Die israelische Polizei hat überraschend eine landesweite Großübung durchgeführt. Dabei wurden Terrorangriffe mit großer öffentlicher Wirkung simuliert. Bei der fünfstündigen Übung ging es vor allem um die schnelle erste Reaktion der Sicherheitskräfte. In Jerusalem musste sich die Polizei mit einem Mord- und Entführungsszenario auseinandersetzen, das sich in Judäa und Samaria fortsetzte. Im Süden Israels wurde ein Streifenwagen von Terroristen gestoppt und entführt. Im Zentrum musste die Polizei das Verhalten nach der Explosion einer Lastwagenbombe üben, während es ihre Kollegen im Norden mit einer Entführung und einem Vorfall mit Gefahrstoffen zu tun hatten. Viel Arbeit gab es auch für die Polizei in Tel Aviv: Hier war Grundlage der Übung, dass Terroristen eine Polizeistation besetzen und Geiseln nehmen. Der Generalinspekteur der Polizei, David Cohen, war mit dem Ablauf zufrieden. Die Sicherheitskräfte sind auf jedes denkbare Szenario im Land vorbereitet, unterstrich er.