Zweite Gaza-Operation?

Mittwoch, 16. November 2011 |  Aviel  

„Infolge der jüngsten Eskalation im Gazastreifen, bleibt Israel keine andere Wahl, als wiederholt mit einer größeren Operation im Gazastreifen zu reagieren“, erklärte Israels Generalstabschef Benny Gantz vor dem Knessetausschuss für Sicherheit und Außenpolitik. Ferner warnte Gantz, dass terroristische Infrastrukturen nun häufiger die ägyptische Grenze mit Israel ausnutzen werden. Aus diesem Grund bemüht sich Israel, den Bau des elektronischen Sicherheitszaunes zwischen den beiden Ländern noch im nächsten Jahr fertigzustellen. Von der 310 km langen Zaunstrecke wurde bisher 70 km fertiggestellt. „Es ist einfach unmöglich, so weiterzumachen, der gesamte Südbezirk Israels steht unter ständiger Raketenbedrohung aus dem Gazastreifen.“ Er meldete, wie eine Terrorzelle des Islamischen Dschihad Anfang November in Rafah liquidiert wurde, die kurz vor dem Abschießen von Raketen bereit war. Darüber hinaus erwähnte er, dass Israels Geheimdienst in den letzten Jahren, seit der Übernahme des Hamasregimes im Jahr 2006, Schwierigkeiten hat, in die Reihen der Hamas einzudringen. Auf die lange Dauer muss Israel eine Lösung im Süden finden, denn es ist einfach unmöglich, dass der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen kein Ende findet. Der Raketenschmuggel aus dem Sinai durch die unterirdischen Tunnel floriert und signalisiert Israel, dass die Hamas sich für eine neue Kriegsrunde mit Israel vorbereitet.

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