Busfahrer für Tod russischer Reiseführer angeklagt

Dienstag, 14. Juli 2009 |  ih Redaktion  

Edward Gelfond war der Fahrer des Busses, der im Dezember 2008 mit zahlreichen russischen Reiseleitern und Reisebüroangestellten aus St. Petersburg auf dem Weg vom Flughafen Ovdat nach Eilat eine Böschung hinab stürzte. 24 der Insassen starben, 33 wurden verletzt. Der Mann wurde heute in Beerscheva mit mehreren Fällen des Totschlags und der Körperverletzung angeklagt. Untersuchungen der Unfallstelle und Befragung von Zeugen ergaben, dass der Unfall dadurch verursacht wurde, dass der Fahrer einen anderen Bus mit hoher Geschwindigkeit vor einer Kurve neben einer Klippe bergab überholt hatte, obwohl zahlreiche Verkehrschilder auf der Straße deutlich das notwendige Fahrverhalten anzeigten. Die Anklage: „Der Angeklagte nahm einen unvernünftiges Risiko, wissend, dass ein Überholmanöver gefährlich ist und tödliche Folgen haben könnte.“

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