Grenzpolizisten gelang es am Sonntagmorgen einen großen Terroranschlag von Arabern aus den palästinensischen Autonomiegebieten zu verhindern. Bei einer Kontrolle an einem Checkpoint des Sicherheitszaunes fanden die Ermittler zwölf Rohrbomben und ein langes Kommandomesser. Außerdem waren die Männer auch mit einer Pistole Marke Eigenbau bewaffnet und trugen dazugehörige Munition bei sich. Die vier Männer wurden festgenommen und dem Sicherheitsdienst Schin-Beth zum Verhör übergeben. Geplante Anschläge häuften sich in den Monaten seit der Freilassung von 1027 Terroristen im Rahmen des Gefangenenaustausches für Gilad Schalit. Auch könnte ein Grund für den steigenden Terror gegen Israel die gescheiterte Anerkennung der Palästinensischen Autonomie als offizieller Staat vor der UNO sein. Vergangene Woche gaben die Behörden die Information frei, dass man im letzten Monat zwei israelische Araber – zwei Brüder – festgenommen hatte, die zugaben, mit der Hamas-Terrororganisation in Judäa und Samaria zu kooperieren.