Zement und Metallrohre in den Gazastreifen

Freitag, 31. Juli 2009 |  ih Redaktion  

Verteidigungsminister Ehud Barak gab der Übergabe von einigen hundert Tonnen Zement, Metallrohren und anderes Konstruktionsmaterial in den Gazastreifen statt. Dies ist das erste Mal dass dies seit dem Abschluß der Operation „Gegossenes Blei“ im Januar erlaubt wird. Außerdem erlaubte Barak auch die monatliche Überweisung von 26 $ Dollar nach Gaza, um den der palästinensischen Autonomiebehörde loyalen Angestellten ihre Gehälter zahlen zu können. Dieses Vorgehen seitens Netanjahu und Barak sorgte für Kritik, denn der Ministerpräsident brach damit sein Wahlversprechen, diese Angelegenheiten nicht zu gestatten. Einige Monate lang waren die Bitten aus dem Gazastreifen nach Baumaterialien abgelehnt worden, da man befürchetet dass sie in der Hamas gelangen könnten und diese sie nutzt um Raketen und Bunker zu bauen. Barak genehmigte diesen Schritt auf Anraten der UNO hin, nachdem von dort versichert worden war, dass diese Materialien für zehn UNO-Projekte genutzt werden würden wie die Rekonstruktion einer Mehlmühle und die Reparatur eines Abwasserprojekts. Von Netanjahus Gehilfen wurde mitgeteilt, dass dieser nicht bei der Entscheidung die Baumaterialien zu überweisen dabei war, er jedoch die Entscheidung Baraks würdigt. Das Legale Forum für Eretz Israel kritisierte dieses Verhalten Baraks und Netanjahus und nannten es eine Schande, die israelische Menschenleben kosten werde.

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