Opposition hält an Zwei-Staaten-Lösung fest

Dienstag, 8. Februar 2011 |  nai news  

Oppositionsführerin Zipi Livni (Bild) hält eine Zwei-Staaten-Lösung für „einen Teil unserer Werte als jüdischer Staat.“ Bei der israelischen Sicherheits-Konferenz in Herzliya sagte sie, die Zwei-Staaten-Lösung sei kein Gefallen an die Amerikaner oder an die Palästinenser, weil Israel schwach sei. Lipi forderte, man müsse darüber nachdenken, was einen „jüdischen Staat“ inhaltlich ausmache. Ein jüdischer Staat bestehe nicht nur aus einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit oder der ultraorthodoxen Auslegung des Judentums. Der Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu warf die Politikerin vor, bei Entscheidungen nicht das Wohl der Nation im Blickfeld zu haben, sondern politisches Taktieren. Israel brauche eine neue Vision und eine andere soziale Ausrichtung, unterstrich die 52-jährige Vorsitzende der Kadima-Partei. Eine Zwei-Staaten-Lösung (Israel und Palästina) wird von der internationalen Gemeinschaft seit Jahren gefordert. Dagegen wenden sich zionistische Politiker und berufen sich auf die Bibel. Demnach habe Gott das ganze Land den Juden zugesagt.

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