Kurznachrichten

Donnerstag, 15. September 2011 |  Kerstin  

+++ Der Israeli Roi Sadan (Bild) – genannt Jinji – weil er rote Haare hat, kehrte nach 1.520 Tagen nach Jerusalem zurück und dankte an der Westmauer Gott für seine Bewahrung, denn er fuhr mit dem Fahrrad 66.000 Kilometer durch 42 Länder. +++ Der westafrikanische Staat Ghana hat die diplomatischen Beziehungen mit Israel nach 38-jähriger Pause wieder aufgenommen. Die neue israelische Botschaft wurde in der Stadt Accra eingeweiht. Damals, kurz vor dem Jom Kippur-Krieg, sind die Verbindungen abrupt abgerissen. „Der Stolz, den wir jetzt fühlen, ist unbeschreiblich. Hier vor der neuen Botschaft zu stehen, die Nationalhymne zu hören und die Flagge wehen zu sehen, ist wunderbar“, sagte Botschafterin Sharon Bar-Lee am Mittwoch zu Ynet. Sie wies außerdem darauf hin, dass die Ghanaer Israel lieben und man nicht selten eine Israelflagge an ihren Autos wedeln sieht. Bei der Einweihungszeremonie der Botschaft sagte Ghanas Präsident Mills, dass es in Ghana eine große israelische Geschäftswelt gebe. Botschafterin Bar-Lee zufolge hat Israel zwei Projekte in Ghana: die Verbesserung der medizinischen Zustände und die Bildung der Kinder. Derweil verkündete das israelische Außenministerium, dass 360 kg an medizinischen Hilfsmitteln am Donnerstag nach Nairobi geschickt werden. Dort sind 100 Menschen bei der Explosion einer Gasleitung getötet und hunderte verletzt worden. +++ Fünf israelische Araber aus dem arabischen Dorf Daburiyya, östlich von Nazareth, wurden von der Polizei und Agenten des Inlandgeheimdienstes Schin Bet verhaftet. Laut den Beamten waren sie Teil einer Terrorzelle, die Anschläge auf israelische Polizeistationen sowie Entführungen von Polizisten und Soldaten geplant hat. Der Anführer der Truppe ist ein 24-jähriger Student der Universität Haifa. +++

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