+++ Das erste Baby, das im israelischen Notlazarett in Haiti zur Welt kam, ist jetzt ein Jahr alt geworden. Die Mutter war bei dem verheerenden Erdbeben im achten Monat schwanger gewesen. Als sie mit Hilfe der israelischen Ärzte einen gesunden Jungen zur Welt brachte, gab sie ihm aus Dankbarkeit den Namen Israel. Der jüdische Staat hatte nach der Katastrophe eine 250-köpfige Helfergruppe nach Haiti geschickt. Bis heute unterstützt Israel die Erdbebenopfer. +++ Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht die Spaltung der Arbeiterpartei positiv. Nun seien jene sozialdemokratischen Minister zurückgetreten, die die Palästinenser von direkten Friedensgesprächen mit Israel abgehalten hätten. Wie berichtet, hatte Verteidigungsminister Ehud Barak die Arbeiterpartei verlassen und eine neue Partei gegründet. Während Barak die Regierung Netanjahu weiter unterstützt, haben andere Minister der Arbeiterpartei nunmehr die Koalition verlassen. +++ Palästinensischen Medienberichten zufolge gibt es Fortschritte bei den Verhandlungen um die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit. Der deutsche Vermittler Gerhard Konrad habe bei Gesprächen mit den Hamas-Terroristen neue Ideen präsentiert. Schalit wird von seinen Entführern seit mehr als vier Jahren festgehalten.