bild) und bedankte sich für die deutsche Mitarbeit im Prozess, der zu seiner Freilassung beitrug. Außerdem überreichte er dem Botschafter einen an Bundeskanzlerin Merkel gerichteten Dankesbrief, da sie sich persönlich stark für ihn einsetzte.+++ Israels Generalstabschef Benny Gantz erklärte, dass sollte Assads Regime fallen, wäre Israel bereit, die eventuell über den Golan nach Israel flüchtenden Alawiten aufzunehmen. Es handelt sich hierbei um die islamische Sekte, der auch Assad angehört. Nach Assads Niederlage ist es sehr stark anzunehmen, dass die Rache der Islamisten die islamische Minderheit der Alawiten hart verfolgen wird. +++ Die israelische Regierung hat im letzten Jahr 1.577 Antragstellern die Genehmigung erteilt, sich jenseits der so genannten „Grünen Linie“, also in Judäa und Samaria, niederzulassen. Das waren mit Abstand die meisten in den letzten acht Jahren und es zeigt, dass Israelis in den Siedlungsstädten wie Efrat, Ariel und Maale Adumim leben wollen. +++ Die Knessetabgeordnete Anastasia Michaeli von der rechtsorientierten Israel-Beitenu Partei, die bei einer hitzigen Knesset-Debatte Wasser aus ihrer Trinkflasche auf den arabischen Abgeordneten Majadle gegossen hatte, entschuldigte sich bei ihm. Sie darf jedoch wegen dem Vorfall einen Monat lang nicht an Knessetsitzungen teilnehmen. +++ Im Jahr 2011 ist die Anzahl krimineller Gewalttaten gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gesunken, besonders die Jugendkriminalität nahm in den letzten vier Jahren rapide ab. +++ Israels Yad Sarah-Volontärsorganisation half im letzten Jahr ehrenamtlich 420.000 kranken Menschen und teilte 270.000 Hilfsmittel, wie Gehhilfen usw. aus. Damit ersparte sie dem Finanzministerium umgerechnet 30 Millionen Euro. Israelis, oft Rentner, helfen freiwillig in Krankenhäusern und im ambulanten Dienst. +++

Aktuelle Ausgabe
Am meisten gelesen
Die Bibel in der israelischen Gesellschaft
Während einer kürzlich ausgestrahlten...
Streisand in Israel
Der Besuch der jüdisch-amerikanischen...
MAYUMANA – Israels Topgruppe auf Tournee
Musik und Trommelwirbel, Elemente...