Die Palästinenserin Jawaher Abu Rahma (36) hat bei einer Demonstration in Bilin (Samaria) Tränengas eingeatmet und ist daran gestorben. Mit dieser Meldung wurde Israel in den vergangenen Tagen an den Pranger gestellt. Araber und linke israelische Friedensaktivisten erhoben schwere Vorwürfe gegen das israelische Militär und wurden weltweit von den Medien zitiert. Die Armee hat den Vorfall untersucht und als Märchen entlarvt. Die Frau hatte demnach nicht einmal an der Demonstration in Bilin teilgenommen. Sie starb im Krankenhaus an einem Krebsleiden.
Die Palästinensische Autonomiebehörde hatte Israel eines scheußlichen Kriegsverbrechens beschuldigt. Die Untersuchungskommission der Streitkräfte fand nun heraus, dass die 36-jährige vor ihrem Tod bereits zehn Tage im Krankenhaus in Ramallah gelegen hatte. Den Ermittlern waren mehrere Ungereimtheiten aufgefallen. Entsprechend den ärztlichen Attesten der Palästinenser wurde der Frau eine Blutprobe entnommen, 40 Minuten bevor sie überhaupt ins Krankenhaus kam. Die Kleider der Frau rochen nicht nach Tränengas. Dass sie an Leukämie litt, wurde in den ärztlichen Attesten verschwiegen. Und auf den Fotos der fraglichen Demonstration ist sie nicht zu finden. Das Fazit der Untersuchung: Die Geschichte wurde erfunden, um Israels Ansehen zu schaden.