Aus Angst vor Krawallen und Terroranschlägen sind Sicherheitskräfte im Norden Israels und besonders in Jerusalem auf das Schlimmste vorbereitet. Gerechnet wird mit Unruhen in der Beduinenstadt Tuba Zangaria, wo Anfang der Woche eine Moschee angezündet wurde, und auf dem Tempelberg in Jerusalem. Der Zugang zum Tempelberg in Jerusalem wird auf Männer über 45 Jahren eingeschränkt und Spezialkräfte werden an der Klagemauer eingesetzt, um die jüdischen Beter zu schützen. Vom Freitag bis zum Samstagabend wird die israelische Armee das so genannte Westjordanland abriegeln. Der Ein-oder Austritt wird nur in medizinischen, humanitären oder besonderen Fällen genehmigt und zuvor von der Zivilverwaltung überprüft werden. Auch werden zusätzliche Kräfte in sensiblen Städten wie Zfat, Tiberias und Nazareth Illit eingesetzt werden. Die Polizei und freiwillige Hilfskräfte sind an Synagogen, Moscheen und christlichen heiligen Stätten stationiert und werden diese überwachen. Das medizinische Personal von Magen David Adom hat die höchste Alarmstufe ausgerufen, nicht nur aufgrund der eventuellen Terrorgefahr, aber auch weil gläubige Juden 25 Stunden lang zu Jom Kippur fasten werden. (Archiv-Foto)