Die israelische Armee setzte am Wochenende bei gewalttätigen Protesten gegen den Sicherheitszaun im sogenannten Westjordanland eine neue vom Tierreich inspirierte Waffe ein: die sogenannte Stinktierbombe. Hierbei wird eine Flüssigkeit auf die Demostranten gesprüht, die so stinkt, dass die Versammelten schleunigst in ihre jeweiligen Badezimmer flüchten, um den Gestank wieder los zu werden. Colonel Aviv Reschef, der mit Palästinensischen Amtsträgern in Bilin und Naalin zusammetraf, um sie aufzufordern, die Demonstranten zu zügeln: Wir haben kein Problem damit, dass Leute friedlich gegen den Zaun protestieren. Aber wir werden nicht zulassen, dass die Demonstranten den Sicherheitszaun beschädigen. 100 Polizisten und Soldaten seien bei Demonstrationen gegen den Zaun seit Jahresanfang teilweise schwer verletzt worden. Armeequellen gaben an, dass die meisten Demonstranten Ausländer und Israelis seien, nicht Palästinenser.