Gedenken an die Opfer des Holocaust

Montag, 12. April 2010 |  ih Redaktion  

Heute am „Jom ha-Schoa“ dem Holocausttag, gedenkt das jüdische Volk der mehr als sechs Millionen Juden, darunter 1 ½ Millionen Kinder, die in der Nazizeit im Auftrag Hitlers umgebracht worden sind. In einer bewegenden Gedenkstunde in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte „Yad Vashem“ entzündeten gestern Abend sechs Holocaustüberlebende je eine Fackel. Staatspräsident Schimon Peres und Ministerpräsident Netanjahu sagten unter anderem: Hätte damals schon der Staat Israel existiert, hätten Millionen Juden gerettet werden können. Alarmierend ist die Feststellung, dass im letzten Jahr die antisemitischen Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen im Ausland sich mehr als verdoppelt haben. Die noch in der Diaspora lebenden Juden meinen, dort in ihrer multi-nationalen Toleranzlegislatur sicher zu sein, was sich aber bald als gefährlicher Irrtum herausstellen kann – gut, dass es heute den Staat Israel gibt.

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